Wapiti-Unterarten und Bergmannsche Regel
Die drei Wapiti-Unterarten zeigen perfekt, wie die Bergmannsche Klimaregel in der Natur funktioniert. Der Roosevelt Wapiti aus Alaska ist mit 500-600 kg der Schwerste, während der Tule Wapiti aus wärmeren Gebieten nur 250 kg wiegt.
Die Körpermaße sprechen eine klare Sprache: Roosevelt Wapiti (1,7 m hoch, 3 m lang), Rocky Mountain Wapiti (1,5 m hoch, 2,5 m lang) und der zierliche Tule Wapiti (1,3 m hoch, 2,1 m lang). Das Oberflächen-Volumen-Verhältnis erklärt diese Unterschiede.
Das Nahrungsnetz im Yellowstone ist richtig komplex! Von Produzenten wie Zitterpappel und Douglasie über Primärkonsumenten wie Bison und Wapiti bis zu Spitzenprädatoren wie Wolf und Grizzly – alle sind miteinander verknüpft.
Faustregel: Je kälter das Klima, desto größer die Tiere – so können sie Wärme besser speichern und weniger über die Oberfläche verlieren!