Die Lotka-Volterra-Regeln: Räuber und Beute im Takt
Stell dir vor, Räuber und Beute tanzen einen ewigen Tanz - das beschreiben die Lotka-Volterra-Regeln perfekt! Diese drei Grundregeln erklären, wie Populationen von Jägern und Gejagten miteinander verbunden sind.
Die erste Regel der periodischen Schwankungen zeigt: Beide Populationen schwanken wie eine Welle auf und ab, aber zeitlich versetzt. Wenn viele Beutetiere da sind, vermehren sich die Räuber - dadurch sinkt später die Beutezahl wieder.
Regel zwei besagt, dass die durchschnittlichen Populationsgrößen konstant bleiben. Über lange Zeit gesehen pendelt sich alles bei einem Mittelwert ein. Die dritte Regel erklärt was passiert, wenn beide Populationen gleichzeitig schrumpfen: Die Beute erholt sich schneller, weil die Räuber weniger Jagddruck ausüben.
Merktipp: Die Räuberkurve folgt immer der Beutekurve - aber mit Verzögerung!







































