Aufbau von Ökosystemen und Umweltfaktoren
Abiotische Faktoren wie Licht, Temperatur und Wasser bestimmen, wo Lebewesen überhaupt existieren können. Jede Art hat ihre genetisch festgelegten Toleranzbereiche - denk an Kakteen in der Wüste oder Pinguine in der Antarktis.
Die Toleranzkurve zeigt dir, wie gut eine Art mit verschiedenen Umweltbedingungen zurechtkommt. Im Optimum fühlt sie sich pudelwohl, in den Pessima überlebt sie gerade so, und außerhalb von Minimum und Maximum stirbt sie ab.
Stenopotente Arten sind Spezialisten mit engen Toleranzbereichen, während eurypotente Arten echte Überlebenskünstler sind. Unter Konkurrenz wird aus der physiologischen die ökologische Potenz - oft deutlich kleiner, weil andere Arten Druck machen.
Merktipp: Bioindikatoren sind wie Detektive der Natur - sie verraten dir durch ihr Vorkommen, wie es um die Umweltbedingungen steht!
Biotische Faktoren entstehen durch andere Lebewesen: Beutegreifer, Konkurrenten oder Symbiosepartner. Das Biotop (Lebensraum) plus die Biozönose (Lebensgemeinschaft) ergeben zusammen das Ökosystem.











