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Effektive ABI-Vorbereitung 2025: Biologie Grundlagen Q1-Q4











Q1 Zelle + Neurobiologie
Synapsen sind die Schaltstellen zwischen Nervenzellen - hier entscheidet sich, ob ein Signal weitergeleitet wird oder nicht. EPSP bedeutet erregendes Signal, IPSP hemmendes Signal.
Das Ruhepotential einer Nervenzelle entsteht durch die Natrium-Kalium-Pumpe, die ständig Na⁺ rausschafft und K⁺ reinpumpt. Das kostet ATP, hält aber die Zelle bereit für Aktionspotentiale.
Ein Aktionspotential läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Ruhepotential → Depolarisation → Wendepunkt → Repolarisation → Hyperpolarisation → Refraktärzeit. Die Refraktärzeit sorgt dafür, dass Signale nur in eine Richtung laufen können.
Merktipp: Das Aktionspotential ist wie eine Dominokette - einmal angestoßen, läuft es komplett ab oder gar nicht!

Grundlagen Zelle und Pflanze
Das Alles-oder-Nichts-Prinzip bedeutet: Ein Aktionspotential wird nur ausgelöst, wenn der Schwellenwert erreicht wird - und ist dann immer gleich stark. Die Reizstärke wird über die Reizfrequenz codiert, nicht über die Signalstärke.
Bei Pflanzen hat jeder Teil seine Aufgabe: Blüte (Fortpflanzung), Blatt (Fotosynthese), Sprossachse (Leitung), Wurzeln . In den Mitochondrien läuft die Zellatmung ab, die aus Glucose 38 ATP macht.
Osmose ist Wasserbewegung durch semipermeable Membranen (von wenigen zu vielen Teilchen), Diffusion ist allgemeine Teilchenbewegung (von viel zu wenig). Beide wollen Konzentrationsausgleich erreichen.
Wichtig fürs Abi: Unterscheide zwischen passivem Transport (ohne ATP) und aktivem Transport !

Q2 Ökologie Basics
Trophieebenen zeigen dir die Position im Nahrungsnetz - von Produzenten über Primär- bis Sekundärkonsumenten. Sonnenblätter sind dick und klein (mehr Fotosynthese), Schattenblätter dünn und groß (mehr Lichtfang).
Chlorophyll a und b absorbieren hauptsächlich rotes und blaues Licht - darum sehen Pflanzen grün aus! Das Absorptionsspektrum zeigt, welche Wellenlängen die Pigmente schlucken, das Wirkungsspektrum die tatsächliche Fotosyntheserate.
Ökologische Potenz beschreibt deine Überlebensfähigkeit unter Konkurrenz, physiologische Potenz unter Laborbedingungen. Stenopotent = enge Toleranz aber perfekte Anpassung, eurypotent = breite Toleranz aber weniger spezialisiert.
Prüfungstipp: Bei Toleranzkurven immer Optimum, Minimum, Maximum und die Pejusbereiche markieren können!

Ökologie Vertiefung
Biotische Faktoren sind lebende Einflüsse (Konkurrenten, Parasiten, Fressfeinde), abiotische Faktoren sind unbelebte . Die RGT-Regel besagt: +10°C = 2-4x schnellere chemische Reaktionen.
Das Konkurrenzausschlussprinzip erklärt, warum sich ähnliche Arten meist nicht den gleichen Lebensraum teilen können. Konkurrenzvermeidung durch ökologische Nischen macht Koexistenz möglich.
Lotka-Volterra-Regeln beschreiben Räuber-Beute-Zyklen: Populationen schwanken periodisch, die Beutepopulation erholt sich nach Dezimierung schneller. Allens Regel: Abstehende Körperteile sind in kalten Regionen kleiner. Bergmanns Regel: Körper sind in kalten Regionen größer.
Bio-Hack: Biotop (Wohnort) + Biozönose (Wohngemeinschaft) = Ökosystem - so merkst du dir die Begriffe leicht!

Ökologie und Genetik Grundlagen
Eine Art sind Individuen, die sich fortpflanzen können und fruchtbare Nachkommen haben. Eine Population sind alle Individuen einer Art in einem Lebensraum. Der Genpool ist die Gesamtheit aller Gene dieser Population.
R-Strategen setzen auf viele Nachkommen und kurze Lebensdauer, K-Strategen auf wenige Nachkommen mit elterlicher Fürsorge. Die Umweltkapazitätsgrenze bestimmt, wie viele Individuen langfristig überleben können.
Die Mendelschen Regeln sind Grundlage der Vererbung: 1) Uniformitätsregel (F1 alle gleich), 2) Spaltungsregel (versteckte Merkmale tauchen wieder auf), 3) Unabhängigkeitsregel (Merkmale kombinieren frei).
Abi-Tipp: Bei Erbgängen immer unterscheiden: dominant-rezessiv, intermediär oder kodominant!

Genetik Vertiefung
Genexpression beschreibt, wie genetische Info verwirklicht wird. Genregulation funktioniert auf drei Ebenen: prätranskriptional (vor Ablesung), transkriptional (während Ablesung) und posttranskriptional (nach Ablesung).
Epigenetische Veränderungen sind reversibel und verändern nicht die DNA-Sequenz: Histon-Acetylierung lockert DNA auf (fördert Expression), Methylierung verdichtet sie (hemmt Expression). Alternatives Splicing macht aus einer präRNA verschiedene reife RNAs.
Modifikationen sind reversible Veränderungen durch Umwelt (nicht vererbbar), Mutationen sind irreversible DNA-Änderungen (vererbbar). Du musst zwischen Gen-, Chromosomen- und Genommutationen unterscheiden können.
Wichtig: Epigenetik zeigt, dass nicht nur die Gene zählen, sondern auch, ob sie an- oder ausgeschaltet sind!

Proteinbiosynthese
Genmutationen sind Veränderungen in einzelnen Basen: Stille Mutationen ändern nichts am Protein, Missense ähnliches Protein, Nonsense funktionsloses Protein. Leserastermutationen durch Deletion/Insertion verschieben den ganzen Leserahmen.
Transkription kopiert DNA in mRNA: Initiation → Elongation (mRNA wird synthetisiert) → Termination (an Terminatorsequenz). Die mRNA-Prozessierung entfernt Introns und fügt Kappe plus Poly-A-Schwanz hinzu.
Translation übersetzt mRNA in Protein: tRNA mit Anticodon lagert sich an Codon an, Ribosomen verknüpfen Aminosäuren durch Peptidbindungen. Der genetische Code ist ein Triplett-Code - je 3 Basen codieren für eine Aminosäure.
Merkhilfe: Transkription = DNA → mRNA (im Kern), Translation = mRNA → Protein (am Ribosom)!

DNA-Replikation und Zellteilung
DNA-Replikation läuft semikonservativ ab - jeder Elternstrang dient als Vorlage. Helikase trennt die Stränge, Primase setzt Primer, DNA-Polymerase synthetisiert neue Stränge. Der Leitstrang läuft kontinuierlich, der Folgestrang diskontinuierlich in Okazaki-Fragmenten.
Eukaryoten haben Zellkern, Prokaryoten nicht. Diploide Zellen haben 46 Chromosomen (normale Körperzellen), haploide Zellen 23 (Keimzellen). Autosomen sind normale Chromosomen, Gonosomen Geschlechtschromosomen.
Der Zellzyklus läuft in Phasen: G1 (Proteinbiosynthese) → S-Phase → G2 (Vorbereitung Teilung) → Mitose. In G0 teilen sich Zellen nicht mehr, sondern erfüllen nur ihre Funktion.
Abi-relevant: Mitose macht identische Körperzellen (1 Teilung), Meiose macht verschiedene Keimzellen (2 Teilungen)!

Zellteilung Details
Mitose teilt eine Zelle mit 46 Chromosomen in zwei identische Zellen mit je 46 Ein-Chromatid-Chromosomen. Sie dient Regeneration und Wachstum und macht "Klone".
Meiose teilt eine Zelle mit 46 Chromosomen in vier verschiedene Zellen mit je 23 Ein-Chromatid-Chromosomen. Sie dient der Fortpflanzung und sorgt für genetische Vielfalt durch Crossing-over und zufällige Verteilung.
Die verschiedenen Chromosomenformen: Diploid = doppelter Chromosomensatz (46), haploid = einfacher Chromosomensatz (23). Das Genom ist die Gesamtheit aller Erbinformationen, ein Gen der codierende DNA-Abschnitt.
Eselsbrücke: Mitose macht "clones" (identisch), Meiose macht "be different" (verschieden)!

Q4 Evolution
Evolution ist die Veränderung vererbbarer Merkmale über große Zeiträume. Nachweisen kannst du sie durch Erbgut-, Stammbaum-, Fossil- und Verhaltensvergleiche.
Lamarcks Theorie ging von bewusster Anpassung aus - Giraffen strecken Hälse, die werden länger, Nachkommen erben längere Hälse. Das ist aber falsch, weil Modifikationen nicht vererbbar sind.
Darwins Theorie erklärt Evolution durch Überproduktion von Nachkommen, zufällige Variation und natürliche Auslese - nur die am besten Angepassten überleben und pflanzen sich fort. Die Synthetische Evolutionstheorie ergänzt das durch Mutation und Rekombination als Quellen genetischer Vielfalt.
Prüfungswissen: Evolution ist nicht zielgerichtet, sondern zufällig - nur das Überleben der Bestangepassten ist nicht zufällig!
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Ökologie Vertiefung
Biotische Faktoren sind lebende Einflüsse (Konkurrenten, Parasiten, Fressfeinde), abiotische Faktoren sind unbelebte . Die RGT-Regel besagt: +10°C = 2-4x schnellere chemische Reaktionen.
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Ökologie und Genetik Grundlagen
Eine Art sind Individuen, die sich fortpflanzen können und fruchtbare Nachkommen haben. Eine Population sind alle Individuen einer Art in einem Lebensraum. Der Genpool ist die Gesamtheit aller Gene dieser Population.
R-Strategen setzen auf viele Nachkommen und kurze Lebensdauer, K-Strategen auf wenige Nachkommen mit elterlicher Fürsorge. Die Umweltkapazitätsgrenze bestimmt, wie viele Individuen langfristig überleben können.
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Modifikationen sind reversible Veränderungen durch Umwelt (nicht vererbbar), Mutationen sind irreversible DNA-Änderungen (vererbbar). Du musst zwischen Gen-, Chromosomen- und Genommutationen unterscheiden können.
Wichtig: Epigenetik zeigt, dass nicht nur die Gene zählen, sondern auch, ob sie an- oder ausgeschaltet sind!

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DNA-Replikation und Zellteilung
DNA-Replikation läuft semikonservativ ab - jeder Elternstrang dient als Vorlage. Helikase trennt die Stränge, Primase setzt Primer, DNA-Polymerase synthetisiert neue Stränge. Der Leitstrang läuft kontinuierlich, der Folgestrang diskontinuierlich in Okazaki-Fragmenten.
Eukaryoten haben Zellkern, Prokaryoten nicht. Diploide Zellen haben 46 Chromosomen (normale Körperzellen), haploide Zellen 23 (Keimzellen). Autosomen sind normale Chromosomen, Gonosomen Geschlechtschromosomen.
Der Zellzyklus läuft in Phasen: G1 (Proteinbiosynthese) → S-Phase → G2 (Vorbereitung Teilung) → Mitose. In G0 teilen sich Zellen nicht mehr, sondern erfüllen nur ihre Funktion.
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Zellteilung Details
Mitose teilt eine Zelle mit 46 Chromosomen in zwei identische Zellen mit je 46 Ein-Chromatid-Chromosomen. Sie dient Regeneration und Wachstum und macht "Klone".
Meiose teilt eine Zelle mit 46 Chromosomen in vier verschiedene Zellen mit je 23 Ein-Chromatid-Chromosomen. Sie dient der Fortpflanzung und sorgt für genetische Vielfalt durch Crossing-over und zufällige Verteilung.
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Eselsbrücke: Mitose macht "clones" (identisch), Meiose macht "be different" (verschieden)!

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