Aufbau und Funktion des Auges
Euer Auge funktioniert wie eine hochentwickelte Kamera mit automatischer Schärfeeinstellung. Die Hornhaut und Linse brechen das Licht und projizieren es auf die Retina - eure körpereigene "Leinwand".
Die Iris (Regenbogenhaut) reguliert durch die Pupille den Lichteinfall, während der Ziliarmuskel die Linse für die Akkommodation formt. Bei der Naheinstellung kontrahiert er und die elastische Linse wird dicker - für die Ferne entspannt er sich und die Linse wird durch die gespannten Zonulafasern flacher.
Merktipp: Akkommodation funktioniert wie bei einer Kamera - nur dass sich bei euch die "Linse" verformt, statt dass sie sich vor- und zurückbewegt!
Die Netzhaut enthält über 126 Millionen Photorezeptoren: etwa 120 Millionen Stäbchen für Hell-Dunkel-Sehen und 6 Millionen Zapfen für Farbsehen. Am gelben Fleck (Fovea) ist die Zapfendichte am höchsten - hier seht ihr am schärfsten. Der blinde Fleck ist die Austrittsstelle des Sehnervs ohne Photorezeptoren.








