Alzheimer-Demenz und andere Demenzformen
Stell dir vor, dein Gehirn wäre wie ein Computer, der langsam seine Dateien verliert. So ähnlich funktioniert Demenz - ein fortschreitender Verlust geistiger Fähigkeiten, der weit über das normale Altern hinausgeht.
Bei Alzheimer entstehen im Gehirn schädliche Ablagerungen: Amyloide Plaques zwischen den Nervenzellen und Tau-Fibrillen innerhalb der Zellen. Diese zerstören die normalen Transportwege für Nährstoffe und lassen Gehirnzellen absterben.
Die Symptome entwickeln sich stufenweise: Zuerst Gedächtnisprobleme und Orientierungsstörungen, später kommen Schlafstörungen und Verhaltensänderungen dazu. Ärzte nutzen Tests wie den Mini-Mental-Status-Test oder den Uhr-Zeichen-Test zur Diagnose.
Vaskuläre Demenz entsteht durch Durchblutungsstörungen im Gehirn, während sekundäre Demenzen Folgen anderer Krankheiten sind. Primäre Demenzen wie Alzheimer sind eigenständige Gehirnkrankheiten.
Merktipp: Primär = Hauptkrankheit, Sekundär = Folgeerkrankung




























