Die Meiose - Grundlagen
Die Meiose ist der Prozess, bei dem aus einer diploiden Zelle (mit doppeltem Chromosomensatz) vier haploide Gameten entstehen. Bei Frauen wird dabei eine Eizelle und drei Polkörperchen gebildet, bei Männern entstehen vier Spermien.
Die Meiose läuft in zwei Phasen ab: der 1. Reduktionsteilung (Chromosomensatz wird halbiert) und der 2. Reduktionsteilung (Chromatiden werden getrennt). Jede Phase hat die klassischen Schritte: Prophase, Metaphase, Anaphase, Telophase und Zytokinese.
Das Besondere: In der Prophase I paaren sich homologe Chromosomen und es kann zu Crossing-over kommen. Das sorgt für genetische Vielfalt - deshalb sind Geschwister nicht identisch!
Merktipp: 1 Zelle → 4 Gameten mit halbiertem Chromosomensatz









