Biologie /

Neurologie

Neurologie

L

Linda

10 Followers
 

Biologie

 

13

Lernzettel

Neurologie

 Lernzettel
Inhalt
Glossar.
Neurologie
Elektrochemische Vorgänge in Nervenzellen..........
Bau und grundlegende Funktion einer Nervenzelle..

Kommentare (2)

Teilen

Speichern

256

Lernzettel zum Thema Neurologie ( Biologie LK)

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Lernzettel Inhalt Glossar. Neurologie Elektrochemische Vorgänge in Nervenzellen.......... Bau und grundlegende Funktion einer Nervenzelle.... Ruhepotenzial............ Voraussetzung für die Entstehung des Ruhepotenzials. Entstehung eines Ruhepotenzials nach der lonentheorie Beeinflussung des Ruhepotenzials durch Cl-und Nat-lonen. Zweck des Ruhepotenzials Aktionspotenzial…........ Zeitlicher Verlauf eines Aktionspotenzials Entstehung eines Aktionspotenzials............. Vorgänge beim Aktionspotenzial. Natrium-Kalium-Pumpe........... Erregungsleitung über Axone. Kontinuierliche Erregungsleitung über marklose Nervenfasern........ Saltatorische Erregungsleitung über markhaltige Nervenfasern ... Vorteile der saltatorischen gegenüber der kontinuierlichen Erregungsleitung....... Erregungsübertragung an einer chemischen Synapse.... Bau und Funktion einer Synapse.. Neuromuskuläre Synapse...... Ligandengesteuerte lonenkanäle.. Informationsverarbeitung in Neuronen. Zeitliche Summation.......... Räumliche Summation Wirkung von Giften und Drogen an Synapsen. Muskeln als Effektoren............ Aufbau des Skelettmuskels Molekulare Prozesse der Skelettmuskelkontraktion Signaltransduktion an Sinneszellen. Sinneszellen als Filter und Reizwandler Einteilung von Sinneszellen aufgrund von Bau und Verschaltung. Signalcodierung .. Sinnesorgan Auge der Wirbeltiere. Wahrnehmung von Farben und Helligkeit. Aufbau der Netzhaut und Informationsfluss...... Seite 1 von 26 07.12.2020 3 4 4 5 5 6 6 7 7 8 9 10 10 10 11 11 11 12 13 13 14 14 14 15 15 15 17 17 18 18 19 19 20 Lernzettel Kontrastverstärkung durch laterale Inhibition. Rezeptive Felder..... Vom Reiz zum Aktionspotenzial: Geruchssinn. Hormonelle Steuerung. Einteilung der Hormone. Molekularer Wirkungsmechanismus…........ Zusammenspiel von Hormonsystem und vegetativem Nervensystem.......... Kampf-oder-Flucht-Reaktion (Fight-or-Flight)... Stress Neurologie Stressoren. Stressreaktion......... Ablauf einer Stressreaktion.. Langzeitstress... Krankheiten Multiple Sklerose............ Aggressives Verhalten Seite 2 von 26 07.12.2020 20 21 21 22 22 22 22 23 23 23 24 25 25 25 25 26 Lernzettel Neurologie GLOSSAR Synapsen: Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen oder anderen nachgeschalteten Zellen Präsynaptische Zelle: vorgeschaltete Zelle mit Endknöpfchen Postsynaptische Zelle: nachgeschaltete Zelle Transmitter: Überträgersubstanzen; jede Nervenzelle verwendet nur einen von mehreren Transmittern (z. B. Acetylcholin oder Dopamin) (Signalübertragung) Erregendes postsynaptisches Potenzial (EPSP): wird von dem Transmitter an der postsynaptischen Membran ausgelöst; wandert z. B. bei einer Nervenzelle unter Abschwächung zum Axonhügel der postsynaptischen Zelle und kann im Axon Aktionspotenziale auslösen 07.12.2020 Ruhepotenzial: Membranpotenzial an einer unerregten Nervenzelle (Inneres gegenüber dem Außenmedium negativ...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

geladen; zwischen Innen und Außen: elektrische Spannung von -70mV). Motorische Endplatte: Synapse zwischen Neuron und Muskelfaser Membranpotenzial: Potenzialdifferenz, die als Spannung gemessen werden kann. Alle Zellen sind von semipermeablen Membranen umgeben, die Bereiche verschiedener lonenkonzentrationen trennen. Es treten bei allen Lebewesen Membranpotenziale auf. Um das Membranpotenzial aufrecht zu erhalten, müssen lonen von der lonenpumpe entgegen das Konzentrationsgefälle auf die andere Seite gebracht werden. Membranpotenzial am unerregten Nerv = Ruhepotenzial (-70/80 mV) Potenzialdifferenz: liegt vor, wenn bei einer Nervenzelle z.B. das Zellinnere gegenüber der Außenseite negativ ist. Elektromotorische Kraft: Durch das Ausströmen der Kaliumionen werden vom negativen Ladungsüberschuss die positiv geladenen lonen zurückgehalten. Ruhepotenzial: die Zellmembran ist in Ruhe wesentlich besser für K+-lonen als für Nat-lonen permeabel. Refraktärzeit: ist die Zeit, in der kein Impuls erzeugt werden kann. Serotonerges System: regelt den Wach- und Schlafrhythmus Dopaminerges System: erzeugt Glücksgefühle und Hochstimmung ZNS: Gehirn und Rückenmark Peripheres NS: Nervenzellen, die den Informationsfluss zwischen dem ZNS und anderen Bereichen ermöglichen Vegetatives NS: reguliert die Arbeit der inneren Organe und die emotionale Stimmung. Sympathikus und Parasympathikus. Cerebral-Blood-Flow (CBF): Hirnaktivität setzt eine erhöhte Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff voraus → Anreicherung mit dem radioaktiven Stoff xc-133. Der erhöhte ATP-Verbrauch kann somit in den Hirnarealen nachgewiesen werden, da die Na*/K*-Pumpe ATP verbraucht Seite 3 von 26 Lernzettel funktionell bedingte Zellspezialisierung Signal- aufnahme Bau der Nervenzellen Swif 2 Dendrit (0,2-0,3 mm lang) ⇒ Aufnahme der Erregung und Weiterleitung zum Soma Nervenzellen (Neuronen) als Bausteine des Nervensystems Ruhepotenzial Aktionspotenzial kontinuierliche und saltatorische Erre- gungsleitung BAU UND GRUNDLEGENDE FUNKTION EINER NERVENZELLE Nervenzellen (Neuronen) empfangen elektrische Signale, verarbeiten sie, leiten sie als Erregung weiter (Erregungsleitung) und übertragen sie auf andere Neurone und Erfolgsorgane (Erregungsübertragung). Signal-Auslöse- region Signal- fortleitung Axon Signal- übertragung Dentriten ELEKTROCHEMISCHE VORGÄNGE IN NERVENZELLEN Axon einer vorgeschalteten Nervenzelle M Muskelzelle Synapse Spannung in Erregungsbildung nicht erregten in Nervenzellen Nervenzellen 2 Bau eines motorischen Neurons Zellkörper (Soma) (Ø ca. 0,05 mm) ⇒ Verarbeitung der Erregung eintreffendes Signal Mitochondrium Zellkern Neurologie Zellkörper (Soma) Axon- hügel Axon Hüllzelle Richtung der Signal- fortleitung Ranviersche Schnürringe Fortleitung der Erregung im Axon Zellmembran Zellkern Zellplasma Axon- hügel Schnürring Ranvierscher Axon (Neurit) (bis 1 m lang) → Weiterleitung der Erregung Markscheide Schwannsche Zelle Endknöpfchen (synaptische Endigung) → Übertragung der Erregung auf andere Nervenzellen oder das Erfolgsorgan 07.12.2020 Nervenfasern: Axone (Neuriten), die zur besseren elektrischen Isolation von Schwannschen Zellen (spezielle Gliazellen) schlauchartig umhüllt sind. Seite 4 von 26 Markhaltige oder myelinisierte Axone: Nur bei Wirbeltieren. Ausstülpung der Zellmembran der Schwannschen Zellen (Länge: ca. 2mm) wickelt sich viele Male um das Axon, wobei das Zytoplasma zusammen mit den Zellorganellen in die äußere Windung gedrückt wird → die inneren Windungen bestehen nur noch aus Zellmembranen (Lipiden und Proteinen = Myelin). Abstand zwischen den einzelnen Schwannschen Zellen ca. 1 µm = Ranviersche Schnürringe. Gesamtheit der Hüllzellen um das Axon = Mark- oder Myelin-Scheide. Marklose oder nicht myelinisierte Axone: Bei allen wirbellosen Tieren (z.B. Tintenfischen oder Insekten). Schwannsche Zellen nicht um das Axon gewickelt, umgeben es nur locker → keine Myelinscheide. Lernzettel RUHEPOTENZIAL Im nicht erregten Zustand: Das Zytoplasma eines intakten Neurons ist gegenüber seiner Umgebung negativ geladen. Die Potenzialdifferenz (Spannung) beträgt ca. -70mV. Innenraum des extrazelluläre Neurons Flüssigkeit VORAUSSETZUNG FÜR DIE ENTSTEHUNG DES RUHEPOTENZIALS Charakteristische Verteilung von Ionen innerhalb und außerhalb des Neurons: Für Kalium- (K+), Natrium- (Na+) und Chloridionen (Cl-) besteht ein Konzentrationsgefälle: K+ Na+ CI- A™ (A = Eiweißanionen) Neurologie K+ Na+ CI Richtung des Konzen- trationsgefälles nach außen nach innen nach innen Permeabilitätswerte: K+-lonen: 1 (können die Membran nahezu ungehindert passieren); Cl-lonen: 0,43; Nat-lonen: 0,04; Anionen: 0 lonenkanäle K+-lonenkanäle Na-Ionenkanäle Cl-lonenkanäle A lonenkanäle Zellmembran der Nervenzelle 07.12.2020 3 lonenverteilung beim Ruhepotenzial am Axon Offen Fast alle geschlossen Weitgehend geschlossen Nicht vorhanden Seite 5 von 26 CH N K+ Konzentrationsgradient für alle lonen und Ladungsgradient zwischen der Zelle und ihrem Außenmedium. Beide Gradienten führen dazu, dass K*-Ionen aus der Zelle hinausdiffundieren → positive Ladung gelangt nach außen → Ladungsgradient wird erhöht Hoch Sehr gering Gering Keine N Konzentrationsgradient und Ladungsgradient wirken einander entgegen Gleichgewichtszustand (= in der gleichen Zeit strömen gleich viele K+-lonen von innen nach außen und von außen nach innen) → Nat-K*-lonenpumpen halten den Gleichgewichtszustand aufrecht. Selektive Permeabilität der Nervenzellmembran: Die Membran ist für unterschiedliche Stoffe unterschiedlich durchlässig. Die verschiedenen lonenkanäle (Tunnelproteine) der Membran lassen jeweils nur eine Sorte lonen passieren (erleichterte Diffusion). Zustand der lonenporen meist Proteine luonnen nicht wandem) + K+ Relative Permeabilität der Membran

Biologie /

Neurologie

Neurologie

L

Linda

10 Followers
 

Biologie

 

13

Lernzettel

Neurologie

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Lernzettel
Inhalt
Glossar.
Neurologie
Elektrochemische Vorgänge in Nervenzellen..........
Bau und grundlegende Funktion einer Nervenzelle..

App öffnen

Teilen

Speichern

256

Kommentare (2)

Z

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

Lernzettel zum Thema Neurologie ( Biologie LK)

Ähnliche Knows

12

Neurobiologie Q3.1 LK

Know Neurobiologie Q3.1 LK thumbnail

539

 

11/12/13

7

Neurobiologie

Know Neurobiologie  thumbnail

13

 

13

Glossar: Neurobiologie

Know Glossar: Neurobiologie thumbnail

79

 

11/12/13

Ruhe - und Aktionspotenzial

Know Ruhe - und Aktionspotenzial thumbnail

111

 

11/12/13

Mehr

Lernzettel Inhalt Glossar. Neurologie Elektrochemische Vorgänge in Nervenzellen.......... Bau und grundlegende Funktion einer Nervenzelle.... Ruhepotenzial............ Voraussetzung für die Entstehung des Ruhepotenzials. Entstehung eines Ruhepotenzials nach der lonentheorie Beeinflussung des Ruhepotenzials durch Cl-und Nat-lonen. Zweck des Ruhepotenzials Aktionspotenzial…........ Zeitlicher Verlauf eines Aktionspotenzials Entstehung eines Aktionspotenzials............. Vorgänge beim Aktionspotenzial. Natrium-Kalium-Pumpe........... Erregungsleitung über Axone. Kontinuierliche Erregungsleitung über marklose Nervenfasern........ Saltatorische Erregungsleitung über markhaltige Nervenfasern ... Vorteile der saltatorischen gegenüber der kontinuierlichen Erregungsleitung....... Erregungsübertragung an einer chemischen Synapse.... Bau und Funktion einer Synapse.. Neuromuskuläre Synapse...... Ligandengesteuerte lonenkanäle.. Informationsverarbeitung in Neuronen. Zeitliche Summation.......... Räumliche Summation Wirkung von Giften und Drogen an Synapsen. Muskeln als Effektoren............ Aufbau des Skelettmuskels Molekulare Prozesse der Skelettmuskelkontraktion Signaltransduktion an Sinneszellen. Sinneszellen als Filter und Reizwandler Einteilung von Sinneszellen aufgrund von Bau und Verschaltung. Signalcodierung .. Sinnesorgan Auge der Wirbeltiere. Wahrnehmung von Farben und Helligkeit. Aufbau der Netzhaut und Informationsfluss...... Seite 1 von 26 07.12.2020 3 4 4 5 5 6 6 7 7 8 9 10 10 10 11 11 11 12 13 13 14 14 14 15 15 15 17 17 18 18 19 19 20 Lernzettel Kontrastverstärkung durch laterale Inhibition. Rezeptive Felder..... Vom Reiz zum Aktionspotenzial: Geruchssinn. Hormonelle Steuerung. Einteilung der Hormone. Molekularer Wirkungsmechanismus…........ Zusammenspiel von Hormonsystem und vegetativem Nervensystem.......... Kampf-oder-Flucht-Reaktion (Fight-or-Flight)... Stress Neurologie Stressoren. Stressreaktion......... Ablauf einer Stressreaktion.. Langzeitstress... Krankheiten Multiple Sklerose............ Aggressives Verhalten Seite 2 von 26 07.12.2020 20 21 21 22 22 22 22 23 23 23 24 25 25 25 25 26 Lernzettel Neurologie GLOSSAR Synapsen: Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen oder anderen nachgeschalteten Zellen Präsynaptische Zelle: vorgeschaltete Zelle mit Endknöpfchen Postsynaptische Zelle: nachgeschaltete Zelle Transmitter: Überträgersubstanzen; jede Nervenzelle verwendet nur einen von mehreren Transmittern (z. B. Acetylcholin oder Dopamin) (Signalübertragung) Erregendes postsynaptisches Potenzial (EPSP): wird von dem Transmitter an der postsynaptischen Membran ausgelöst; wandert z. B. bei einer Nervenzelle unter Abschwächung zum Axonhügel der postsynaptischen Zelle und kann im Axon Aktionspotenziale auslösen 07.12.2020 Ruhepotenzial: Membranpotenzial an einer unerregten Nervenzelle (Inneres gegenüber dem Außenmedium negativ...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

geladen; zwischen Innen und Außen: elektrische Spannung von -70mV). Motorische Endplatte: Synapse zwischen Neuron und Muskelfaser Membranpotenzial: Potenzialdifferenz, die als Spannung gemessen werden kann. Alle Zellen sind von semipermeablen Membranen umgeben, die Bereiche verschiedener lonenkonzentrationen trennen. Es treten bei allen Lebewesen Membranpotenziale auf. Um das Membranpotenzial aufrecht zu erhalten, müssen lonen von der lonenpumpe entgegen das Konzentrationsgefälle auf die andere Seite gebracht werden. Membranpotenzial am unerregten Nerv = Ruhepotenzial (-70/80 mV) Potenzialdifferenz: liegt vor, wenn bei einer Nervenzelle z.B. das Zellinnere gegenüber der Außenseite negativ ist. Elektromotorische Kraft: Durch das Ausströmen der Kaliumionen werden vom negativen Ladungsüberschuss die positiv geladenen lonen zurückgehalten. Ruhepotenzial: die Zellmembran ist in Ruhe wesentlich besser für K+-lonen als für Nat-lonen permeabel. Refraktärzeit: ist die Zeit, in der kein Impuls erzeugt werden kann. Serotonerges System: regelt den Wach- und Schlafrhythmus Dopaminerges System: erzeugt Glücksgefühle und Hochstimmung ZNS: Gehirn und Rückenmark Peripheres NS: Nervenzellen, die den Informationsfluss zwischen dem ZNS und anderen Bereichen ermöglichen Vegetatives NS: reguliert die Arbeit der inneren Organe und die emotionale Stimmung. Sympathikus und Parasympathikus. Cerebral-Blood-Flow (CBF): Hirnaktivität setzt eine erhöhte Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff voraus → Anreicherung mit dem radioaktiven Stoff xc-133. Der erhöhte ATP-Verbrauch kann somit in den Hirnarealen nachgewiesen werden, da die Na*/K*-Pumpe ATP verbraucht Seite 3 von 26 Lernzettel funktionell bedingte Zellspezialisierung Signal- aufnahme Bau der Nervenzellen Swif 2 Dendrit (0,2-0,3 mm lang) ⇒ Aufnahme der Erregung und Weiterleitung zum Soma Nervenzellen (Neuronen) als Bausteine des Nervensystems Ruhepotenzial Aktionspotenzial kontinuierliche und saltatorische Erre- gungsleitung BAU UND GRUNDLEGENDE FUNKTION EINER NERVENZELLE Nervenzellen (Neuronen) empfangen elektrische Signale, verarbeiten sie, leiten sie als Erregung weiter (Erregungsleitung) und übertragen sie auf andere Neurone und Erfolgsorgane (Erregungsübertragung). Signal-Auslöse- region Signal- fortleitung Axon Signal- übertragung Dentriten ELEKTROCHEMISCHE VORGÄNGE IN NERVENZELLEN Axon einer vorgeschalteten Nervenzelle M Muskelzelle Synapse Spannung in Erregungsbildung nicht erregten in Nervenzellen Nervenzellen 2 Bau eines motorischen Neurons Zellkörper (Soma) (Ø ca. 0,05 mm) ⇒ Verarbeitung der Erregung eintreffendes Signal Mitochondrium Zellkern Neurologie Zellkörper (Soma) Axon- hügel Axon Hüllzelle Richtung der Signal- fortleitung Ranviersche Schnürringe Fortleitung der Erregung im Axon Zellmembran Zellkern Zellplasma Axon- hügel Schnürring Ranvierscher Axon (Neurit) (bis 1 m lang) → Weiterleitung der Erregung Markscheide Schwannsche Zelle Endknöpfchen (synaptische Endigung) → Übertragung der Erregung auf andere Nervenzellen oder das Erfolgsorgan 07.12.2020 Nervenfasern: Axone (Neuriten), die zur besseren elektrischen Isolation von Schwannschen Zellen (spezielle Gliazellen) schlauchartig umhüllt sind. Seite 4 von 26 Markhaltige oder myelinisierte Axone: Nur bei Wirbeltieren. Ausstülpung der Zellmembran der Schwannschen Zellen (Länge: ca. 2mm) wickelt sich viele Male um das Axon, wobei das Zytoplasma zusammen mit den Zellorganellen in die äußere Windung gedrückt wird → die inneren Windungen bestehen nur noch aus Zellmembranen (Lipiden und Proteinen = Myelin). Abstand zwischen den einzelnen Schwannschen Zellen ca. 1 µm = Ranviersche Schnürringe. Gesamtheit der Hüllzellen um das Axon = Mark- oder Myelin-Scheide. Marklose oder nicht myelinisierte Axone: Bei allen wirbellosen Tieren (z.B. Tintenfischen oder Insekten). Schwannsche Zellen nicht um das Axon gewickelt, umgeben es nur locker → keine Myelinscheide. Lernzettel RUHEPOTENZIAL Im nicht erregten Zustand: Das Zytoplasma eines intakten Neurons ist gegenüber seiner Umgebung negativ geladen. Die Potenzialdifferenz (Spannung) beträgt ca. -70mV. Innenraum des extrazelluläre Neurons Flüssigkeit VORAUSSETZUNG FÜR DIE ENTSTEHUNG DES RUHEPOTENZIALS Charakteristische Verteilung von Ionen innerhalb und außerhalb des Neurons: Für Kalium- (K+), Natrium- (Na+) und Chloridionen (Cl-) besteht ein Konzentrationsgefälle: K+ Na+ CI- A™ (A = Eiweißanionen) Neurologie K+ Na+ CI Richtung des Konzen- trationsgefälles nach außen nach innen nach innen Permeabilitätswerte: K+-lonen: 1 (können die Membran nahezu ungehindert passieren); Cl-lonen: 0,43; Nat-lonen: 0,04; Anionen: 0 lonenkanäle K+-lonenkanäle Na-Ionenkanäle Cl-lonenkanäle A lonenkanäle Zellmembran der Nervenzelle 07.12.2020 3 lonenverteilung beim Ruhepotenzial am Axon Offen Fast alle geschlossen Weitgehend geschlossen Nicht vorhanden Seite 5 von 26 CH N K+ Konzentrationsgradient für alle lonen und Ladungsgradient zwischen der Zelle und ihrem Außenmedium. Beide Gradienten führen dazu, dass K*-Ionen aus der Zelle hinausdiffundieren → positive Ladung gelangt nach außen → Ladungsgradient wird erhöht Hoch Sehr gering Gering Keine N Konzentrationsgradient und Ladungsgradient wirken einander entgegen Gleichgewichtszustand (= in der gleichen Zeit strömen gleich viele K+-lonen von innen nach außen und von außen nach innen) → Nat-K*-lonenpumpen halten den Gleichgewichtszustand aufrecht. Selektive Permeabilität der Nervenzellmembran: Die Membran ist für unterschiedliche Stoffe unterschiedlich durchlässig. Die verschiedenen lonenkanäle (Tunnelproteine) der Membran lassen jeweils nur eine Sorte lonen passieren (erleichterte Diffusion). Zustand der lonenporen meist Proteine luonnen nicht wandem) + K+ Relative Permeabilität der Membran