Was ist Parkinson und wie wurde es entdeckt?
Parkinson ist eine Gehirnkrankheit, die deine Bewegungsfähigkeit massiv beeinträchtigt. Der britische Arzt James Parkinson beschrieb 1817 erstmals die Symptome in seinem Werk "An essay on the shaking palsy" - daher auch der Name "Schüttellähmung".
Die eigentliche Ursache blieb jedoch lange ein Rätsel. Erst 1919 entdeckte Konstantin Tretiakoff Veränderungen in der "schwarzen Substanz" des Gehirns. Den entscheidenden Durchbruch schafften Herbert Ehringer und Oleh Hornykiewicz 1960, als sie den Dopaminmangel als Hauptursache nachwiesen.
Merktipp: Von der ersten Beschreibung bis zur Ursachenfindung vergingen über 140 Jahre - ein perfektes Beispiel dafür, wie sich medizinisches Wissen entwickelt!











