Grundlagen der Zellbiologie
Zellen sind die kleinsten lebenden Einheiten aller Organismen. Sie können sich in ihrer Struktur je nach Organismus unterscheiden. Die tierische Zelle ist anders aufgebaut als die pflanzliche Zelle.
Beide Zelltypen haben wichtige Gemeinsamkeiten: Sie besitzen einen Zellkern, Mitochondrien, Zellplasma und eine Zellmembran. Die pflanzliche Zelle weist jedoch zusätzliche Strukturen auf: eine stabile Zellwand, eine große Vakuole und Chloroplasten für die Photosynthese.
Der Zellkern (Nukleus) ist das größte Organell und misst etwa 3-15 µm. Er ist von einer Doppelmembran umgeben und enthält die Chromosomen mit der Erbinformation. Im Inneren des Zellkerns befindet sich der Nucleolus, der RNA und Proteine enthält. Der Zellkern dient als "Steuerzentrale" der Zelle und regelt alle Zellfunktionen.
💡 Merke: Ohne den Zellkern könnte die Zelle keine Proteine herstellen und sich nicht teilen. Er enthält praktisch den "Bauplan" für alle Zellprozesse!











