Bilanz-Grundlagen: Aktiva und Passiva verstehen
Die Bilanz funktioniert wie eine Waage - links das Vermögen (Aktiva), rechts das Kapital und die Schulden (Passiva). Beide Seiten müssen immer gleich hoch sein, daher der Name "Bilanz" (lateinisch für Waage).
Aktiva zeigen dir, was das Unternehmen besitzt und wofür es sein Geld ausgegeben hat. Das Anlagevermögen umfasst alle Dinge, die lange im Unternehmen bleiben - wie unbebaute Grundstücke, Gebäude, technische Anlagen und Maschinen, den Fuhrpark sowie Büro- und Geschäftsausstattung.
Das Umlaufvermögen verändert sich dagegen ständig und umfasst Handelswaren, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Bankguthaben und Kassenbestände. Diese Posten "fließen" durch das Unternehmen.
Passiva erklären dir, woher das Geld für die Aktiva kommt. Das Eigenkapital gehört dem Unternehmen selbst, während das Fremdkapital aus Schulden besteht - wie Hypotheken (Kredite mit Grundstück als Sicherheit), Darlehen oder Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten.
Merktipp: Aktiva = "Was haben wir?" / Passiva = "Woher kommt das Geld dafür?"