Zwischenmolekulare Kräfte und Alkane
Van-der-Waals-Kräfte entstehen durch kurzzeitige Dipole, wenn Moleküle zufällig zusammenstoßen. Diese schwachen Kräfte hängen von der Anzahl verschiebbarer Elektronen und der Moleküloberfläche ab - je größer das Molekül, desto stärker die Kräfte.
Bei Alkanen und Alkenen erkennst du klare Muster: Bis 4 C-Atome sind sie gasförmig, 5-20 C-Atome flüssig. Da sie unpolar sind, lösen sie sich nicht in polarem Wasser. Die Viskosität steigt mit der Kettenlänge - längere Moleküle fließen zäher.
Strukturisomere haben dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche räumliche Anordnung. Das erklärt, warum Moleküle mit gleicher Atomanzahl völlig verschiedene Eigenschaften haben können.
💡 Merkregel: Je größer die Moleküloberfläche, desto höher die Wahrscheinlichkeit für Zusammenstöße und damit stärkere Van-der-Waals-Kräfte!





































