Chemische Bindungen und Grundbegriffe
Die drei wichtigsten Bindungsarten bestimmen, wie Atome zusammenhalten. Bei der Ionenbindung zwischen Metallen und Nichtmetallen (wie Kochsalz NaCl) werden Elektronen komplett übertragen - ein Atom gibt sie ab, das andere nimmt sie auf. Die Elektronenpaarbindung (kovalente Bindung) funktioniert anders: Hier teilen sich zwei Nichtmetalle die Elektronen, wie bei Wasser oder CO₂.
Die metallische Bindung ist besonders cool - hier schwimmen die Elektronen frei zwischen den Metallatomen umher wie in einem "Elektronengas". Deshalb leiten Metalle so gut Strom! Das Geheimnis liegt in der Elektronegativität: Je größer der Unterschied (ΔEN), desto polarer wird die Bindung.
Dipole entstehen, wenn Elektronen ungleich verteilt sind - das eine Ende wird leicht positiv, das andere negativ. Bei Wasserstoffbrücken docken Wasserstoffatome an freie Elektronenpaare anderer Atome an. Diese besonderen Bindungen erklären, warum Eis schwimmer als Wasser schwimmt!
Merkregel: ΔEN < 1,7 = polare Bindung, ΔEN > 1,7 = Ionenbindung








































