Abitur-Themen und chemische Gleichgewichte
Euer Chemie-Abitur deckt sechs Hauptbereiche ab: Kohlenwasserstoffe, Alkanole, Alkansäuren, Kohlenhydrate, Kunststoffe und chemische Gleichgewichte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf praktischen Berechnungen und dem Verständnis von Reaktionsmechanismen.
Chemische Gleichgewichte sind dynamische Prozesse - Hin- und Rückreaktion laufen gleichzeitig ab. Typische Beispiele sind das Ester-Gleichgewicht oder die Ammoniak-Synthese nach Haber-Bosch. Das Massenwirkungsgesetz hilft euch bei der Berechnung von Gleichgewichtskonstanten.
Das Prinzip des kleinsten Zwangs erklärt, wie sich Gleichgewichte bei Änderung von Druck, Temperatur oder Konzentration verschieben. Katalysatoren beschleunigen nur die Einstellung des Gleichgewichts, ändern aber nicht dessen Lage.
Merkhilfe: Gleichgewichte sind wie eine Waage - sie reagieren auf jede Störung und suchen einen neuen Ausgleich!
Bei Protolyse-Gleichgewichten arbeitet ihr mit korrespondierenden Säure-Base-Paaren. Der pKs-Wert zeigt die Säurestärke an, während das Ionenprodukt des Wassers für pH-Berechnungen entscheidend ist.











