Nomenklatur und Eigenschaften
Die Nomenklatur organischer Verbindungen folgt klaren Regeln: Hauptkette bestimmen, nummerieren und Substituenten benennen. Die funktionelle Gruppe mit der höchsten Priorität bestimmt die Verbindungsklasse und bekommt die niedrigste Nummer.
Substituenten werden alphabetisch geordnet und mit griechischen Zahlwörtern di−,tri−,tetra− bei mehrfachem Auftreten gekennzeichnet. Bindestriche trennen Zahlen von Buchstaben - nur der erste Buchstabe wird großgeschrieben.
Die Siede- und Schmelzpunkte der Alkane steigen mit der Kettenlänge. Längere Ketten haben mehr Elektronen, was stärkere Van-der-Waals-Kräfte ermöglicht. Deshalb braucht man mehr Energie für Phasenübergänge.
Eselsbrücke: Je länger die Kette, desto mehr "Klebkraft" zwischen den Molekülen!
Cycloalkane haben höhere Siedepunkte als ihre linearen Verwandten gleicher Kohlenstoffanzahl, da ihre kompakte Form stärkere intermolekulare Wechselwirkungen ermöglicht.