Du stehst vor Säuren, Basen und Redoxreaktionen - zwei der... Mehr anzeigen
Chemie Abitur 2024 Lernzettel mit Schlüsselthemen











Säuren, Basen & pH-Werte - Die Grundlagen
Starke vs. schwache Säuren - das ist der Schlüssel zum Verständnis! Starke Säuren (pKs < 3,75) geben ihre Protonen komplett ab, während schwache Säuren (pKs > 3,75) nur teilweise dissoziieren.
Der pH-Wert zeigt dir, wie sauer eine Lösung ist: pH = -lg(c(H₃O⁺)). Bei starken Säuren rechnest du einfach mit der Konzentration, bei schwachen brauchst du die Wurzelformel: pH = ½.
Brønsted-Säure-Base-Theory macht alles verständlich: Säuren sind Protonendonatoren, Basen sind Protonenakzeptoren. Ampholyte wie Wasser können beides - je nach Reaktionspartner!
Merktrick: pH + pOH = 14 - das gilt immer bei 25°C!

Titration - Konzentration bestimmen wie ein Profi
Titration ist deine Methode, um unbekannte Konzentrationen herauszufinden. Du gibst tropfenweise eine Maßlösung (bekannte Konzentration) zu deiner Probelösung bis zum Äquivalenzpunkt.
Bei der pH-metrischen Titration siehst du verschiedene Kurvenverläufe: Starke Säuren gegen starke Basen ergeben einen Äquivalenzpunkt bei pH = 7. Schwache Säuren gegen starke Basen landen im basischen Bereich (pH > 7).
Der Halbäquivalenzpunkt ist besonders clever - hier gilt pH = pKs! Das nutzt du zur Bestimmung der Säurekonstante.
Indikatorauswahl ist entscheidend: Der Umschlagsbereich muss den Äquivalenzpunkt umfassen. Phenolphthalein (8,7-10,7) für schwache Säuren, Methylorange (3,1-4,4) für schwache Basen.
Rechentrick: c(Probelösung) = c(Maßlösung) × V(Maßlösung) / V(Probelösung)

Leitfähigkeitstitration - Wenn Ionen den Strom leiten
Leitfähigkeitstitration nutzt die Tatsache, dass Ionen elektrischen Strom leiten. Die molare Grenzleitfähigkeit zeigt dir, wie beweglich verschiedene Ionen sind: H₃O⁺ (349,8) ist champion, OH⁻ (198,6) auf Platz zwei!
Bei starken Säuren gegen starke Basen siehst du erst einen Abfall (H₃O⁺ wird durch Na⁺ ersetzt), dann einen steilen Anstieg . Bei schwachen Säuren startest du mit niedriger Leitfähigkeit und steigst dann stark an.
Vorteile der Leitfähigkeitstitration: Du kannst trübe oder gefärbte Proben messen und starke von schwachen Säuren unterscheiden. Der Aufwand ist allerdings höher als bei einfachen Endpunkttitrationen.
Praktischer Tipp: Äquivalenzpunkt = Schnittpunkt der beiden Geraden im Leitfähigkeits-Diagramm!

Redoxreaktionen - Elektronenübertragung verstehen
Redoxreaktionen sind überall: Rost, Batterien, Atmung! Das Donator-Akzeptor-Prinzip erklärt alles: Oxidation bedeutet Elektronenabgabe, Reduktion bedeutet Elektronenaufnahme - und beides läuft immer gleichzeitig ab.
Oxidationszahlen bestimmen ist dein Werkzeug: Einzelne Atome haben immer 0, Metallionen sind positiv, in Molekülen ergibt die Summe null. Wasserstoff meist +I, Sauerstoff meist -II, Fluor immer -I.
Redoxgleichungen aufstellen: Erst Oxidationszahlen bestimmen, dann Teilgleichungen für Oxidation und Reduktion aufstellen, Ladungen mit H⁺/OH⁻ ausgleichen, Atombilanz mit H₂O, multiplizieren und addieren.
Oxidationsmittel werden selbst reduziert (Oxidationszahl sinkt), Reduktionsmittel werden selbst oxidiert (Oxidationszahl steigt).
Eselsbrücke: "OIL RIG" - Oxidation Is Loss, Reduction Is Gain (of electrons)!

Galvanische Zellen - Chemie wird zu Strom
Das Daniell-Element zeigt dir das Prinzip: Räumliche Trennung von Oxidation und Reduktion macht den Elektronenstrom nutzbar! Anode (Oxidation) und Kathode (Reduktion) sind durch einen äußeren Stromkreis verbunden.
Die Spannungsreihe ordnet Metalle nach ihrer Lösungstension - dem Bestreben, Ionen zu bilden. Unedle Metalle wollen Elektronen abgeben, edle Metalle nehmen sie gern auf.
Elektrodenpotentiale entstehen durch die elektrochemische Doppelschicht an der Phasengrenze. Das Standardelektrodenpotential wird gegen die Wasserstoffelektrode gemessen.
Zellspannung berechnen: U = E(Kathode) - E(Anode). Die Halbzelle mit dem höheren E⁰-Wert wird zur Kathode!
Merkregel: "Edle Metalle sind faule Metalle" - sie geben ungern Elektronen ab!

Nernst-Gleichung - Konzentration beeinflusst Spannung
Die Nernst-Gleichung zeigt dir, wie sich Konzentrationen auf das Elektrodenpotential auswirken: E = E⁰ + × lg. Höhere Ionenkonzentration macht eine Elektrode "edler"!
Praktische Anwendung: Mit E = E⁰ - 0,059V × pH kannst du pH-abhängige Potentiale berechnen. Das gilt für H₂-Elektroden und O₂-Elektroden - super wichtig für Brennstoffzellen!
Konzentrationszellen entstehen, wenn gleiche Elektroden in verschiedene Konzentrationen eintauchen. Der Konzentrationsunterschied treibt die Reaktion an, bis sich die Konzentrationen angleichen.
Bei der Berechnung beachtest du nur Teilchen in Lösung - feste, flüssige oder gasförmige Stoffe haben die "Konzentration" 1. Oxidationsmittel stehen im Zähler, Reduktionsmittel im Nenner!
Faustregel: Pro 10-fache Konzentrationserhöhung steigt das Potential um etwa 60 mV!

Elektrolyse - Strom wird zu Chemie
Elektrolyse dreht galvanische Zellen um: Du zwingst mit äußerer Spannung nicht-freiwillige Reaktionen ab! Die Zersetzungsspannung ist die Mindestspannung, die du brauchst - sie entspricht der umgekehrten Zellspannung.
Überspannung entsteht durch praktische Probleme: andere Elektrodenmaterialien, langsamere Reaktionen, Gasblasenbildung. Deshalb brauchst du oft mehr Spannung als theoretisch berechnet.
Das Faraday-Gesetz verbindet Strom und Stoffumsatz: n = I × t / (z × F). Mit 96.485 As/mol kannst du berechnen, wie viel Stoff bei gegebenem Strom umgesetzt wird.
Brennstoffzellen sind das Gegenteil - sie wandeln kontinuierlich zugeführte Brennstoffe in Strom um. Die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle spaltet die explosive Knallgasreaktion in zwei kontrollierte Teilreaktionen auf.
Merkhilfe Elektrolyse: "OPA muss überredet werden" - Oxidation, Plus, Anode!

Batterien und Akkus - Portable Energie verstehen
Batterien (Primärelemente) kannst du nur einmal nutzen, Akkus (Sekundärelemente) lassen sich wieder aufladen. Der Unterschied liegt in der Reversibilität der elektrochemischen Reaktionen.
Leclanché-Batterien nutzen Zink und Mangandioxid, Alkali-Mangan-Batterien arbeiten im alkalischen Milieu. Lithium-Batterien haben die höchste Energiedichte - deshalb stecken sie in deinem Handy!
Blei-Akkus in Autos wandeln Blei und Bleioxid mit Schwefelsäure um - beide Elektroden werden zu Bleisulfat! Nickel-Metallhydrid-Akkus brauchen alkalisches Milieu und sind umweltfreundlicher.
Korrosion zerstört Metalle durch Oxidation. Sauerstoffkorrosion braucht O₂ und Wasser, Säurekorrosion läuft mit H₃O⁺-Ionen ab. Beide folgen dem Redoxprinzip!
Alltagstipp: Batterien nie mischen - verschiedene Typen haben unterschiedliche Spannungen und Eigenschaften!

Korrosionsschutz - Metalle schützen
Korrosionsschutz verhindert die Zerstörung von Metallen. Passiver Schutz trennt räumlich: Lackieren, Galvanisieren oder Passivieren bilden eine Schutzschicht zwischen Metall und Oxidationsmittel.
Kathodischer Schutz nutzt Opferanoden - unedlere Metalle, die sich opfern und das wertvollere Metall schützen. Zink schützt Eisen, weil es unedler ist und sich zuerst auflöst.
Feuerverzinken kombiniert beide Prinzipien: Der Zinküberzug wirkt erst passiv als Barriere. Bei Beschädigungen schützt Zink aktiv als Opferanode das freigelegte Eisen.
Lokalelemente entstehen, wenn verschiedene Metalle sich in einem Elektrolyt berühren. Das unedlere Metall wird zur Lokalanode und korrodiert verstärkt - deshalb keine unterschiedlichen Metalle verschrauben!
Praktischer Tipp: Zinkopferanoden an Schiffen müssen regelmäßig erneuert werden!

Organische Chemie - Funktionelle Gruppen erkennen
Funktionelle Gruppen bestimmen die Eigenschaften organischer Moleküle! Alkohole , Carbonsäuren , Ester , Amine - jede Gruppe hat typische Reaktionen.
Zwischenmolekulare Kräfte erklären Siede- und Schmelzpunkte: Van-der-Waals-Kräfte bei unpolaren Molekülen, Dipol-Dipol-Kräfte bei polaren, Wasserstoffbrücken bei -OH, -NH und -FH-Gruppen.
Wasserstoffbrücken sind besonders stark - deshalb hat Wasser so ungewöhnliche Eigenschaften! Ein polar gebundenes H-Atom wird von einem freien Elektronenpaar angezogen.
Mesomerie tritt auf, wenn Elektronen delokalisiert sind - die "wahre" Struktur liegt zwischen mehreren Grenzformen. Das stabilisiert Moleküle wie Benzol oder Carboxylat-Ionen.
Strukturtrick: Je mehr Wasserstoffbrücken möglich sind, desto höher der Siedepunkt!
Wir dachten schon, du fragst nie...
Was ist der Knowunity KI-Begleiter?
Unser KI-Begleiter ist ein speziell für Schüler entwickeltes KI-Tool, das mehr als nur Antworten bietet. Basierend auf Millionen von Knowunity-Inhalten liefert er relevante Informationen, personalisierte Lernpläne, Quizze und Inhalte direkt im Chat und passt sich deinem individuellen Lernweg an.
Wo kann ich die Knowunity-App herunterladen?
Du kannst die App im Google Play Store und im Apple App Store herunterladen.
Ist Knowunity wirklich kostenlos?
Genau! Genieße kostenlosen Zugang zu Lerninhalten, vernetze dich mit anderen Schülern und hol dir sofortige Hilfe – alles direkt auf deinem Handy.
Beliebtester Inhalt: Säure-Base-Chemie
9Beliebtester Inhalt in Chemie
9Beliebtester Inhalt
9Findest du nicht, was du suchst? Entdecke andere Fächer.
Schüler lieben uns — und du auch.
Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.
Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.
Chemie Abitur 2024 Lernzettel mit Schlüsselthemen
Du stehst vor Säuren, Basen und Redoxreaktionen - zwei der wichtigsten Themen in der Chemie! Diese Konzepte begegnen dir überall: vom pH-Wert deines Shampoos bis zur Batterie in deinem Handy.

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Säuren, Basen & pH-Werte - Die Grundlagen
Starke vs. schwache Säuren - das ist der Schlüssel zum Verständnis! Starke Säuren (pKs < 3,75) geben ihre Protonen komplett ab, während schwache Säuren (pKs > 3,75) nur teilweise dissoziieren.
Der pH-Wert zeigt dir, wie sauer eine Lösung ist: pH = -lg(c(H₃O⁺)). Bei starken Säuren rechnest du einfach mit der Konzentration, bei schwachen brauchst du die Wurzelformel: pH = ½.
Brønsted-Säure-Base-Theory macht alles verständlich: Säuren sind Protonendonatoren, Basen sind Protonenakzeptoren. Ampholyte wie Wasser können beides - je nach Reaktionspartner!
Merktrick: pH + pOH = 14 - das gilt immer bei 25°C!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Titration - Konzentration bestimmen wie ein Profi
Titration ist deine Methode, um unbekannte Konzentrationen herauszufinden. Du gibst tropfenweise eine Maßlösung (bekannte Konzentration) zu deiner Probelösung bis zum Äquivalenzpunkt.
Bei der pH-metrischen Titration siehst du verschiedene Kurvenverläufe: Starke Säuren gegen starke Basen ergeben einen Äquivalenzpunkt bei pH = 7. Schwache Säuren gegen starke Basen landen im basischen Bereich (pH > 7).
Der Halbäquivalenzpunkt ist besonders clever - hier gilt pH = pKs! Das nutzt du zur Bestimmung der Säurekonstante.
Indikatorauswahl ist entscheidend: Der Umschlagsbereich muss den Äquivalenzpunkt umfassen. Phenolphthalein (8,7-10,7) für schwache Säuren, Methylorange (3,1-4,4) für schwache Basen.
Rechentrick: c(Probelösung) = c(Maßlösung) × V(Maßlösung) / V(Probelösung)

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Leitfähigkeitstitration - Wenn Ionen den Strom leiten
Leitfähigkeitstitration nutzt die Tatsache, dass Ionen elektrischen Strom leiten. Die molare Grenzleitfähigkeit zeigt dir, wie beweglich verschiedene Ionen sind: H₃O⁺ (349,8) ist champion, OH⁻ (198,6) auf Platz zwei!
Bei starken Säuren gegen starke Basen siehst du erst einen Abfall (H₃O⁺ wird durch Na⁺ ersetzt), dann einen steilen Anstieg . Bei schwachen Säuren startest du mit niedriger Leitfähigkeit und steigst dann stark an.
Vorteile der Leitfähigkeitstitration: Du kannst trübe oder gefärbte Proben messen und starke von schwachen Säuren unterscheiden. Der Aufwand ist allerdings höher als bei einfachen Endpunkttitrationen.
Praktischer Tipp: Äquivalenzpunkt = Schnittpunkt der beiden Geraden im Leitfähigkeits-Diagramm!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Redoxreaktionen - Elektronenübertragung verstehen
Redoxreaktionen sind überall: Rost, Batterien, Atmung! Das Donator-Akzeptor-Prinzip erklärt alles: Oxidation bedeutet Elektronenabgabe, Reduktion bedeutet Elektronenaufnahme - und beides läuft immer gleichzeitig ab.
Oxidationszahlen bestimmen ist dein Werkzeug: Einzelne Atome haben immer 0, Metallionen sind positiv, in Molekülen ergibt die Summe null. Wasserstoff meist +I, Sauerstoff meist -II, Fluor immer -I.
Redoxgleichungen aufstellen: Erst Oxidationszahlen bestimmen, dann Teilgleichungen für Oxidation und Reduktion aufstellen, Ladungen mit H⁺/OH⁻ ausgleichen, Atombilanz mit H₂O, multiplizieren und addieren.
Oxidationsmittel werden selbst reduziert (Oxidationszahl sinkt), Reduktionsmittel werden selbst oxidiert (Oxidationszahl steigt).
Eselsbrücke: "OIL RIG" - Oxidation Is Loss, Reduction Is Gain (of electrons)!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Galvanische Zellen - Chemie wird zu Strom
Das Daniell-Element zeigt dir das Prinzip: Räumliche Trennung von Oxidation und Reduktion macht den Elektronenstrom nutzbar! Anode (Oxidation) und Kathode (Reduktion) sind durch einen äußeren Stromkreis verbunden.
Die Spannungsreihe ordnet Metalle nach ihrer Lösungstension - dem Bestreben, Ionen zu bilden. Unedle Metalle wollen Elektronen abgeben, edle Metalle nehmen sie gern auf.
Elektrodenpotentiale entstehen durch die elektrochemische Doppelschicht an der Phasengrenze. Das Standardelektrodenpotential wird gegen die Wasserstoffelektrode gemessen.
Zellspannung berechnen: U = E(Kathode) - E(Anode). Die Halbzelle mit dem höheren E⁰-Wert wird zur Kathode!
Merkregel: "Edle Metalle sind faule Metalle" - sie geben ungern Elektronen ab!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Nernst-Gleichung - Konzentration beeinflusst Spannung
Die Nernst-Gleichung zeigt dir, wie sich Konzentrationen auf das Elektrodenpotential auswirken: E = E⁰ + × lg. Höhere Ionenkonzentration macht eine Elektrode "edler"!
Praktische Anwendung: Mit E = E⁰ - 0,059V × pH kannst du pH-abhängige Potentiale berechnen. Das gilt für H₂-Elektroden und O₂-Elektroden - super wichtig für Brennstoffzellen!
Konzentrationszellen entstehen, wenn gleiche Elektroden in verschiedene Konzentrationen eintauchen. Der Konzentrationsunterschied treibt die Reaktion an, bis sich die Konzentrationen angleichen.
Bei der Berechnung beachtest du nur Teilchen in Lösung - feste, flüssige oder gasförmige Stoffe haben die "Konzentration" 1. Oxidationsmittel stehen im Zähler, Reduktionsmittel im Nenner!
Faustregel: Pro 10-fache Konzentrationserhöhung steigt das Potential um etwa 60 mV!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Elektrolyse - Strom wird zu Chemie
Elektrolyse dreht galvanische Zellen um: Du zwingst mit äußerer Spannung nicht-freiwillige Reaktionen ab! Die Zersetzungsspannung ist die Mindestspannung, die du brauchst - sie entspricht der umgekehrten Zellspannung.
Überspannung entsteht durch praktische Probleme: andere Elektrodenmaterialien, langsamere Reaktionen, Gasblasenbildung. Deshalb brauchst du oft mehr Spannung als theoretisch berechnet.
Das Faraday-Gesetz verbindet Strom und Stoffumsatz: n = I × t / (z × F). Mit 96.485 As/mol kannst du berechnen, wie viel Stoff bei gegebenem Strom umgesetzt wird.
Brennstoffzellen sind das Gegenteil - sie wandeln kontinuierlich zugeführte Brennstoffe in Strom um. Die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle spaltet die explosive Knallgasreaktion in zwei kontrollierte Teilreaktionen auf.
Merkhilfe Elektrolyse: "OPA muss überredet werden" - Oxidation, Plus, Anode!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Batterien und Akkus - Portable Energie verstehen
Batterien (Primärelemente) kannst du nur einmal nutzen, Akkus (Sekundärelemente) lassen sich wieder aufladen. Der Unterschied liegt in der Reversibilität der elektrochemischen Reaktionen.
Leclanché-Batterien nutzen Zink und Mangandioxid, Alkali-Mangan-Batterien arbeiten im alkalischen Milieu. Lithium-Batterien haben die höchste Energiedichte - deshalb stecken sie in deinem Handy!
Blei-Akkus in Autos wandeln Blei und Bleioxid mit Schwefelsäure um - beide Elektroden werden zu Bleisulfat! Nickel-Metallhydrid-Akkus brauchen alkalisches Milieu und sind umweltfreundlicher.
Korrosion zerstört Metalle durch Oxidation. Sauerstoffkorrosion braucht O₂ und Wasser, Säurekorrosion läuft mit H₃O⁺-Ionen ab. Beide folgen dem Redoxprinzip!
Alltagstipp: Batterien nie mischen - verschiedene Typen haben unterschiedliche Spannungen und Eigenschaften!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Korrosionsschutz - Metalle schützen
Korrosionsschutz verhindert die Zerstörung von Metallen. Passiver Schutz trennt räumlich: Lackieren, Galvanisieren oder Passivieren bilden eine Schutzschicht zwischen Metall und Oxidationsmittel.
Kathodischer Schutz nutzt Opferanoden - unedlere Metalle, die sich opfern und das wertvollere Metall schützen. Zink schützt Eisen, weil es unedler ist und sich zuerst auflöst.
Feuerverzinken kombiniert beide Prinzipien: Der Zinküberzug wirkt erst passiv als Barriere. Bei Beschädigungen schützt Zink aktiv als Opferanode das freigelegte Eisen.
Lokalelemente entstehen, wenn verschiedene Metalle sich in einem Elektrolyt berühren. Das unedlere Metall wird zur Lokalanode und korrodiert verstärkt - deshalb keine unterschiedlichen Metalle verschrauben!
Praktischer Tipp: Zinkopferanoden an Schiffen müssen regelmäßig erneuert werden!

Melde dich an, um den Inhalt zu sehen. Kostenlos!
- Zugriff auf alle Dokumente
- Verbessere deine Noten
- Schließ dich Millionen Schülern an
Organische Chemie - Funktionelle Gruppen erkennen
Funktionelle Gruppen bestimmen die Eigenschaften organischer Moleküle! Alkohole , Carbonsäuren , Ester , Amine - jede Gruppe hat typische Reaktionen.
Zwischenmolekulare Kräfte erklären Siede- und Schmelzpunkte: Van-der-Waals-Kräfte bei unpolaren Molekülen, Dipol-Dipol-Kräfte bei polaren, Wasserstoffbrücken bei -OH, -NH und -FH-Gruppen.
Wasserstoffbrücken sind besonders stark - deshalb hat Wasser so ungewöhnliche Eigenschaften! Ein polar gebundenes H-Atom wird von einem freien Elektronenpaar angezogen.
Mesomerie tritt auf, wenn Elektronen delokalisiert sind - die "wahre" Struktur liegt zwischen mehreren Grenzformen. Das stabilisiert Moleküle wie Benzol oder Carboxylat-Ionen.
Strukturtrick: Je mehr Wasserstoffbrücken möglich sind, desto höher der Siedepunkt!
Wir dachten schon, du fragst nie...
Was ist der Knowunity KI-Begleiter?
Unser KI-Begleiter ist ein speziell für Schüler entwickeltes KI-Tool, das mehr als nur Antworten bietet. Basierend auf Millionen von Knowunity-Inhalten liefert er relevante Informationen, personalisierte Lernpläne, Quizze und Inhalte direkt im Chat und passt sich deinem individuellen Lernweg an.
Wo kann ich die Knowunity-App herunterladen?
Du kannst die App im Google Play Store und im Apple App Store herunterladen.
Ist Knowunity wirklich kostenlos?
Genau! Genieße kostenlosen Zugang zu Lerninhalten, vernetze dich mit anderen Schülern und hol dir sofortige Hilfe – alles direkt auf deinem Handy.
Beliebtester Inhalt: Säure-Base-Chemie
9Beliebtester Inhalt in Chemie
9Beliebtester Inhalt
9Findest du nicht, was du suchst? Entdecke andere Fächer.
Schüler lieben uns — und du auch.
Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.
Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.