Ionenbindung und Metallbindung
Ionenbindung entsteht zwischen Metallen und Nichtmetallen durch elektrostatische Anziehung. Metalle geben Elektronen ab (Oxidation) und werden zu positiven Kationen, während Nichtmetalle Elektronen aufnehmen (Reduktion) und zu negativen Anionen werden.
Diese Bindung ist richtig stark - deshalb haben Salze wie NaCl hohe Schmelztemperaturen um die 800°C. Die Ionen ordnen sich in einem regelmäßigen Ionengitter an, und in Wasser gelöst können sie Strom leiten.
Bei der Metallbindung funktioniert alles anders: Die Außenelektronen der Metallatome bewegen sich frei im Metallgitter herum - das nennt man Elektronengas. Diese delokalisierten Elektronen sorgen dafür, dass Metalle elektrischen Strom leiten können.
Merktipp: Anionen (negative Ionen) enden immer auf "-id": Chlorid, Oxid, Sulfid!




