Elektrochemische Doppelschicht und Elektrodenpotential
Stell dir vor, du tauchst einen Metallstab in Wasser - sofort passiert etwas Faszinierendes! Die Metallatome an der Oberfläche geben Elektronen ab und werden zu Metall-Kationen, die ins Wasser wandern. Die Elektronen bleiben im Metallstab zurück.
Die Wassermoleküle umhüllen sofort die positiv geladenen Metall-Kationen - das nennt man Hydrathüllen. Gleichzeitig lagern sich einige Kationen wieder am Metallstab ab. Es entsteht ein elektrochemisches Gleichgewicht.
Diese Ladungstrennung zwischen Metallstab und Lösung heißt elektrochemische Doppelschicht. Sie ist der Grund, warum an jeder Halbzelle eine bestimmte Spannung entsteht - das Elektrodenpotential.
Merktipp: Je unedler das Metall, desto mehr Kationen gehen in Lösung - desto negativer wird das Elektrodenpotential!




























