Grundlagen der organischen Chemie
Stell dir vor, du müsstest alle chemischen Stoffe in zwei große Gruppen einteilen - das ist genau das, was Chemiker getan haben! Anorganische Stoffe wie Salzsäure oder Natronlauge stehen den organischen Stoffen wie Alkohol oder Methan gegenüber.
Organische Chemie ist die Chemie der Kohlenwasserstoffverbindungen, mit wenigen Ausnahmen wie Kohlendioxid oder Kohlensäure. Der Grund für diese Trennung wird schnell klar, wenn du dir die typischen Eigenschaften anschaust: Organische Stoffe sind meist brennbar, riechen charakteristisch und lösen sich schlecht in Wasser.
Das Geheimnis liegt im Kohlenstoff. Mit seinen vier Außenelektronen kann er vier Bindungen eingehen und beliebig lange, stabile Ketten bilden. Das macht ihn zum perfekten Baustein für komplexe Moleküle. Meist kommen noch Wasserstoff, Sauerstoff oder Stickstoff dazu.
Merktipp: Stoffe, die nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen, heißen Kohlenwasserstoffe - sie sind die einfachsten organischen Verbindungen.







