Fette - Aufbau und Eigenschaften
Fette sind eigentlich Tricarbonsäureester, bei denen drei Fettsäuren mit dem dreiwertigen Alkohol Glycerin verestert sind. Fettsäuren sind dabei einfach lange Carbonsäuren - stellt euch eine Kette vor, die am Ende eine saure Gruppe hat.
Der Unterschied zwischen Fetten und Ölen? Ganz einfach: Fette sind bei Raumtemperatur fest, Öle flüssig. Das liegt an den zwischenmolekularen Kräften, die zwischen den Molekülen wirken.
Die Schmelztemperatur hängt von zwei Faktoren ab: Je länger die Fettsäureketten und je weniger Doppelbindungen vorhanden sind, desto höher liegt sie. Doppelbindungen verursachen nämlich Knicke in der Molekülstruktur und verhindern, dass sich die Moleküle schön parallel anordnen können.
Merkhilfe: Denkt an Butter (fest, gesättigte Fettsäuren) vs. Olivenöl (flüssig, ungesättigte Fettsäuren)!
Alle Fette sind hydrophob (wasserscheu) aber lipophil (fettliebend) - sie lösen sich also nicht in Wasser, aber super in unpolaren Lösungsmitteln.




































