Redoxgleichungen entwickeln
Das Aufstellen von Redoxgleichungen folgt einem klaren Schema - wie ein Kochrezept, das du Schritt für Schritt abarbeitest.
Zuerst identifizierst du die korrespondierenden Redoxpaare und bestimmst die Oxidationszahlen. Dann gleichst du die Elektronenzahl aus - das ist der Knackpunkt! In saurer Lösung verwendest du H⁺ und H₂O zum Ausgleichen, in alkalischer Lösung OH⁻ und H₂O.
Das Beispiel mit Eisen- und Permanganat-Ionen zeigt's dir: MnO₄⁻ nimmt 5 Elektronen auf, Fe²⁺ gibt 1 Elektron ab. Also brauchst du 5 Fe²⁺-Ionen für 1 MnO₄⁻-Ion - so stimmt die Elektronenbilanz.
Bei alkalischen Lösungen läuft's ähnlich ab, nur verwendest du andere "Hilfsstoffe" zum Ausgleichen. Mit etwas Übung wird das Aufstellen dieser Gleichungen zur Routine!
💡 Erfolgstrick: Arbeite immer systematisch - erst Oxidationszahlen, dann Elektronen, dann ausgleichen. Hektik führt nur zu Fehlern!