Wie sich die beiden Formen in der Praxis unterscheiden
Im dramatischen Theater konzentriert sich alles auf die klassischen Elemente: Sprache, Mimik und Gestik. Die Sprache dient dazu, Inhalte und Informationen zu vermitteln. Ihr versteht genau, was passiert und könkönnt der Handlung problemlos folgen.
Das postdramatische Theater nutzt dagegen moderne Medien und Techniken. Hier können Projektionen, elektronische Musik oder sogar Videos Teil der Aufführung sein. Die Sprache verliert ihre klassische Funktion - manchmal werden Wörter sogar bewusst sinnlos verwendet oder aufgelöst.
Besonders krass wird es beim "Spiel mit der Dichte der Zeichen": Entweder werdet ihr mit einer Überfülle an Eindrücken bombardiert (Chaos auf der Bühne), oder es passiert extrem wenig bis gar nichts (Leere). Beides kann euch überfordern - und das ist gewollt!
Praxis-Tipp: Geht ihr ins postdramatische Theater, erwartet keine klassische Geschichte. Lasst euch einfach auf das Erlebnis ein!