Hintergrund und Vorgeschichte
Heinrich von Kleist schrieb dieses Lustspiel 1811 und zeigt uns eine Welt voller Lügen und Machtmissbrauch. Im Zentrum steht Dorfrichter Adam, der eines Morgens mit verletztem Gesicht aufwacht - angeblich vom Sturz beim Aufhängen seiner Hose.
Der Schreiber Licht kündigt den Besuch von Gerichtsrat Walter an, was Adam in Panik versetzt. Sein Traum, in dem er sich selbst verurteilte, wird später zur bitteren Realität.
💡 Merke dir: Adams Panik beim angekündigten Besuch ist schon der erste Hinweis darauf, dass er etwas zu verbergen hat.
Als Walter ankommt und eine Verhandlung fordert, versucht Adam sich zu drücken - seine fehlende Perücke dient als Ausrede. Doch Walter besteht darauf, dass die Gerichtsverhandlung beginnt.


































