Figurenkonstellation und Überblick
Der Roman ist in vier Figurengruppen unterteilt, die alle mit demselben Haus am See verbunden sind. Da sind zum einen der Großbauer mit seinen vier Töchtern (Grete, Hedwig, Emma, Klara) aus der Weimarer Republik, sowie der Architekt und seine Frau, die das Haus während der NS-Zeit bewohnen.
Die dritte Gruppe bildet der jüdische Tuchfabrikant Ludwig mit seiner Familie, die vor den Nazis nach Südafrika flieht. Seine Nichte Doris wird im Holocaust ermordet. Nach dem Krieg übernimmt die Schriftstellerin das Haus, später ihre Enkelin als "unberechtigte Eigenbesitzerin".
Zusätzlich gibt es Nebenfiguren wie die Besucherin aus der Ukraine, das Unterpächterpaar und den Kinderfreund. Der Gärtner ist die einzige Konstante - er arbeitet das ganze Jahrhundert über auf dem Grundstück und überlebt alle politischen Umbrüche.
Merktipp: Jede Figurengruppe repräsentiert eine andere historische Epoche - von der Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung!











