Argumentationstypen im Überblick
In Diskussionen und schriftlichen Arbeiten begegnest du sechs grundlegenden Argumentationstypen. Das Autoritätsargument stützt sich auf die Aussagen anerkannter Experten oder Autoritätspersonen. Wenn du beispielsweise sagst: "Laut meinem Arzt ist diese Impfung besonders wirkungsvoll", nutzt du die Fachkompetenz des Arztes, um dein Argument zu stärken.
Das Faktenargument verwendet wissenschaftlich belegte oder messbare Tatsachen. Anstatt nur Meinungen zu äußern, bringst du konkrete Zahlen oder Studienergebnisse ein, wie: "Laut einer Studie ist die Handynutzung der unter 12-jährigen in den letzten 5 Jahren um 20% gestiegen." Solche Argumente sind besonders überzeugend, da sie auf nachprüfbaren Daten basieren.
Mit dem normativen Argument beziehst du dich auf gesellschaftlich anerkannte Werte und Regeln. Du appelierst dabei an allgemein akzeptierte Normen wie: "Die Natur soll nicht verschmutzt werden." Das analogisierende Argument hingegen vergleicht zwei Sachverhalte und überträgt Eigenschaften von einem auf den anderen. Zum Beispiel: "Tim und Max haben beide den gleichen Notendurchschnitt in Mathe. Max hatte in der letzten Klausur eine 1, also muss Tim ebenfalls eine 1 haben."
Tipp: Achte darauf, welchen Argumentationstyp du in welcher Situation einsetzt! Für wissenschaftliche Arbeiten eignen sich Faktenargumente besser als normative Argumente, die eher in ethischen Diskussionen Gewicht haben.



















