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Charakterstudie Der Prinz - einfach nur ein junger Mann? Der Prinz Hettore Gonzaga von Guastalla, ist eine Hauptfigur in dem Drama ( bürgerliches Trauerspiel) ,,Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing, dessen Uraufführung am 8. März 1772 war. Es handelt sich hierbei um die Intrige von Marchese Marinelli, mit dieser er die Heirat von Emilia Galotti und dem Grafen Appiani, im Auftrag des Prinzen, zu stoppen vermag. Als Prinz von Guastalla hat er die absolute Macht (,,Ein Todesurteil wäre zu unterschreiben." achter Auftritt, erster Aufzug), ist sehr wohlhabend und kann alles tun um seine Wünsche zu erfüllen. Er muss sich jedoch trotzdem an die Regeln des Adels halten. Seine Aufgaben als Oberhaupt des Herzogtums sind ihm lästig( „Klagen, nichts als Klagen"erster Aufzug, erster Auftritt). Außerdem ist Hettore Gonzaga aus politischen Gründen gezwungen die Prinzessin von Massa zu heiraten („Der Prinz muß sogleich an den Herzog von Maßa, in Angelegenheit seiner Vermählung mit dessen Prinzeßin Tochter, eine Bevollmächtigung senden."zehnter Auftritt, zweiter Aufzug)und auch Gräfin Orsina gehört der Vergangenheit an, denn beide liebt er nicht [mehr] ( ,,Und vielleicht find ich in dem Bilde wieder, was ich in der Person nicht mehr erblicke.-Ich weil es aber auch nicht wiederfinden" erster Aufzug, dritter Auftritt). Seine Augen liegen auf Emilia Galotti, die er unbedingt zu seiner machen will (,,Dieses Ihr Studium der weiblichen Schönheit,...

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Conti, wie könnt' ich beßer tun, als es auch zu dem meinigen zu machen?" vierter Auftritt, erster Aufzug) und dafür ist ihm keine Hürde zu groß ( „Prinz? Wollen sie alles genehmigen was ich tue?" „Alles, Marinelli, alles, was diesen Streich abwenden kann." sechster Auftritt, erster Aufzug). Sein Vertrauter ist Marchese Marinelli (,, So verzeihen Sie mir Marinelli-(indem er sich ihm in die Arme wirft) und bedauren Sie mich." sechster Auftritt, erster Auftritt), er pflegt keine gute Beziehung mit dem Vater von Emilia- Odoardo Galotti („Es ist des Vaters Feind" fünfter Auftritt, zweiter Auftritt) und dadurch, dass Graf Appiani und Emilia heiraten sollen, ist der Prinz auch auf den Grafen nicht gut zu sprechen. Zudem stellt man nach einer Weile fest, dass Claudia Galotti, durch die Taten des Prinzen, diesen zunehmend weniger mag (,,Ha, Mörder! Feiger, elender Mörder! Nicht Tapfer genug, mit eigner Hand zu morden, aber nichtswürdig genug, zu Befriedigung eines fremden Kitzels zu morden!- morden zu laßen ![...]" achter Auftritt, dritter Aufzug). Auch Angelo its nicht der Liebling des Prinzen („ Verwiesen? Wie freundschaftlich! Warnen Sie ihn, daß er ich in meinem Gebiet nicht betreten läßt. Mein Verweis möchte so freundschaftlich nicht sein." erster Auftritt, vierter Aufzug). Des weiteren kennt der Prinz seine Machtbefugnis und weiß diese auch zu nutzen. Man kann zudem sagen, dass Hettore Gonzaga sehr gefühlsgesteuert ist (,,Prinz? Wollen sie 02.10.24 alles genehmigen was ich tue?“ „Alles, Marinelli, alles, was diesen Streich abwenden kann.“ sechster Auftritt, erster Aufzug) und er nimmt sich die Frau, die er haben will („Dieses Ihr Studium der weiblichen Schönheit, Conti, wie könnt' ich beßer tun, als es auch zu dem meinigen zu machen?" vierter Auftritt, erster Aufzug). Dadurch, dass der Prinz jung ist, kann man auch seine Naivität ( vor allem gegenüber dem Kammerherr Marinelli)und Impulsivität erkennen. Die Naivität (,, Sein Tod war Zufall, bloßer Zufall. Sie versichern es; und ich, ich glaub es." erster Auftritt, vierter Aufzug) ist zu erklären, dass er oft nicht ganz rational denkt und dadurch auch ausgenutzt wird (,, Wenn es denn wäre?- Also ist es?- Er ist tot? Tot?- (drohend) Marinelli! Marinelli!" erster Auftritt, vierter Aufzug). Zu beobachten ist zudem, dass der Prinz auch oftmals zweifelt (,,Ah, Marinelli- Marinelli. Nun? Nicht wahr, nun hab ich zu viel getan und vorhin zu wenig?" erster Auftritt, dritter Aufzug). Es ist so, wenn der Prinz etwas haben will, dann tut er auch alles dafür. Dadurch, dass er jedoch die Regeln des Adels einhalten muss, beauftragt er oft seinen Vertrauten Marinelli. Für die Aufträge zögert er nicht, alles zu erlauben („Prinz? Wollen sie alles genehmigen was ich tue?" „Alles, Marinelli, alles, was diesen Streich abwenden kann." sechster Auftritt, erster Aufzug). Daher kann man zusammenfassend sagen, dass der Prinz sämtliche Merkmale eines jungen Mannes aufweist. Er ist blind vor Liebe, verliebt sich schnell in, schöne Dinge" und ist Naiv und Impulsiv. Die Rolle als Staatsorgan ist ihm lästig und er erfüllt nicht die typischen Merkmale dessen. Außerdem hasst er die Aufgabe der Papierarbeit. Er lässt sich von seinen Gefühlen leiten und bemerkt erst spät, wenn er ausgenutzt wird. Entweder man sagt er sei ein schlechter Prinz oder einfach ein junger Mann, der sich von seinen Gefühlen leiten lässt und pubertäre Züge aufweist. Durch seine Erziehung, weil er der Prinz ist, schätzen ihn viele auch als verwöhnt ein. Darauf zurückzuführen ist auch der Drang dazu, wenn er etwas haben will, bekommt er es auch, dazu ist ihm jedes Mittel recht. Seine Rolle im Drama ist sehr wichtig, da er eine Hauptrolle spielt. Er ist der Auftraggeber und der, der das gesamte Geschehen in der Hand hat. Er vergeudet diese Macht jedoch, lässt sich täuschen und handelt eigensinnig.