Die Hauptfigur Doris
Doris ist das perfekte Beispiel für viele junge Frauen der Weimarer Zeit. Mit 18 Jahren kommt sie aus einfachen Verhältnissen und hat wenig Schulbildung - trotzdem träumt sie groß. Ihr größter Wunsch? "Glanz" werden und endlich aus ihrer bescheidenen Herkunft herauskommen.
Sie verkörpert die "Neue Frau" ihrer Zeit: selbstbewusst, unabhängig und bereit, für ihre Ziele zu kämpfen. Dabei nutzt sie geschickt ihre Ausstrahlung und Beziehungen zu einflussreichen Männern. Das macht sie sowohl naiv als auch berechnend - eine typische Mischung für ihre Generation.
Ihre große Liebe Hubert, ein Theaterdirektor, prägt sie stark. Als diese Beziehung scheitert, führt ihre Verzweiflung zu drastischen Handlungen wie dem Diebstahl eines Pelzmantels - ein Symbol für ihren verzweifelten Versuch, sich ein glamouröses Leben zu verschaffen.
Merke: Doris zeigt sowohl die Chancen als auch die Grenzen der weiblichen Emanzipation in den 1920ern!











