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Der Trafikant Charaktervergleich/Analyse

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Der Trafikant Charaktervergleich/Analyse

 Das Buch der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 veröffentlicht. Es handelt von dem Jugendlichen
Franz, Seine Liebe zu Anezka und se
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Zusammenfassung des Buchs „der Trafikant“ + Ausformulierung 3 Charaktervergleiche

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Das Buch der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 veröffentlicht. Es handelt von dem Jugendlichen Franz, Seine Liebe zu Anezka und seiner Freundschaft mit Sigmund Freud in Wien um ca. 1930. Der Trafikant und Franz begegnen sich in ihrer Freundschaft auf Augenhöhe. Der vorliegende Text Auszug (S. 154-158) handelt von Otto Trsnjeks Verhaftung/der Verhaftung des Trafikants. Zuvor wurde die Trafik erneut mit Blut beschmiert. Die Scheibe wurde zerschlagen und die Tür zerstört. Nachdem der Trafikant und Franz alles aufgeräumt hatten, tranken sie gemeinsam ein kaltes Bier und schwiegen. Nach einiger Zeit kommt ein Mann in die Trafik. Der Trafikant sagt, dass die Trafik bald geschlossen wird. Der Mann erwidert, dass die Trafik erst geschlossen wird wenn er es sagt. Daraufhin beleidigt der Trafikant den Mann leise und wirkt verachtend. Anschließend kommen zwei weitere Männer in die Trafik und schlagen Franz mit der Faust gegen das Ohr, so dass er blutet. Anschließend zerren Sie den Trafikant auf den Boden und sagen, dass sie ihn wegen Verkauf von pornographischen Zeitungen verhaften. Sie fragen ob der Trafikant diese Zeitungen an Juden verkauft, was Otto Tranjek bejaht. sie treten Otto weiter und fragen seit wann er sie verkauft. Der Trafikant erwidert, dass er das schon immer tut. Franz mischt sich ein und sagt, dass das...

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nicht stimmt. Er behauptet es wären seine Zeitungen. Der Trafikant befiehlt Franz leise zu sein, doch Franz redet weiter. Als der Trafikant Franz erneut auffordert nicht weiter zu sprechen, sieht Franz Verzweiflung in Ottos Blick. Darauf hin hört Franz auf zu reden, da er Angst bekommt und umarmt den Trafikant auf dem Boden. Nach dem Text Auszug wird der Trafikant mit aufs Revier genommen und kommt nie wieder. Später erfährt Franz, dass Der Trafikant umgebracht wurde. Franz Huchel ist 17 und Hauptcharakter des Buches. Er kommt aus einem kleinen Ort im Salzkammergut und wird aufgrund von finanziellen Problemen von seiner Mutter nach Wien geschickt. Dort arbeitet er bei einem Bekannten (Otto Trsnjek) in einer Trafik. im Verlauf des Buches entwickelt sich Franz zu einem Erwachsenen. Franz ist sehr direkt und geht Konflikten meistens aus dem Weg. Er möchte den Trafikant nicht alleine lassen (S.157, 2.7 „Sie nehmen mich gleich mit“). Das zeigt, dass er Gemeinschaft und Freundschaft schätzt und seine Freunde nicht im Stich lassen möchte. Franz ist sehr hilfsbereit, weswegen er sich für den Trafikant einsetzt beziehungsweise die Schuld auf sich nehmen möchte und behauptet, dass die Zeitungen, seine eigenen sind (S.156,2.25 „die Heftin gehören mir..."). Franz glaubt an das Gute, ist ehrlich und erkennt nicht direkt wie hinterhältig Menschen sein können. Das lässt sich daran erkennen, dass er denkt dass die Polizisten rechtens sind und ihre Arbeit tun (S.157,2.4 ,Herr Polizist, oder?"). Franz hält sich für erwachsen, möchte Verantwortung übernehmen und in dieser Situation nicht als kleiner Junge dastehen, weswegen er den Polizist in seiner Anrede korrigiert (S.157, 2.19 ich bin kein Burschi"). sein Selbstbewusstsein vermindert sich aber kurz darauf, als er merkt dass er doch nicht so viel Ahnung hat wie er gedacht hat und die eigene Hilfslosigkeit und die des Trafikants realisiert (S.158,2.4 ,sah er auch die Verzweilflung in seinen Augen"). Er erkennt, dass die Polizei ihm nicht helfen wird und dass die Polizei sich nicht von Ehrlichkeit überzeugen lässt. Franz Entwicklung zum Erwachsenen hat durch diese Erfahrung einen Knick, zuerst sieht er sich als eine Hilfe für den Trafikant an. Kurz darauf realisiert er aber dass er noch nicht so viel Beeinflussen kann wie gedacht und noch nicht so viel Ahnung von der Realität der Geschehnisse hat. Daraufhin verfällt er in ein altes Verhaltensmuster fängt an zu weinen und umarmt Otto (S.158, 2.13 „drückte seinen Körper an sich"), wie er früher seine Mutter umarmt hat. "" Otto Tranjek ist Franz Arbeitgeber. In seiner Trafik, die ihn sehr wichtig ist, verkauft er Zigarren, Zigaretten und Zeitungen. Er hat nicht viele Freunde, doch seine Kundschaft ist ihm sehr wichtig und er vertraut Ihnen, weswegen er zärtliche Häftchen an sie verkauft. Der Trafikant hat nur ein Bein und läuft auf Krücken. Das Bein hat er im ersten Weltkrieg verloren. Tranjek ist politisch sehr kritisch und beschwert sich ständig über Zeitungen und Meinungen der Nationalsozialisten. Der Polizist ist ihm direkt unsympathisch, weswegen er ihn auch leise beleidigt (S.155,2.1 „Schleichts euch ihr Suahund!"). Trsnjek steht immer für seine Meinung ein und lässt sich nicht Gesellschaftlich manipulieren. Aufgrund von seiner Kriegsverletzung ist er im Kampf sehr hilflos (S.155,2.22 ,,Hände schützten vors Gesicht"). Er weiß, dass Widerstand und Widerspruch nichts bringt (S.155,2.30 „ja“), deshalb sagt er den Polizisten die Wahrheit. Daraus kann man auch herab leiten, dass der Trafikant obwohl er nicht hoch gebildet ist oder einer höheren Gesellschaftsklasse angehört, sehr schlau ist und viele Menschen Kenntnisse hat. Grundsätzlich ist der Trafikant kühl, daher spricht Franz nie mit ihm über seine Gefühle o.ä. Der Trafikant ist in erster Linie Franz Arbeitgeber. Er lehrt Franz alle wichtigen Dinge über das Trafikanten leben und leitet ihn beruflich. Anfangs ist er ein Fremder, doch mit dem Laufe der Zeit bildet sich eine Bindung zwischen den Charakteren. Die Beiden sind Arbeitskollegen, daher machen sie ähnliche Sachen durch, wie zB. Die Beschmierung der Trafik und den inhaltlichen Wandel der Zeitungen/Politik. Trsnjek ist für Franz ein Vorbild. Diese Funktion übernimmt Trsnjek ganz bewusst, vorfallen am Anfang, wo er ihn drängt die Zeitungen zu lesen um Informationen zu wissen, kritisch zu Denken und eine eigene politische Meinung bilden zu können. Das lässt sich unterwandertem daran erkennen, dass Franz ein Zitat von Trsnjek wiederholt (S.157,2.1 ,,Die Wahrheit ist die Wahrheit und aus!"). Franz ist emotional offensichtlich an den Trafikant gebunden, da er anfängt zu weinen als der Trafikant geht. Normalerweise kommunizieren die beiden Charaktere respektvoll und neutral miteinander, aber in dieser Situation ist das anders. Trsnjek beleidigt Franz und unterstellt ihm, nicht wissend, dumm und hierarchisch unter ihm zu sein (S.157,2.29 „Du bist mein Lehrbub... und obendrein ein Trottel..."). Daraus ergibt sich die Frage, ob Trsnjek Franz doch nicht als Freund, sondern nur als dummen Lehrling sieht. Drei Aspekte sprechen dafür. Erstens, beleidigt er Franz. Zweitens macht er durch seinen Blick Franz klar, dass gerade nicht die richtige Zeit für die Wahrheit ist und auch nicht für Notlügen, weil es sinnlos ist ihm zu helfen (S.158,2.3,,Verwzeiflung in seinen Augen"). Franz versteht den Trafikant ohne dass einer den Beiden etwas sagt. Drittens möchte der Trafikant am Ende nicht, dass Franz ihn umarmt und bittet ihn loszulassen (S.158,2.14-15 ,,Bitte, lass mich!"). Die Beleidigung wirft er Franz nur an den Kopf, weil er Franz schützen will und den Polizist davon abhalten möchte auf Franz zu hören. Der zweite Aspekt lässt sich allerdings auch so deuten, dass die Freundschaft zwischen Tranjek und Franz so stark ist, dass sie sich ohne Worte verstehen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass der Trafikant, da er generell nicht besonders emotional ist, nicht möchte das Franz ihn umarmt, weil es ihn selbst auch traurig macht und er nicht emotional belastet sein möchte. Franz ist Tranjeks einzige Konstante Beziehung, abgesehen von seiner Kundschaft, weswegen eine (leichte) emotionale Bindung nach einiger Zeit nicht unwahrscheinlich ist. Abschließend lässt sich also sagen, dass der Trafikant und Franz sich in ihrer Freundschaft auf Augenhöhe begegnen, obwohl Tranjek Franz beleidigt hat. Das Buch ,,der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 vom Klein & Aber Pocket veröffentlicht. Der Roman handelt von dem Jugendlichen Franz, seine Liebe zu Anezka und seiner Freundschaft mit Sigmund Freud in Wien. Das Buch spielt um 1930. Franz und seine Gefühle für Anezka werden von ihr nicht ernstgenommen. Der vorliegende Auszug des Buches (S. 110-113) handelt von einem Gespräch zwischen dem Hauptcharakter Franz und Anezka. Sie haben ein Liebesverhältnis und hatten vor einiger Zeit miteinander geschlafen. Franz hatte sich in der Grotte, in der Anezka arbeitet, ihre Vorstellung angesehen und wartet vor dem Ausgang auf sie. Anezka verlässt die Grotte mit ihrem Mitarbeiter Heinzi. Heinzi legt seine Hand auf Anezkas Wange, streicht unter ihrem Auge und sagt leise etwas. Anezka lacht und zündet sich eine Zigarette an. Als Franz hinter einer Tonne hervorkommt, zockt Heinzi ein Messer. Anezka fordert Heinzi daraufhin auf das Messer weg zu stecken, da sie Franz kennt. Heinzi geht auf Franz zu und bedroht ihn. Dann geht Heinzi in eine Gasse. Anezka fragt Franz was er hier macht, woraufhin Franz antwortet, dass er sich die Show angesehen hat. Franz spricht Anezka auf Heinzi an und fragt sie ob die beiden ein Paar sind. Anezka antwortet wage, dass die beiden nur Kollegen sind. Franz glaubt ihr nicht und macht ihr Vorwürfe, auf die Anezka nicht wirklich eingeht. Das führt dazu das Franz sauer wird und tritt gegen eine Mülltonne, woraufhin Heinzi sich den beiden wieder nährt. Anezka hält Heinzi zurück und erklärt Franz, dass sie zu niemandem gehört, auch nicht zu ihr selbst. Franz fordert Anezka darauf auf ihm für 5 Schilling ihren Hintern zu zeigen, was er diskret bereut und sich entschuldigt. Anezka gibt ihm einen Kuss auf die Stirn und geht in die andere Richtung. Franz ist der Hauptcharakter des Buches, er ist 17 Jahre alt. Er kommt aus einem kleinen Ort im Salzkammergut. Aufgrund von Geldproblemen wird er von seiner Mutter nach Wien geschickt. Dort arbeitet er bei einem Bekannten der Mutter, names Otto Trsnjek, in einer Trafik. Franz verliebt sich in die Böhmin Anezka. Später findet er heraus, dass Anezka eine Tänzerin ist, die sich vor Publikum auszieht um Geld zu verdienen. Er versuchte zuerst Anezka zu vergessen, machte sich nach einiger Zeit aber doch auf den Weg zu ihr um sie zu Rede zu stellen. Als Heinzi ihn bedroht, sagt er nichts und nickt nur (S.III, 2.8). Das weißt darauf hin, dass er keinen Streit/Kampf möchte und Respekt vor Heinzi hat. Franz will wissen wer Heinzi ist, Vor allem was für eine Bedeutung Heinzi für Anezka hat (S.III,2.22 ,,Wer ist er?"; S.112 ,,Gehörst du zu ihm."). Da sonst darauf zurück zu führen, dass Franz eifersüchtig und unsicher ist. Franz zweifelt Anezkas Behauptung, dass Heinzi nur ein Kollege sei an und wirft ihr vor mit ihm zu schlafen (S.III, 2."..."). Franz hält Anezka für eine Lügnerin, da sie ihm nicht erzählt hat wie sie ihr Geld verdient und kann ihr deswegen nicht mehr vertrauen. Anezka mit Heinzi zusammen zu sehen hat Franz emotional getroffen und seine Hoffnung eine Beziehung mit ihr einzugehen sterben lassen (S.112,2.30"fragte er düster"). Normalerweise ist Franz ruhig und nicht aggressiv. In dem Gespräch wird er allerdings so sauer, dass er eine Tonne tritt (S.113,2"). Sein emotionaler Wutausbruch zeigt, wie wichtig Anezka ihm ist bzw. Wie gerne er Anezka für sich haben möchte. Am Ende des Gesprächs hebt er einen toten Falter auf (S.113, 2.28 „der tote Falter“). Es ist möglich, dass der Falter einen Leidensgenossen oder die endgültige Trennung von Franz und Anezka symbolisiert. Die Böhmin Anezka ist 20 Jahre alt, blond und hat ein rundes Mädchengesicht. Grundsätzlich wird sie als kräftig und mit einer Zahnlücke beschrieben. Sie kommt aus Böhmen und spricht daher mit Dialekt. Mit Gelegenheitsarbeiten jobs hält sich Anezka über Wasser, da sie aus armen Verhältnissen stammt. Sie ist sexuell erfahren und hat viele Affären. Grundsätzlich ist sich immer auf ihr eigenes Vorteil bedacht. Anezka macht grammatische Fehler (S.110!2.29 „muss ich sprechen mit ihm.“). Das unterstreicht ihre ausländische Herkunft und soziale Stellung. Ihre Aussagen sind sehr wage und sie gibt selten eine konkrete Antwort (S.112,2.9 „ist Kollege verstehst du"). Wahrscheinlich möchte sie nicht, dass Franz viel über sie und ihr Leben weiß. Möglicherweise aus Selbstschutz vor Gefühlen oder Männern die sie bedrohen wollen (weswegen Heinzi sie beschützt hat). Die Beziehung zwischen Franz und Anezka wird immer von Franz aufgesucht. Das weist grundsätzlich darauf hin, dass Anezka an ihm nicht sehr interessiert ist. Franz und Anezka duzen sich beide, aber Anezka nennt Franz nie beim ganzen Namen. Sie nennt ihn immer „Burschi“ (S.112, 2.19 „Burschi"), auch wenn Franz sie mehrmals dazu auffordert ihn nicht „Burschi“ zu nennen, da dies nicht sein Name ist (S.113, 2.20 „Ich heiß nicht Burschi“). Anezka geht darauf nicht ein und nennt ihn weiterhin so. Das zeigt wie Anezka den drei Jahre jüngeren Franz sieht. Franz ist unerfahrener als sie in jeglicher Hinsicht, und in ihm siecht sie keinen Mann der sie in schwierigen (politischen) Zeiten finanziell und emotional unterstützen kann. Franz versteht ihre Sicht auf die Beziehung nicht und wünscht sich von ihr als Erwachsener gesehen zu werden. Beide kommen aus einer ähnlichen Gesellschaftsklasse und bis auf sprachliche Fehler von Anezka, haben sie einen ähnlichen Wortschatz. Anezkas Charakter ist zurückhaltend und kühl. Es wirkt oft so als wären ihr ihre Mitmenschen unwichtig, oder mindestens nicht so wichtig wie sie selbst. Dies kann mehrere Gründe haben. Beispielsweise möchte sie sich nicht an Menschen binden oder sich ihnen öffnen, da es ihr in Vergangenheit geschadet hat und in ihrer finanziellen Situation nicht möglich erscheint Risiken aufgrund von Emotionen einzugehen. Ein anderer Grund könnte aber auch sein, dass sie einfach egoistisch und gemein mit Franz Herz spielt, obwohl sie gar keine Tendenz zu wirklichen Gefühlen hat und es witzig findet. Anezka küsst Franz zum Abschied auf die Stirn (S.113, 2.25 „küsste ihn auf die Stirn"), dies ist eine eher mütterliche Geste, die zeigt, dass Anezka in Franz einen Jungen und keinen Mann sieht. Dennoch ist es eine Art von Zuneigung als Abschied. Aufgrund dessen würde die erste Begründung, warum Anezka so kalt und abweisend ist eher passen. Abschließend lässt sich sagen, dass Anezka Franz und seine Gefühle für sie nicht ernst nimmt und ihn nicht für einen erwachsenen Mann hält, Gründe dafür könnten sein, dass sie Angst hat Gefühle zuzulassen oder generell einfach kein Interesse besteht. Charaktervergoech Franz & Freud Das Buch ,,der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 vem Kein & Aber Pocket veröffentlicht. Der Roman handelt von dem Jugendlichen Franz, seiner Liebe zu Anezka und seiner Freundschaft mit Siegmund Freud in Wien. Das Buch spielt um 1930. Freud steht in der Beziehung zu Franz hierarchisch über ihm. Der vorliegende Auszug des Buchs (S. 73-78) handelt von einem Gespräch zwischen Dem Hauptcharakter Franz und dem Professor Freud. Franz hatte zuvor auf eine Bank vor dem Haus des Professors gewartet. Franz hatte eine Zigarre dabei, die der Professor zu Beginn des Auszugs anzündet. Franz erzählt dem Professor, dass er in die Böhmin Anezka verliebt ist. Er fragt den Professor um Rat. Da es kalt ist und Freud anfängt zu frieren, gibt Franz ihm seinen Schal. Zuerst will Freud den Schal nicht annehmen, tut es dann aber doch. Der Professor gibt ihm am Ende des Gesprächs ein Rezept für seinen Liebeskummer. /Ratschlag Franz ist der Hauptcharakter des Buches, er ist 17 Jahre alt. Er kommt aus einem kleinen Ort im Salzkammergut, sein Vater ist schon vor einiger Zeit gestorben und Franz wir aufgrund von finanziellen Problemen von seiner Mutter nach Wien geschickt. Dort arbeitet er bei einem Bekannten der Mutter, namens Otto Trsnjek, in einer Trafik. Franz verliebt sich in die Böhmin Anezka, die etwas älter ist als er. Franz ist verzweifelt (S.73, 2.21-22,...platzte es aus Franz heraus wie der Korken aus einer durchgeschüttelten Champagnerflasche"). Franz kann kein Latein, woraus man schließen kann, dass er nicht hochgebildet ist (S.73, 2.29 „Wie bitte...“). Franz formuliert sich meist undeutlich und seine Wortwahl ist sehr einfach bzw. Umgangssprachlich (S.75, 2.22 „Sag ich doch!"), daraus lässt sich erkennen, dass er eder unteren gesellschaftlichen Schicht angehört. Franz ist sehr direkt und stellt ungefilterte Fragen (S.75,2.27,...gar nichts drinnen, was mir helfen kann?"). Die historische Person Sigmund Freud ist die zweite Bezugsperson von Franz. Mit ihm spricht Franz über seine emotionale Probleme. Der Professor wird als Alt und zerbrechlich beschrieben (S.76, 2.18), er ist 80 Jahre alt und Stammkunde in Trsnjeks Trafik. Seine Haut ist fleckig und spannt sich über den Sehnen. Seine bläulichen Adern sind sichtbar (S.76, 2.7-9) und er hat eine Kieferprotese (S.73, 2. 23). Freud raucht gerne Zigarren und trägt während des Gesprächs einen Hut (S.76, 2.1). Der Professor will Franz Schal nich annehmen und es wirkt so als würde er es nicht mögen als gebrechlich angesehen zu werden (S.76, 2.13 „was soll ich damit...?"). Freud hat Probleme damit zu altern, er mag es nicht wenn Menschen ihn auf sein Alter ansprechen, oder sich rücksichtsvoll gegenüber ihm, aufgrund von seinem Alter, verhalten. Die Aussagen des Professors sind professionell und generell wirkt er sehr gebildet (S.73, 2.25-26). Freud ist Jude und flüchtet später von Wien nach London. Die Freundschaft zwischen Franz und Freud wird von Franz aufgesucht. Franz ist immer derjenige, der zu Freud geht um sich Rat zu holen. Freud ist allerdings auch an Franz Problemen interessiert (S.73,2.7 „was willst du?") und fragt nach Details über seinen Liebeskummer. Außerdem will er Franz aufmuntern (S.73,2.30 ,,Kopf hoch"), dies weist auf eine positive Beziehung zwischen den beiden hin und darauf, dass Freud nicht gerne sieht, dass Franz traurig ist. Freud ist Franz in seinem Wissen und seinen Lebenserfahrungen überlegen. Dies macht Franz aber nichts aus, da das der Grund für seinen Gesprächsbedarf ist (Ratschläge). Auf Unterstellungen die Franz Freud macht, reagiert Freud geduldig und souverän, auch wenn er innerlich etwas verärgert ist (S.74,2.7 ,,Sie sind doch Schuld"!; S.77,2.3-6). Freud weiß, dass Franz eine verwirrende Lebensphase hat, da er sich zu einem Erwachsenen entwickelt, weswegen er sich zwar rechtfertigt und Franz Vorwürfe in Frage stellt, aber nicht beleidigt o.ä. reagiert. Franz hat einen höheren Redeanteil als der Professor, dennoch leitet der Professor das Gespräch, da Franz vom Thema abkommt und in seinen Monologen nicht immer auf den Punkt kommt (S.74,2.18-20). Franz reagiert auf Freuds Anspielung, dass die Welt verrückt geworden ist, mit der Behauptung, dass ihm Anezka wichtiger ist (S.75,2.6-13). Die Anspielung Freuds soll auf die nationalsozialistische Machtübernahme und die Veränderung der österreichischen Gesellschaft zielen. In dem Gespräch geben beide einander Befehle. Freud befiehlt Franz sich zu setzen (S.75,2.3,,erstens: setz dich wieder") und Franz befiehlt Freud den Schal anzuziehen (S.76,2.19-20). Daran erkennt man, dass die Beziehung der beiden bei unterschiedlichen Themen wechselhaft ist. Beide Charaktere genießen das die Zweisamkeit (S.76,2.3), was ein Zeichen für gegenseitige Sympathie ist. Franz zweifelt Freuds Psychoanalytik bzw. Freuds Job an, worauf Freud erst nachdenklich, dann aber etwas sauer reagiert. Grundsätzlich ist die Beziehung der Charaktere zwar aufgrund von Altersunterschieden und unterschiedlicher Herkunft im Bezug auf ihre Gesellschaftsklassen ungewöhnlich und Hierarchisch ungleich, dennoch respektieren die beiden sich gegenseitig und lernen beide voneinander. Freud ist für Franz wie eine Vaterfigur, die er nie hatte und Franz ist für Freud ein Blick in das junge Leben. Freud ist von Franz Charakter und seiner ehrlichen Offenheit fasziniert. Wahrscheinlich, da die Gesellschaft sich zum genauen Gegenteil von Franz entwickelt hat. Freud sieht in Franz Hoffnung für die Zukunft. Im Allgemeinen lässt sich also nicht sagen, dass Freud Hierarchisch komplett über Franz steht, da sich beide auf Augenhöhe unterhalten und trotz ihrer Distanz eine Freundschaft führen. Der Trafikant (Robert Seethager, 2012) Handouing: 1937/38 Franz Huchel (17) Nußdorf im Salzkammergut →→ Wien. Wird im erstarkendem Nationalsozialismus erwachsen" arbeitet in Trafik 4. Juni 1938 Lauscht Nazifeagge gegen OHO'S Hove wird verhaftet HIStorie: 1936 Anschluss and Deutsche Rech L₂ Juojabkommen unabhängigkeit von Charaktere DE, aber wetrechen- de zugestononlove an Nazis Schuschnigg sage Volksabstimmung ab und tritt zurück (11. März) 1938 1938 Einmarsch der deutschen Truppen Franz: onne vater aufgewachsen, innige Bhz. Zu Mutter OHO lut sen mentor-poestisch (eg. Menung bieden) beendruckt von Freud, Ratgeber, egal daw e Jude lst wünscht feste Bhz zu Anezka Der Trafikant (Robert Seethages, 2012) Mutter Mitte 40, harte Arbest, immernoch recht attraktiv gewebte von Preninger (veutorben) beebt in Kontakt Mit Franz, behandelt ihn zunehmend auf Augennone (.. Mama -> „ Mutter") 12 abwartend in Haltung gegenüber Juden Nacht als Franz Hove hlust, Gefühe dass Franz in Gefahr lut OHO nur en Ben (WWI), Krücken. leidenschaftescher Trafikant Kritlich steht für sich en verkauft zärtusche Magazine" -- verhaftung -> Freud über 80, krank, kantige schultern, schwach Stammkunde Trafik Begründer der Psychoanalyse + fühlt sich zu Franz offenhest hingezogen flüchtet 4. Juni 1938 nach London. Anezka: 20, blond, rundes Mädchengesicht -> Kommt aus Böhmen (heute Tscheschien) -- Dialekt ärmesche verhältnisse, Gelegenhert jobs sexveel erfahren, viele Affären. auf ihr eigenes vortere bedacht (Essen - Franz, Schutz ....) Der Trafikant (Robest seetmares, 2012) figurenkonstellation ✓ wennt ihn aus Erzählungen, möchte später, dass franz vontalt unterbricht, weil er Jude ist Freud kauft bei Ottos Trafik Freud Otto kunnen sich von früher + eventuell Verhältnis er schuldet ihr etwas Franz lernt von Otto vieles lebt + arbeitet in seiner Trafill, setzt sich für ihn ein Franz gibt Fred andere sient auf die welt Freunde, Freud gibt Franz Ratschläge. • Franz Huchu starke Abneigung am Anfang einzige sezugsperson Palery Buches einseitige Liebe. I will sie beschützen Liebesbezienung SS-Soldat Mutter •Erst beschreiben, dann deuten + TextSteele. • Fazit der Bhz. + auf These engehen Charakter vergleich • Eineeitung + These kontextualisierung + inhalt kurz zusammenfassen • beide charaktere vorstellen, beschreiben sie ist abhángre von ihm Verhältnis Abhängigkeit Abneigung Eifersucht Anezua abhängig von inm, ist ihr Boss. Verhältnis will sie beschützen Preininger Heinzi • beschreiben, wie die charaktere miteinander komunizieren +(S...,Z...) • Was bedeutet das Verhalten für die Beziehung? Entwicklung der Beziehung Der Trafikant (Robest seetmares, 2012) Instanzenmodell nach Freud ES →angeborenen Triebe • Lustprinzip. → menschliches Unbewusstes →verdrängte Erlebnisse und wünsche → zwel Triebaimensionen → sexvaltrieb Todis- und Gewalttrieb Wünsche + Triebe vs. gesuischaftliche Anforderungen gegensätzlich Realität Stellt Balance zwischen Instanzen ner vermittelt ständig Aupen welt kontautstelle zur anpassen an Forderungen ich → weitgehend bewusster Tell der Psycne L> eigene Persönlich wit → wine vollständige willenspruneit → stent im davernaften wonfiliut mit den Ansprüchen der anderen instanzin L> psychische Erwranlungen, wenn Balance nicht gebildet (Nevrose) Über-Ich → anerzogen durch Gesellschaft und Witur ↳> im Laufe der windlichen Entwicklung →verbote und moralische Gesetze → essentiel für Existenz einer Gesellschaft →> veränderlich vermittelt ständig Stellt Balance zwischen instanzen her Formulierungen Das Buch,,der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 vom Klein & Aber Pocket veröffentlicht. Der Roman handelt von dem Jugendlichen Franz, seine Liebe zu Anezka und seiner Freundschaft mit Sigmund Freud in Wien. Das Buch spielt um 1930. Der vorliegende Auszug des Buches (S. 110-113) handelt von Franz ist der Hauptcharakter des Buches, er ist 17 Jahre alt. Er kommt aus einem kleinen Ort im Salzkammergut. Aufgrund von Geldproblemen wird er von seiner Mutter nach Wien geschickt. Dort arbeitet er bei einem Bekannten der Mutter, names Otto Tranjek, in einer Trafik. Franz verliebt sich in die Böhmin Die Böhmin Anezka ist 20 Jahre alt, blond und hat ein rundes Mädchengesicht. Grundsätzlich wird sie als kräftig und mit einer Zahnlücke beschrieben. Sie kommt aus Böhmen und spricht daher mit Dialekt. Mit Gelegenheitsarbeiten jobs hält sich Anezka über Wasser, da sie aus armen Verhältnissen stammt. Sie ist sexuell erfahren und hat viele Affären. Grundsätzlich ist sich immer auf ihr eigenes Vorteil bedacht Die historische Person Sigmund Freud ist die zweite Bezugsperson von Franz. Mit ihm spricht Franz über seine emotionale Probleme. Der Professor wird als Alt und zerbrechlich beschrieben, er ist 80 Jahre alt und Stammkunde in Trsnjeks Trafik. Seine Haut ist fleckig und spannt sich über den Sehnen. Seine bläulichen Adern sind sichtbar und er hat eine Kieferprotese. Freud raucht gerne Zigarren Otto Trsnjek ist Franz Arbeitgeber. In seiner Trafik, die ihn sehr wichtig ist, verkauft er Zigarren, Zigaretten und Zeitungen. Er hat nicht viele Freunde, doch seine Kundschaft ist ihm sehr wichtig und er vertraut Ihnen, weswegen er zärtliche Häftchen an sie verkauft. Der Trafikant hat nur ein Bein und läuft auf Krücken: Das Bein hat er im ersten Weltkrieg verloren. Trsnjek ist politisch sehr kritisch und beschwert sich ständig über Zeitungen und Meinungen der Nationalsozialisten.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Das Buch der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 veröffentlicht. Es handelt von dem Jugendlichen Franz, Seine Liebe zu Anezka und seiner Freundschaft mit Sigmund Freud in Wien um ca. 1930. Der Trafikant und Franz begegnen sich in ihrer Freundschaft auf Augenhöhe. Der vorliegende Text Auszug (S. 154-158) handelt von Otto Trsnjeks Verhaftung/der Verhaftung des Trafikants. Zuvor wurde die Trafik erneut mit Blut beschmiert. Die Scheibe wurde zerschlagen und die Tür zerstört. Nachdem der Trafikant und Franz alles aufgeräumt hatten, tranken sie gemeinsam ein kaltes Bier und schwiegen. Nach einiger Zeit kommt ein Mann in die Trafik. Der Trafikant sagt, dass die Trafik bald geschlossen wird. Der Mann erwidert, dass die Trafik erst geschlossen wird wenn er es sagt. Daraufhin beleidigt der Trafikant den Mann leise und wirkt verachtend. Anschließend kommen zwei weitere Männer in die Trafik und schlagen Franz mit der Faust gegen das Ohr, so dass er blutet. Anschließend zerren Sie den Trafikant auf den Boden und sagen, dass sie ihn wegen Verkauf von pornographischen Zeitungen verhaften. Sie fragen ob der Trafikant diese Zeitungen an Juden verkauft, was Otto Tranjek bejaht. sie treten Otto weiter und fragen seit wann er sie verkauft. Der Trafikant erwidert, dass er das schon immer tut. Franz mischt sich ein und sagt, dass das...

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nicht stimmt. Er behauptet es wären seine Zeitungen. Der Trafikant befiehlt Franz leise zu sein, doch Franz redet weiter. Als der Trafikant Franz erneut auffordert nicht weiter zu sprechen, sieht Franz Verzweiflung in Ottos Blick. Darauf hin hört Franz auf zu reden, da er Angst bekommt und umarmt den Trafikant auf dem Boden. Nach dem Text Auszug wird der Trafikant mit aufs Revier genommen und kommt nie wieder. Später erfährt Franz, dass Der Trafikant umgebracht wurde. Franz Huchel ist 17 und Hauptcharakter des Buches. Er kommt aus einem kleinen Ort im Salzkammergut und wird aufgrund von finanziellen Problemen von seiner Mutter nach Wien geschickt. Dort arbeitet er bei einem Bekannten (Otto Trsnjek) in einer Trafik. im Verlauf des Buches entwickelt sich Franz zu einem Erwachsenen. Franz ist sehr direkt und geht Konflikten meistens aus dem Weg. Er möchte den Trafikant nicht alleine lassen (S.157, 2.7 „Sie nehmen mich gleich mit“). Das zeigt, dass er Gemeinschaft und Freundschaft schätzt und seine Freunde nicht im Stich lassen möchte. Franz ist sehr hilfsbereit, weswegen er sich für den Trafikant einsetzt beziehungsweise die Schuld auf sich nehmen möchte und behauptet, dass die Zeitungen, seine eigenen sind (S.156,2.25 „die Heftin gehören mir..."). Franz glaubt an das Gute, ist ehrlich und erkennt nicht direkt wie hinterhältig Menschen sein können. Das lässt sich daran erkennen, dass er denkt dass die Polizisten rechtens sind und ihre Arbeit tun (S.157,2.4 ,Herr Polizist, oder?"). Franz hält sich für erwachsen, möchte Verantwortung übernehmen und in dieser Situation nicht als kleiner Junge dastehen, weswegen er den Polizist in seiner Anrede korrigiert (S.157, 2.19 ich bin kein Burschi"). sein Selbstbewusstsein vermindert sich aber kurz darauf, als er merkt dass er doch nicht so viel Ahnung hat wie er gedacht hat und die eigene Hilfslosigkeit und die des Trafikants realisiert (S.158,2.4 ,sah er auch die Verzweilflung in seinen Augen"). Er erkennt, dass die Polizei ihm nicht helfen wird und dass die Polizei sich nicht von Ehrlichkeit überzeugen lässt. Franz Entwicklung zum Erwachsenen hat durch diese Erfahrung einen Knick, zuerst sieht er sich als eine Hilfe für den Trafikant an. Kurz darauf realisiert er aber dass er noch nicht so viel Beeinflussen kann wie gedacht und noch nicht so viel Ahnung von der Realität der Geschehnisse hat. Daraufhin verfällt er in ein altes Verhaltensmuster fängt an zu weinen und umarmt Otto (S.158, 2.13 „drückte seinen Körper an sich"), wie er früher seine Mutter umarmt hat. "" Otto Tranjek ist Franz Arbeitgeber. In seiner Trafik, die ihn sehr wichtig ist, verkauft er Zigarren, Zigaretten und Zeitungen. Er hat nicht viele Freunde, doch seine Kundschaft ist ihm sehr wichtig und er vertraut Ihnen, weswegen er zärtliche Häftchen an sie verkauft. Der Trafikant hat nur ein Bein und läuft auf Krücken. Das Bein hat er im ersten Weltkrieg verloren. Tranjek ist politisch sehr kritisch und beschwert sich ständig über Zeitungen und Meinungen der Nationalsozialisten. Der Polizist ist ihm direkt unsympathisch, weswegen er ihn auch leise beleidigt (S.155,2.1 „Schleichts euch ihr Suahund!"). Trsnjek steht immer für seine Meinung ein und lässt sich nicht Gesellschaftlich manipulieren. Aufgrund von seiner Kriegsverletzung ist er im Kampf sehr hilflos (S.155,2.22 ,,Hände schützten vors Gesicht"). Er weiß, dass Widerstand und Widerspruch nichts bringt (S.155,2.30 „ja“), deshalb sagt er den Polizisten die Wahrheit. Daraus kann man auch herab leiten, dass der Trafikant obwohl er nicht hoch gebildet ist oder einer höheren Gesellschaftsklasse angehört, sehr schlau ist und viele Menschen Kenntnisse hat. Grundsätzlich ist der Trafikant kühl, daher spricht Franz nie mit ihm über seine Gefühle o.ä. Der Trafikant ist in erster Linie Franz Arbeitgeber. Er lehrt Franz alle wichtigen Dinge über das Trafikanten leben und leitet ihn beruflich. Anfangs ist er ein Fremder, doch mit dem Laufe der Zeit bildet sich eine Bindung zwischen den Charakteren. Die Beiden sind Arbeitskollegen, daher machen sie ähnliche Sachen durch, wie zB. Die Beschmierung der Trafik und den inhaltlichen Wandel der Zeitungen/Politik. Trsnjek ist für Franz ein Vorbild. Diese Funktion übernimmt Trsnjek ganz bewusst, vorfallen am Anfang, wo er ihn drängt die Zeitungen zu lesen um Informationen zu wissen, kritisch zu Denken und eine eigene politische Meinung bilden zu können. Das lässt sich unterwandertem daran erkennen, dass Franz ein Zitat von Trsnjek wiederholt (S.157,2.1 ,,Die Wahrheit ist die Wahrheit und aus!"). Franz ist emotional offensichtlich an den Trafikant gebunden, da er anfängt zu weinen als der Trafikant geht. Normalerweise kommunizieren die beiden Charaktere respektvoll und neutral miteinander, aber in dieser Situation ist das anders. Trsnjek beleidigt Franz und unterstellt ihm, nicht wissend, dumm und hierarchisch unter ihm zu sein (S.157,2.29 „Du bist mein Lehrbub... und obendrein ein Trottel..."). Daraus ergibt sich die Frage, ob Trsnjek Franz doch nicht als Freund, sondern nur als dummen Lehrling sieht. Drei Aspekte sprechen dafür. Erstens, beleidigt er Franz. Zweitens macht er durch seinen Blick Franz klar, dass gerade nicht die richtige Zeit für die Wahrheit ist und auch nicht für Notlügen, weil es sinnlos ist ihm zu helfen (S.158,2.3,,Verwzeiflung in seinen Augen"). Franz versteht den Trafikant ohne dass einer den Beiden etwas sagt. Drittens möchte der Trafikant am Ende nicht, dass Franz ihn umarmt und bittet ihn loszulassen (S.158,2.14-15 ,,Bitte, lass mich!"). Die Beleidigung wirft er Franz nur an den Kopf, weil er Franz schützen will und den Polizist davon abhalten möchte auf Franz zu hören. Der zweite Aspekt lässt sich allerdings auch so deuten, dass die Freundschaft zwischen Tranjek und Franz so stark ist, dass sie sich ohne Worte verstehen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass der Trafikant, da er generell nicht besonders emotional ist, nicht möchte das Franz ihn umarmt, weil es ihn selbst auch traurig macht und er nicht emotional belastet sein möchte. Franz ist Tranjeks einzige Konstante Beziehung, abgesehen von seiner Kundschaft, weswegen eine (leichte) emotionale Bindung nach einiger Zeit nicht unwahrscheinlich ist. Abschließend lässt sich also sagen, dass der Trafikant und Franz sich in ihrer Freundschaft auf Augenhöhe begegnen, obwohl Tranjek Franz beleidigt hat. Das Buch ,,der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 vom Klein & Aber Pocket veröffentlicht. Der Roman handelt von dem Jugendlichen Franz, seine Liebe zu Anezka und seiner Freundschaft mit Sigmund Freud in Wien. Das Buch spielt um 1930. Franz und seine Gefühle für Anezka werden von ihr nicht ernstgenommen. Der vorliegende Auszug des Buches (S. 110-113) handelt von einem Gespräch zwischen dem Hauptcharakter Franz und Anezka. Sie haben ein Liebesverhältnis und hatten vor einiger Zeit miteinander geschlafen. Franz hatte sich in der Grotte, in der Anezka arbeitet, ihre Vorstellung angesehen und wartet vor dem Ausgang auf sie. Anezka verlässt die Grotte mit ihrem Mitarbeiter Heinzi. Heinzi legt seine Hand auf Anezkas Wange, streicht unter ihrem Auge und sagt leise etwas. Anezka lacht und zündet sich eine Zigarette an. Als Franz hinter einer Tonne hervorkommt, zockt Heinzi ein Messer. Anezka fordert Heinzi daraufhin auf das Messer weg zu stecken, da sie Franz kennt. Heinzi geht auf Franz zu und bedroht ihn. Dann geht Heinzi in eine Gasse. Anezka fragt Franz was er hier macht, woraufhin Franz antwortet, dass er sich die Show angesehen hat. Franz spricht Anezka auf Heinzi an und fragt sie ob die beiden ein Paar sind. Anezka antwortet wage, dass die beiden nur Kollegen sind. Franz glaubt ihr nicht und macht ihr Vorwürfe, auf die Anezka nicht wirklich eingeht. Das führt dazu das Franz sauer wird und tritt gegen eine Mülltonne, woraufhin Heinzi sich den beiden wieder nährt. Anezka hält Heinzi zurück und erklärt Franz, dass sie zu niemandem gehört, auch nicht zu ihr selbst. Franz fordert Anezka darauf auf ihm für 5 Schilling ihren Hintern zu zeigen, was er diskret bereut und sich entschuldigt. Anezka gibt ihm einen Kuss auf die Stirn und geht in die andere Richtung. Franz ist der Hauptcharakter des Buches, er ist 17 Jahre alt. Er kommt aus einem kleinen Ort im Salzkammergut. Aufgrund von Geldproblemen wird er von seiner Mutter nach Wien geschickt. Dort arbeitet er bei einem Bekannten der Mutter, names Otto Trsnjek, in einer Trafik. Franz verliebt sich in die Böhmin Anezka. Später findet er heraus, dass Anezka eine Tänzerin ist, die sich vor Publikum auszieht um Geld zu verdienen. Er versuchte zuerst Anezka zu vergessen, machte sich nach einiger Zeit aber doch auf den Weg zu ihr um sie zu Rede zu stellen. Als Heinzi ihn bedroht, sagt er nichts und nickt nur (S.III, 2.8). Das weißt darauf hin, dass er keinen Streit/Kampf möchte und Respekt vor Heinzi hat. Franz will wissen wer Heinzi ist, Vor allem was für eine Bedeutung Heinzi für Anezka hat (S.III,2.22 ,,Wer ist er?"; S.112 ,,Gehörst du zu ihm."). Da sonst darauf zurück zu führen, dass Franz eifersüchtig und unsicher ist. Franz zweifelt Anezkas Behauptung, dass Heinzi nur ein Kollege sei an und wirft ihr vor mit ihm zu schlafen (S.III, 2."..."). Franz hält Anezka für eine Lügnerin, da sie ihm nicht erzählt hat wie sie ihr Geld verdient und kann ihr deswegen nicht mehr vertrauen. Anezka mit Heinzi zusammen zu sehen hat Franz emotional getroffen und seine Hoffnung eine Beziehung mit ihr einzugehen sterben lassen (S.112,2.30"fragte er düster"). Normalerweise ist Franz ruhig und nicht aggressiv. In dem Gespräch wird er allerdings so sauer, dass er eine Tonne tritt (S.113,2"). Sein emotionaler Wutausbruch zeigt, wie wichtig Anezka ihm ist bzw. Wie gerne er Anezka für sich haben möchte. Am Ende des Gesprächs hebt er einen toten Falter auf (S.113, 2.28 „der tote Falter“). Es ist möglich, dass der Falter einen Leidensgenossen oder die endgültige Trennung von Franz und Anezka symbolisiert. Die Böhmin Anezka ist 20 Jahre alt, blond und hat ein rundes Mädchengesicht. Grundsätzlich wird sie als kräftig und mit einer Zahnlücke beschrieben. Sie kommt aus Böhmen und spricht daher mit Dialekt. Mit Gelegenheitsarbeiten jobs hält sich Anezka über Wasser, da sie aus armen Verhältnissen stammt. Sie ist sexuell erfahren und hat viele Affären. Grundsätzlich ist sich immer auf ihr eigenes Vorteil bedacht. Anezka macht grammatische Fehler (S.110!2.29 „muss ich sprechen mit ihm.“). Das unterstreicht ihre ausländische Herkunft und soziale Stellung. Ihre Aussagen sind sehr wage und sie gibt selten eine konkrete Antwort (S.112,2.9 „ist Kollege verstehst du"). Wahrscheinlich möchte sie nicht, dass Franz viel über sie und ihr Leben weiß. Möglicherweise aus Selbstschutz vor Gefühlen oder Männern die sie bedrohen wollen (weswegen Heinzi sie beschützt hat). Die Beziehung zwischen Franz und Anezka wird immer von Franz aufgesucht. Das weist grundsätzlich darauf hin, dass Anezka an ihm nicht sehr interessiert ist. Franz und Anezka duzen sich beide, aber Anezka nennt Franz nie beim ganzen Namen. Sie nennt ihn immer „Burschi“ (S.112, 2.19 „Burschi"), auch wenn Franz sie mehrmals dazu auffordert ihn nicht „Burschi“ zu nennen, da dies nicht sein Name ist (S.113, 2.20 „Ich heiß nicht Burschi“). Anezka geht darauf nicht ein und nennt ihn weiterhin so. Das zeigt wie Anezka den drei Jahre jüngeren Franz sieht. Franz ist unerfahrener als sie in jeglicher Hinsicht, und in ihm siecht sie keinen Mann der sie in schwierigen (politischen) Zeiten finanziell und emotional unterstützen kann. Franz versteht ihre Sicht auf die Beziehung nicht und wünscht sich von ihr als Erwachsener gesehen zu werden. Beide kommen aus einer ähnlichen Gesellschaftsklasse und bis auf sprachliche Fehler von Anezka, haben sie einen ähnlichen Wortschatz. Anezkas Charakter ist zurückhaltend und kühl. Es wirkt oft so als wären ihr ihre Mitmenschen unwichtig, oder mindestens nicht so wichtig wie sie selbst. Dies kann mehrere Gründe haben. Beispielsweise möchte sie sich nicht an Menschen binden oder sich ihnen öffnen, da es ihr in Vergangenheit geschadet hat und in ihrer finanziellen Situation nicht möglich erscheint Risiken aufgrund von Emotionen einzugehen. Ein anderer Grund könnte aber auch sein, dass sie einfach egoistisch und gemein mit Franz Herz spielt, obwohl sie gar keine Tendenz zu wirklichen Gefühlen hat und es witzig findet. Anezka küsst Franz zum Abschied auf die Stirn (S.113, 2.25 „küsste ihn auf die Stirn"), dies ist eine eher mütterliche Geste, die zeigt, dass Anezka in Franz einen Jungen und keinen Mann sieht. Dennoch ist es eine Art von Zuneigung als Abschied. Aufgrund dessen würde die erste Begründung, warum Anezka so kalt und abweisend ist eher passen. Abschließend lässt sich sagen, dass Anezka Franz und seine Gefühle für sie nicht ernst nimmt und ihn nicht für einen erwachsenen Mann hält, Gründe dafür könnten sein, dass sie Angst hat Gefühle zuzulassen oder generell einfach kein Interesse besteht. Charaktervergoech Franz & Freud Das Buch ,,der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 vem Kein & Aber Pocket veröffentlicht. Der Roman handelt von dem Jugendlichen Franz, seiner Liebe zu Anezka und seiner Freundschaft mit Siegmund Freud in Wien. Das Buch spielt um 1930. Freud steht in der Beziehung zu Franz hierarchisch über ihm. Der vorliegende Auszug des Buchs (S. 73-78) handelt von einem Gespräch zwischen Dem Hauptcharakter Franz und dem Professor Freud. Franz hatte zuvor auf eine Bank vor dem Haus des Professors gewartet. Franz hatte eine Zigarre dabei, die der Professor zu Beginn des Auszugs anzündet. Franz erzählt dem Professor, dass er in die Böhmin Anezka verliebt ist. Er fragt den Professor um Rat. Da es kalt ist und Freud anfängt zu frieren, gibt Franz ihm seinen Schal. Zuerst will Freud den Schal nicht annehmen, tut es dann aber doch. Der Professor gibt ihm am Ende des Gesprächs ein Rezept für seinen Liebeskummer. /Ratschlag Franz ist der Hauptcharakter des Buches, er ist 17 Jahre alt. Er kommt aus einem kleinen Ort im Salzkammergut, sein Vater ist schon vor einiger Zeit gestorben und Franz wir aufgrund von finanziellen Problemen von seiner Mutter nach Wien geschickt. Dort arbeitet er bei einem Bekannten der Mutter, namens Otto Trsnjek, in einer Trafik. Franz verliebt sich in die Böhmin Anezka, die etwas älter ist als er. Franz ist verzweifelt (S.73, 2.21-22,...platzte es aus Franz heraus wie der Korken aus einer durchgeschüttelten Champagnerflasche"). Franz kann kein Latein, woraus man schließen kann, dass er nicht hochgebildet ist (S.73, 2.29 „Wie bitte...“). Franz formuliert sich meist undeutlich und seine Wortwahl ist sehr einfach bzw. Umgangssprachlich (S.75, 2.22 „Sag ich doch!"), daraus lässt sich erkennen, dass er eder unteren gesellschaftlichen Schicht angehört. Franz ist sehr direkt und stellt ungefilterte Fragen (S.75,2.27,...gar nichts drinnen, was mir helfen kann?"). Die historische Person Sigmund Freud ist die zweite Bezugsperson von Franz. Mit ihm spricht Franz über seine emotionale Probleme. Der Professor wird als Alt und zerbrechlich beschrieben (S.76, 2.18), er ist 80 Jahre alt und Stammkunde in Trsnjeks Trafik. Seine Haut ist fleckig und spannt sich über den Sehnen. Seine bläulichen Adern sind sichtbar (S.76, 2.7-9) und er hat eine Kieferprotese (S.73, 2. 23). Freud raucht gerne Zigarren und trägt während des Gesprächs einen Hut (S.76, 2.1). Der Professor will Franz Schal nich annehmen und es wirkt so als würde er es nicht mögen als gebrechlich angesehen zu werden (S.76, 2.13 „was soll ich damit...?"). Freud hat Probleme damit zu altern, er mag es nicht wenn Menschen ihn auf sein Alter ansprechen, oder sich rücksichtsvoll gegenüber ihm, aufgrund von seinem Alter, verhalten. Die Aussagen des Professors sind professionell und generell wirkt er sehr gebildet (S.73, 2.25-26). Freud ist Jude und flüchtet später von Wien nach London. Die Freundschaft zwischen Franz und Freud wird von Franz aufgesucht. Franz ist immer derjenige, der zu Freud geht um sich Rat zu holen. Freud ist allerdings auch an Franz Problemen interessiert (S.73,2.7 „was willst du?") und fragt nach Details über seinen Liebeskummer. Außerdem will er Franz aufmuntern (S.73,2.30 ,,Kopf hoch"), dies weist auf eine positive Beziehung zwischen den beiden hin und darauf, dass Freud nicht gerne sieht, dass Franz traurig ist. Freud ist Franz in seinem Wissen und seinen Lebenserfahrungen überlegen. Dies macht Franz aber nichts aus, da das der Grund für seinen Gesprächsbedarf ist (Ratschläge). Auf Unterstellungen die Franz Freud macht, reagiert Freud geduldig und souverän, auch wenn er innerlich etwas verärgert ist (S.74,2.7 ,,Sie sind doch Schuld"!; S.77,2.3-6). Freud weiß, dass Franz eine verwirrende Lebensphase hat, da er sich zu einem Erwachsenen entwickelt, weswegen er sich zwar rechtfertigt und Franz Vorwürfe in Frage stellt, aber nicht beleidigt o.ä. reagiert. Franz hat einen höheren Redeanteil als der Professor, dennoch leitet der Professor das Gespräch, da Franz vom Thema abkommt und in seinen Monologen nicht immer auf den Punkt kommt (S.74,2.18-20). Franz reagiert auf Freuds Anspielung, dass die Welt verrückt geworden ist, mit der Behauptung, dass ihm Anezka wichtiger ist (S.75,2.6-13). Die Anspielung Freuds soll auf die nationalsozialistische Machtübernahme und die Veränderung der österreichischen Gesellschaft zielen. In dem Gespräch geben beide einander Befehle. Freud befiehlt Franz sich zu setzen (S.75,2.3,,erstens: setz dich wieder") und Franz befiehlt Freud den Schal anzuziehen (S.76,2.19-20). Daran erkennt man, dass die Beziehung der beiden bei unterschiedlichen Themen wechselhaft ist. Beide Charaktere genießen das die Zweisamkeit (S.76,2.3), was ein Zeichen für gegenseitige Sympathie ist. Franz zweifelt Freuds Psychoanalytik bzw. Freuds Job an, worauf Freud erst nachdenklich, dann aber etwas sauer reagiert. Grundsätzlich ist die Beziehung der Charaktere zwar aufgrund von Altersunterschieden und unterschiedlicher Herkunft im Bezug auf ihre Gesellschaftsklassen ungewöhnlich und Hierarchisch ungleich, dennoch respektieren die beiden sich gegenseitig und lernen beide voneinander. Freud ist für Franz wie eine Vaterfigur, die er nie hatte und Franz ist für Freud ein Blick in das junge Leben. Freud ist von Franz Charakter und seiner ehrlichen Offenheit fasziniert. Wahrscheinlich, da die Gesellschaft sich zum genauen Gegenteil von Franz entwickelt hat. Freud sieht in Franz Hoffnung für die Zukunft. Im Allgemeinen lässt sich also nicht sagen, dass Freud Hierarchisch komplett über Franz steht, da sich beide auf Augenhöhe unterhalten und trotz ihrer Distanz eine Freundschaft führen. Der Trafikant (Robert Seethager, 2012) Handouing: 1937/38 Franz Huchel (17) Nußdorf im Salzkammergut →→ Wien. Wird im erstarkendem Nationalsozialismus erwachsen" arbeitet in Trafik 4. Juni 1938 Lauscht Nazifeagge gegen OHO'S Hove wird verhaftet HIStorie: 1936 Anschluss and Deutsche Rech L₂ Juojabkommen unabhängigkeit von Charaktere DE, aber wetrechen- de zugestononlove an Nazis Schuschnigg sage Volksabstimmung ab und tritt zurück (11. März) 1938 1938 Einmarsch der deutschen Truppen Franz: onne vater aufgewachsen, innige Bhz. Zu Mutter OHO lut sen mentor-poestisch (eg. Menung bieden) beendruckt von Freud, Ratgeber, egal daw e Jude lst wünscht feste Bhz zu Anezka Der Trafikant (Robert Seethages, 2012) Mutter Mitte 40, harte Arbest, immernoch recht attraktiv gewebte von Preninger (veutorben) beebt in Kontakt Mit Franz, behandelt ihn zunehmend auf Augennone (.. Mama -> „ Mutter") 12 abwartend in Haltung gegenüber Juden Nacht als Franz Hove hlust, Gefühe dass Franz in Gefahr lut OHO nur en Ben (WWI), Krücken. leidenschaftescher Trafikant Kritlich steht für sich en verkauft zärtusche Magazine" -- verhaftung -> Freud über 80, krank, kantige schultern, schwach Stammkunde Trafik Begründer der Psychoanalyse + fühlt sich zu Franz offenhest hingezogen flüchtet 4. Juni 1938 nach London. Anezka: 20, blond, rundes Mädchengesicht -> Kommt aus Böhmen (heute Tscheschien) -- Dialekt ärmesche verhältnisse, Gelegenhert jobs sexveel erfahren, viele Affären. auf ihr eigenes vortere bedacht (Essen - Franz, Schutz ....) Der Trafikant (Robest seetmares, 2012) figurenkonstellation ✓ wennt ihn aus Erzählungen, möchte später, dass franz vontalt unterbricht, weil er Jude ist Freud kauft bei Ottos Trafik Freud Otto kunnen sich von früher + eventuell Verhältnis er schuldet ihr etwas Franz lernt von Otto vieles lebt + arbeitet in seiner Trafill, setzt sich für ihn ein Franz gibt Fred andere sient auf die welt Freunde, Freud gibt Franz Ratschläge. • Franz Huchu starke Abneigung am Anfang einzige sezugsperson Palery Buches einseitige Liebe. I will sie beschützen Liebesbezienung SS-Soldat Mutter •Erst beschreiben, dann deuten + TextSteele. • Fazit der Bhz. + auf These engehen Charakter vergleich • Eineeitung + These kontextualisierung + inhalt kurz zusammenfassen • beide charaktere vorstellen, beschreiben sie ist abhángre von ihm Verhältnis Abhängigkeit Abneigung Eifersucht Anezua abhängig von inm, ist ihr Boss. Verhältnis will sie beschützen Preininger Heinzi • beschreiben, wie die charaktere miteinander komunizieren +(S...,Z...) • Was bedeutet das Verhalten für die Beziehung? Entwicklung der Beziehung Der Trafikant (Robest seetmares, 2012) Instanzenmodell nach Freud ES →angeborenen Triebe • Lustprinzip. → menschliches Unbewusstes →verdrängte Erlebnisse und wünsche → zwel Triebaimensionen → sexvaltrieb Todis- und Gewalttrieb Wünsche + Triebe vs. gesuischaftliche Anforderungen gegensätzlich Realität Stellt Balance zwischen Instanzen ner vermittelt ständig Aupen welt kontautstelle zur anpassen an Forderungen ich → weitgehend bewusster Tell der Psycne L> eigene Persönlich wit → wine vollständige willenspruneit → stent im davernaften wonfiliut mit den Ansprüchen der anderen instanzin L> psychische Erwranlungen, wenn Balance nicht gebildet (Nevrose) Über-Ich → anerzogen durch Gesellschaft und Witur ↳> im Laufe der windlichen Entwicklung →verbote und moralische Gesetze → essentiel für Existenz einer Gesellschaft →> veränderlich vermittelt ständig Stellt Balance zwischen instanzen her Formulierungen Das Buch,,der Trafikant" von Robert Seethaler wurde 2012 vom Klein & Aber Pocket veröffentlicht. Der Roman handelt von dem Jugendlichen Franz, seine Liebe zu Anezka und seiner Freundschaft mit Sigmund Freud in Wien. Das Buch spielt um 1930. Der vorliegende Auszug des Buches (S. 110-113) handelt von Franz ist der Hauptcharakter des Buches, er ist 17 Jahre alt. Er kommt aus einem kleinen Ort im Salzkammergut. Aufgrund von Geldproblemen wird er von seiner Mutter nach Wien geschickt. Dort arbeitet er bei einem Bekannten der Mutter, names Otto Tranjek, in einer Trafik. Franz verliebt sich in die Böhmin Die Böhmin Anezka ist 20 Jahre alt, blond und hat ein rundes Mädchengesicht. Grundsätzlich wird sie als kräftig und mit einer Zahnlücke beschrieben. Sie kommt aus Böhmen und spricht daher mit Dialekt. Mit Gelegenheitsarbeiten jobs hält sich Anezka über Wasser, da sie aus armen Verhältnissen stammt. Sie ist sexuell erfahren und hat viele Affären. Grundsätzlich ist sich immer auf ihr eigenes Vorteil bedacht Die historische Person Sigmund Freud ist die zweite Bezugsperson von Franz. Mit ihm spricht Franz über seine emotionale Probleme. Der Professor wird als Alt und zerbrechlich beschrieben, er ist 80 Jahre alt und Stammkunde in Trsnjeks Trafik. Seine Haut ist fleckig und spannt sich über den Sehnen. Seine bläulichen Adern sind sichtbar und er hat eine Kieferprotese. Freud raucht gerne Zigarren Otto Trsnjek ist Franz Arbeitgeber. In seiner Trafik, die ihn sehr wichtig ist, verkauft er Zigarren, Zigaretten und Zeitungen. Er hat nicht viele Freunde, doch seine Kundschaft ist ihm sehr wichtig und er vertraut Ihnen, weswegen er zärtliche Häftchen an sie verkauft. Der Trafikant hat nur ein Bein und läuft auf Krücken: Das Bein hat er im ersten Weltkrieg verloren. Trsnjek ist politisch sehr kritisch und beschwert sich ständig über Zeitungen und Meinungen der Nationalsozialisten.