Handlung und Erzähltechnik
Stell dir vor, du liegst krank im Bett und hörst nebenan etwas zerbrechen - sofort denkst du ans Schlimmste. Genau das passiert dem fieberkranken Jungen in der Geschichte: Er glaubt, sein Vater hätte sein Glas mit Kirschen zerbrochen und die Früchte gegessen.
In der Küche findet er seinen verletzten Vater mit blutiger Hand am Boden sitzen, der sich an einer zerbrochenen Tasse geschnitten hat. Der Junge ist aber so auf seine Kirschen fixiert, dass er die Verletzung seines Vaters für Kirschsaft hält und ihm nicht hilft.
Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler aus der Sicht des Jungen erzählt. Besonders auffällig: Es gibt keine Anführungszeichen bei der direkten Rede und viele innere Monologe des Jungen. Die einfache Sprache spiegelt sowohl sein Fieber als auch die harte Nachkriegszeit wider.
Merke dir: Die fehlenden Anführungszeichen und der abgehackte Schreibstil sind typisch für die Nachkriegsliteratur!




























