Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte "Die Kirschen" aus dem Jahr 1947 zeigt,... Mehr anzeigen
Analyse der Kurzgeschichte 'Die Kirschen' von Wolfgang Borchert

Handlung und Erzähltechnik
Stell dir vor, du liegst krank im Bett und hörst nebenan etwas zerbrechen - sofort denkst du ans Schlimmste. Genau das passiert dem fieberkranken Jungen in der Geschichte: Er glaubt, sein Vater hätte sein Glas mit Kirschen zerbrochen und die Früchte gegessen.
In der Küche findet er seinen verletzten Vater mit blutiger Hand am Boden sitzen, der sich an einer zerbrochenen Tasse geschnitten hat. Der Junge ist aber so auf seine Kirschen fixiert, dass er die Verletzung seines Vaters für Kirschsaft hält und ihm nicht hilft.
Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler aus der Sicht des Jungen erzählt. Besonders auffällig: Es gibt keine Anführungszeichen bei der direkten Rede und viele innere Monologe des Jungen. Die einfache Sprache spiegelt sowohl sein Fieber als auch die harte Nachkriegszeit wider.
Merke dir: Die fehlenden Anführungszeichen und der abgehackte Schreibstil sind typisch für die Nachkriegsliteratur!

Sprachliche Mittel und Interpretation
Die ständigen Wiederholungen fallen sofort auf - der Junge fragt immer wieder nach seinen Kirschen und betont sein Fieber. Das zeigt perfekt, wie seine Krankheit seinen Verstand vernebelt und er nur noch einen Gedanken im Kopf hat.
Die Parataxen (kurze, abgehackte Sätze) passen sowohl zu seinem Fieberzustand als auch zur harten Realität der Nachkriegszeit. 1947 waren Lebensmittel wie Kirschen pure Luxusartikel, die man sich kaum leisten konnte - kein Wunder, dass der Junge so daran hängt.
Borcherts Botschaft ist klar: Krieg macht Menschen misstrauisch, sogar gegenüber der eigenen Familie. Der Junge hat gelernt, dass ihm jeder etwas wegnehmen könnte - selbst sein liebevoller Vater steht unter Verdacht. Am Ende versteckt er sich beschämt unter der Decke, als er seinen Irrtum begreift.
Wichtig für die Klausur: Diese Geschichte zeigt typische Merkmale der Trümmerliteratur - offenes Ende, wenige Charaktere, keine Hintergrundinformationen!
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Analyse der Kurzgeschichte 'Die Kirschen' von Wolfgang Borchert
Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte "Die Kirschen" aus dem Jahr 1947 zeigt, wie Krieg und Nachkriegszeit das Vertrauen zwischen Menschen zerstören können. Ein fieberkranker Junge verdächtigt seinen eigenen Vater, seine wertvollen Kirschen gestohlen zu haben - und liegt damit völlig falsch.

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Handlung und Erzähltechnik
Stell dir vor, du liegst krank im Bett und hörst nebenan etwas zerbrechen - sofort denkst du ans Schlimmste. Genau das passiert dem fieberkranken Jungen in der Geschichte: Er glaubt, sein Vater hätte sein Glas mit Kirschen zerbrochen und die Früchte gegessen.
In der Küche findet er seinen verletzten Vater mit blutiger Hand am Boden sitzen, der sich an einer zerbrochenen Tasse geschnitten hat. Der Junge ist aber so auf seine Kirschen fixiert, dass er die Verletzung seines Vaters für Kirschsaft hält und ihm nicht hilft.
Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler aus der Sicht des Jungen erzählt. Besonders auffällig: Es gibt keine Anführungszeichen bei der direkten Rede und viele innere Monologe des Jungen. Die einfache Sprache spiegelt sowohl sein Fieber als auch die harte Nachkriegszeit wider.
Merke dir: Die fehlenden Anführungszeichen und der abgehackte Schreibstil sind typisch für die Nachkriegsliteratur!

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Sprachliche Mittel und Interpretation
Die ständigen Wiederholungen fallen sofort auf - der Junge fragt immer wieder nach seinen Kirschen und betont sein Fieber. Das zeigt perfekt, wie seine Krankheit seinen Verstand vernebelt und er nur noch einen Gedanken im Kopf hat.
Die Parataxen (kurze, abgehackte Sätze) passen sowohl zu seinem Fieberzustand als auch zur harten Realität der Nachkriegszeit. 1947 waren Lebensmittel wie Kirschen pure Luxusartikel, die man sich kaum leisten konnte - kein Wunder, dass der Junge so daran hängt.
Borcherts Botschaft ist klar: Krieg macht Menschen misstrauisch, sogar gegenüber der eigenen Familie. Der Junge hat gelernt, dass ihm jeder etwas wegnehmen könnte - selbst sein liebevoller Vater steht unter Verdacht. Am Ende versteckt er sich beschämt unter der Decke, als er seinen Irrtum begreift.
Wichtig für die Klausur: Diese Geschichte zeigt typische Merkmale der Trümmerliteratur - offenes Ende, wenige Charaktere, keine Hintergrundinformationen!
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.
Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.