Die frühen Literaturepochen: Mittelalter bis Barock
Mittelalter war komplett von Religion geprägt. Die Althochdeutsche Literatur diente hauptsächlich der Verbreitung des christlichen Glaubens. Später entwickelte sich die Mittelhochdeutsche Literatur mit Minnesang (idealisierte Liebesdichtung), Ritterromanen und Heldenepen wie dem Nibelungenlied.
Die Renaissance und der Humanismus brachten einen krassen Wandel: Der Mensch wurde als selbstbestimmendes Individuum gesehen. Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche und machte die Volkssprache literaturfähig. Die Literatur befreite sich endlich von der kirchlichen Vorherrschaft.
Im Barock prägten drei Hauptmotive die Literatur: Carpe diem (nutze den Tag), Memento mori (denk an den Tod) und Vanitas (alles ist vergänglich). Die Autoren spielten bewusst mit Gegensätzen wie Leben und Tod, Diesseits und Jenseits.
Merktipp: Im Mittelalter ging's um Gott und Ritter, Renaissance entdeckte den Menschen neu, Barock dachte an die Vergänglichkeit!







