Das Gedicht "Abschied"
Eichendorffs "Abschied" zeigt ein lyrisches Ich, das sich im Wald geborgen fühlt und diesen als Zufluchtsort vor der bedrohlichen Außenwelt sieht. Der Wald wird als "grünes Zelt" und "andächtiger Aufenthalt" beschrieben - hier findet die Seele Ruhe.
Das Gedicht ist in fünf Strophen mit je vier Versen gegliedert und folgt einem dreihebigen Jambus mit weiblicher Kadenz. Eichendorff nutzt viele Anaphern ("O Täler weit, o Höhen") und Metaphern, um die Verbundenheit zur Natur auszudrücken.
Der zentrale Konflikt entsteht durch den bevorstehenden Abschied: Das lyrische Ich muss den schützenden Wald verlassen und "fremd in der Fremde gehn". Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass die im Wald gewonnenen Erkenntnisse Kraft für das Leben in der Gesellschaft geben werden.
Merke dir: Das Gedicht zeigt den typisch romantischen Gegensatz zwischen schützender Natur und bedrohlicher Zivilisation.











