Die Romantik als Epoche
Die Romantik entstand als krasse Gegenreaktion zur beginnenden Industrialisierung und den gesellschaftlichen Umbrüchen nach der Französischen Revolution. Die Künstler hatten einfach keine Lust mehr auf die zunehmende Beschleunigung des Lebens und die spießbürgerliche Enge.
Romantische Künstler sahen sich bewusst als Außenseiter der Gesellschaft. Sie kritisierten die "Philister" - also die langweiligen, nur auf Profit bedachten Bürger - und wollten aus dem kleinbürgerlichen Alltag ausbrechen. Dabei war ihnen das Irrationale viel wichtiger als kalte Logik.
Das Ziel war eine Synthese von Verstand und Gefühl. In der Literatur beschäftigten sie sich deshalb mit allem Unerklärlichen und Unheimlichen: Träume, Nacht, Wahnsinn und die Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit standen im Mittelpunkt.
Merke dir: Romantiker flohen vor der Realität - in die Natur, in die Vergangenheit (Märchen, Mittelalter) oder ins Religiöse.































