Der Gärtner - Symbol für Beständigkeit
Der Gärtner ist die faszinierendste Figur des Romans, weil er als einzige Konstante durch fast die gesamte Handlung präsent bleibt. Seine Herkunft bleibt unbekannt, was ihn geheimnisvoll macht und den anderen Dorfbewohnern manchmal unheimlich ist.
Charakteristisch für ihn sind seine Ruhe und Geduld - er spricht wenig, lässt sich nicht aufregen und geht kontinuierlich seiner Arbeit nach. Selbst die großen historischen Ereignisse wie die NS-Zeit oder die Ankunft der Russen können ihn nicht aus der Bahn werfen. Er hilft allen - Dorfleuten, Bauern und den wechselnden Hausbesitzern.
Der Gärtner verkörpert die Verbindung zwischen Mensch und Natur sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Seine Spuren im Schnee am Ende symbolisieren, dass auch das Beständigste vergänglich ist. Er steht für die Zyklen der Natur und fungiert als Beschützer des Hauses und Gartens.
Tipp: Der Gärtner ist eine Schlüsselfigur für das Verständnis der Romanstruktur - achte darauf, wie seine Kapitel die Zeit strukturieren!











