Indirekte Rede verstehen
Stell dir vor, dein Freund sagt: "Ich mag Pizza!" Wenn du das später jemandem erzählst, sagst du: "Er sagt, er möge Pizza." Das ist indirekte Rede - du gibst fremde Aussagen wieder, ohne sie wörtlich zu zitieren.
Für die indirekte Rede brauchst du den Konjunktiv I. Den bildest du ganz einfach: Nimm den Verbstamm z.B."brauch−"von"brauchen" und häng die besonderen Endungen dran. Bei "brauchen" wird dann "ich brauche" zu "ich brauche", aber "er braucht" wird zu "er brauche".
Der Konjunktiv I ist übrigens keine Zeitform wie Präsens oder Präteritum. Er ist eine besondere Verbform, die du für indirekte Rede, höfliche Bitten oder Wünsche verwendest.
Merktipp: Wenn der Konjunktiv I genauso aussieht wie das normale Präsens, wechselst du zum Konjunktiv II ("er bräuchte") oder zur würde-Form ("er würde brauchen").
Direkter Vergleich:
- Direkte Rede: Er sagt: "Sina trinkt am liebsten Cola!"
- Indirekte Rede: Er sagt, Sina trinke am liebsten Cola.