Der Aufbau einer Dramenanalyse
Jede gute Dramenanalyse startet mit einem szenischen Einstieg, der direkt ins Thema führt. Danach stellst du kurz den Autor vor, gibst Infos zum Werk und ordnest es in seine literarische Epoche ein.
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche und formale Erschließung. Hier fasst du zuerst den Gesamtinhalt zusammen und teilst dann deinen Textausschnitt in Sinnabschnitte auf. Vergiss die Versangaben in Klammern nicht!
Besonders wichtig ist die Einbettung in den Gesamtzusammenhang. Wo steht deine Szene im klassischen Dramenaufbau? Die fünf Stufen sind: Exposition (Einführung), erregendes Moment (Spannung steigt), Wendepunkt (Peripetie), retardierendes Moment (kurze Verzögerung) und Lösung/Katastrophe.
Tipp: Stelle am Ende dieses Abschnitts eine Deutungshypothese auf - sie wird dein roter Faden für die weitere Analyse!






























