Figuren und zentrale Themen
Vergänglichkeit und Heimat stehen im Mittelpunkt dieses Romans. Das Sommerhaus am See verbindet alle Figuren miteinander, obwohl sie aus verschiedenen Epochen stammen. Der Gärtner fungiert als geheimnisvolle, beständige Figur - fast wie ein Symbol für die Ewigkeit.
Die wichtigsten Bewohner sind der Architekt (baut das Haus 1940 für seine Frau), die Tuchfabrikantenfamilie (Juden, die auswandern müssen), die Schriftstellerin (Kommunistin) und die Besucherin (Flüchtling). Jeder sucht auf seine Weise nach Heimat und Zugehörigkeit.
Vertreibung und Heimatsuche ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Geschichten. Die Figuren verlieren immer wieder ihr Zuhause durch historische Ereignisse - das macht die Unwichtigkeit des Individuums gegenüber der großen Geschichte deutlich.
Merktipp: Das Haus selbst ist eigentlich die Hauptfigur - es überdauert alle Menschen und ihre Schicksale.





