4. Akt - Eifersucht und falsche Wahrheiten
Ferdinand findet den gefälschten Liebesbrief und ist am Boden zerstört! Er macht sich Vorwürfe, nicht früher gemerkt zu haben, dass Luise ihn angeblich nicht liebt. Seine Eifersucht bringt ihn dazu, den Hofmarschall von Kalb mit Pistolen zu bedrohen.
Hofmarschall von Kalb gesteht unter Todesangst den Plan des Präsidenten - doch Ferdinand missversteht ihn und glaubt, dass von Kalb ihn anlügt. Die Wahrheit ist so nah und doch so fern! Ferdinand schwankt zwischen Wut und Verzweiflung und zieht sogar in Erwägung, Luise und sich selbst zu töten.
Der Präsident nutzt Ferdinands Verwirrung geschickt aus. Er gibt vor, sich in Luise getäuscht zu haben, und bittet seinen Sohn um Verzeihung. Ferdinand glaubt nun völlig, dass sogar sein Vater von Luises angeblichem "Spiel" getäuscht wurde.
Wendepunkt: Lady Milford trifft eine überraschende Entscheidung!
Lady Milford lässt Luise zu sich kommen und versucht zunächst, sie mit Geld zu bestechen oder mit Drohungen einzuschüchtern. Doch Luise bleibt ruhig und stark. Als Luise ihren Selbstmord androht, falls Lady Milford Ferdinand heiratet, erkennt diese Luises wahren Charakter.
Lady Milford fasst einen mutigen Entschluss: Sie schreibt einen Brief an den Fürsten, löst sich von ihm und verlässt das Land. Damit gibt sie Ferdinand und Luise eine Chance - doch es ist bereits zu spät, denn Ferdinand glaubt immer noch an Luises Untreue.