Grundlagen und erste Bewohner
Der Roman beginnt mit einem Prolog in der Eiszeit - hier zeigt Erpenbeck gleich das zentrale Thema: Die Natur existiert ewig, während Menschen nur vorübergehende Gäste sind. Diese Botschaft zieht sich durch den ganzen Roman.
Der Gärtner ist eine geheimnisvolle Figur, die immer wieder auftaucht. Er lebt namenlos in einer Jagdhütte und hilft allen Bewohnern bei Garten- und Reparaturarbeiten. Seine Beständigkeit macht ihn zum Symbol für Kontinuität.
Die Geschichte der vier Töchter des Großbauern (Grete, Hedwig, Emma und Klara) zeigt den Übergang von der bäuerlichen Tradition zur Moderne. Besonders tragisch ist Klaras Schicksal: Sie wird wahnsinnig und begeht Selbstmord - ein Symbol für das Zerbrechen an gesellschaftlichen Zwängen. Nach ihrem Tod verkauft der Vater das Grundstück in drei Teilen.
Merke dir: Der Gärtner ist die einzige Figur, die durch fast alle Kapitel präsent bleibt und verschiedene Epochen überdauert.































