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Maria Stuart Akt 1 und 2 alle Szenen

Maria Stuart Akt 1 und 2 alle Szenen

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Lillie zur Nieden

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Maria Stuart Akt 1 und 2 alle Szenen

 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine
 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine
 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine
 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine
 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine
 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine
 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine
 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine
 Akt 5 Szene 1
Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er
will am Todestag seine

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Zusammenfassung von dem Buch Maria Stuart beide Akte alle Szenen

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Akt 5 Szene 1 Hanna packt weinend die Habseligkeiten Marias zusammen. Melvil, Marias Haushofmeister, kommt hinzu. Er will am Todestag seiner Herrin beistehen. Hanna berichtet ihm, wie sie gemeinsam mit Maria die Rettung durch Mortimer erwartet hätte, als Paulet erschien, um Maria die Nachricht von ihrem Todesurteil zu überbringen. Danach habe Maria ihr Testament gemacht und befände sich nun im Beisein eines Geistlichen im Gebet. Akt 5 Szene 2 Margareta Kurl tritt aus den Gemächern Maria Stuarts. Hanna will Maria vom Erscheinen Melvils in Kenntnis setzen und bittet diesen zu warten. Melvil berichtet Margareta Kurl, dass man ihren Mann in London aus der Gefangenschaft entlassen wolle, sobald Marias Todesurteil vollstreckt sei. Kurl macht ihren Mann dafür verantwortlich, dass Maria in den Verdacht einer Mittäterschaft beim Attentat auf Elisabeth geraten sei und bezeichnet ihren Mann als deren Mörder. Akt 5 Szene 3 Marias Arzt Burgoyn begrüßt Melvil, kündigt das Erscheinen Marias an und verlangt nach einem Glas Wein für die Gefangene. Ihre Wangen sollen nicht bleich wirken, wenn sie zur Hinrichtung geführt wird. Akt 5 Szene 4 Zwei weitere Kammerfrauen treten auf und begrüßen Melvil. Auch sie wurden von Maria fortgeschickt, die in den letzten Stunden ungestört sein und alleine beten will. Akt 5 Szene 5 Margareta Kurl kehrt mit dem vom Arzt gewünschten Glas Wein zurück und...

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berichtet den Anwesenden erschrocken vom Schafott, das im Erdgeschoss in einem ganz in Schwarz gehaltenen Raum errichtet wurde. Eine große Menschengruppe warte dort bereits darauf, dass Maria Stuart der Hinrichtung zugeführt werde. Akt 5 Szene 6 Festlich und in Weiß gekleidet betritt Maria den Raum. Sie untersagt den Anwesenden, um sie zu weinen, da ihr Leid und die Gefangenschaft nun ein Ende nehmen. Bei Melvil erkundigt sie sich nach dem Befinden der in der Heimat verbliebenen Dienerschaft. Sie bittet ihn, ihren Verwandten, dem König und dem französischen Königshaus Grüße zu überbringen. Sie weist ihn an, nach ihrem Tod England zu verlassen. Sie verabschiedet sich von ihren Kammerfrauen und schenkt ihnen ihren Schmuck. Hanna übergibt sie ein eigens für sie gesticktes Tuch. Dann schreitet sie zu ihrer Hinrichtung. Akt 5 Szene 7 Alleine mit Melvil offenbart Maria diesem ihren Wunsch, das letzte Sakrament aus den Händen eines Priesters zu empfangen, was ihr bislang nicht vergönnt gewesen sei. Melvil entblößt sein geschorenes Haupt und offenbart neben dem Becher mit Wein eine Hostie in einer goldenen Schale. Er habe die priesterlichen Weihen empfangen, um Maria in ihren letzten Stunden das Sakrament spenden zu können. Vor ihrem ehemaligen Diener, der nun zu ihrem Priester geworden ist, sinkt Maria in die Knie und legt die Beichte ab. Melvil wirft ihr vor, bei der Beichte die Beteiligung am Attentat auf Elisabeth auszulassen, aber Maria erklärt erneut ihre Unschuld am Angriff auf das Leben der Kontrahentin. Daraufhin segnet sie Melvil und reicht ihr Hostie und Kelch zum Abendmahl. Akt 5 Szene 8 Burleigh und Paulet nähern sich, um Maria die Erfüllung ihrer letzten Wünsche anzubieten. Maria bittet darum, ihren Dienern freies Geleit nach Frankreich zu gewähren und selbst in Frankreich bestattet zu werden. Sie lässt der Königin von England ihren schwesterlichen Gruß überbringen, verzeiht ihr den nahenden Tod und wünscht ihr eine glückliche Regentschaft. Akt 3 Szene 1 Maria läuft so schnell durch den Park, dass ihr ihre Dienerin Hanna kaum folgen kann. Die frische Luft und die Freiheit des Himmels sind Maria sichere Zeichen dafür, dass man ihre Gefangenschaft nun schrittweise lockern wird und sich der günstige Einfluss von Leicester bereits bemerkbar macht. Akt 3 Szene 2 Paulet tritt hinzu und erklärt, er sei der Grund dafür, dass Marias Gefangenschaft vorübergehend gelockert wurde. Er habe Elisabeth den Brief Marias überbracht. Schon in Kürze werde die Königin von England persönlich vor Maria stehen und ihr den Wunsch nach einem Treffen erfüllen. Maria sinkt in sich zusammen. Sie fühlt sich unvorbereitet, der Rivalin zu begegnen und ihr Gnadengesuch vorzubringen. Akt 3 Szene 3 Während Elisabeth schon naht, erklärt Maria dem mit ihr wartenden Talbot, dass alle Worte, die sie an Elisabeth richten wollte, plötzlich durch den Hass gegen ihre Peinigerin ausgelöscht seien. Talbot erinnert sie daran, dass Elisabeth sich von ihrem Brief zu Tränen habe rühren lassen. So gefühllos, wie Maria meine, könne Elisabeth also nicht sein. Maria solle Elisabeth daher mit Unterwürfigkeit und Gelassenheit begegnen. In Begleitung von Leicester tritt Elisabeth auf Maria zu. Akt 3 Szene 4 Elisabeth heuchelt Überraschung angesichts des Treffens. Die überraschte Maria erschrickt vor den hartherzigen Gesichtszügen der Kontrahentin. Als Maria vor ihr niederfällt, und Elisabeth bittet, ihr aufzuhelfen, weigert sich Elisabeth und sagt, Maria befinde sich an dem ihr gebührenden Platz. Als Maria zu wissen verlangt, was Elisabeth dazu bewogen habe, sie gefangen zu nehmen, als sie ihren Schutz suchte, macht Elisabeth Marias Pläne verantwortlich, ihr den englischen Thron rauben zu wollen. Maria bittet um Gnade, aber Elisabeth verhöhnt sie. Marias Verführungskraft sei besiegt und die Welt habe sie bereits vergessen. Maria erwidert erzürnt, Elisabeth sei lediglich ein Bastard, der den englischen Thron an sich gerissen habe. Akt 3 Szene 5 Während ihre Dienerin entsetzt darüber ist, dass Maria die Gelegenheit versäumt hat, die Königin von England gnädig zu stimmen und sie stattdessen beleidigte, empfindet Maria Genugtuung, die Kontrahentin vor den Augen Leicesters gedemütigt zu haben. Akt 3 Szene 6 Mortimer kommt hinzu. Marias Auftreten gegenüber Elisabeth habe ihn in seiner Liebe zu ihr weiter bestärkt. Nicht Leicester, dem Feigling, werde es gelingen, Maria zu retten. Er selbst und seine Gefährten werden Maria noch in der kommenden Nacht aus der Festung befreien. Um Maria zu seiner Geliebten zu machen, werde Mortimer selbst den Onkel und Elisabeth töten. Als er Maria an sich pressen will, werden die beiden von Hanna gewarnt, dass sich eine Menschengruppe nähere. Akt 3 Szene 7 Paulet eilt auf Mortimer zu, um ihm zu befehlen, die Brücken der Festung hochzuziehen. Die Königin von England sei soeben auf den Straßen Londons ermordet worden. Akt 3 Szene 8 Okelly, ein Freund, warnt Mortimer, er solle fliehen. Das Attentat auf die Königin sei fehlgeschlagen. Elisabeth habe überlebt, als Barnabit aus Toulon versucht habe, sie zu erstechen. Trotz der Warnung entscheidet sich Mortimer zu bleiben, um Maria zu beschützen. Akt 2 Szene 6 Allein im Zimmer verblieben, spricht Mortimer voller Verachtung von Elisabeth. Genau, wie Elisabeth die Welt zu täuschen beabsichtige, werde nun er die Königin täuschen. Noch während Elisabeth auf seine Hilfe hoffe, werde er die Zeit zur Rettung Marias nutzen. Wie Maria versprochen wird er nun deren Brief an Graf Leicester übergeben - auch, wenn er diesen verachtet und sich selbst für den einzigen möglichen Retter Marias hält. Akt 2 Szene 7 Paulet tritt ein und warnt Mortimer, sich zum Werkzeug der blutigen Pläne der Königin machen zu lassen. Er sagt ihm auf den Kopf zu, er sei sicher, Elisabeth habe seinem jungen Neffen das gleiche Anliegen angetragen, das er als der Ältere bereits abgelehnt habe. Er verfluche Mortimer, sollte dieser Elisabeths Ansinnen entsprechen. Dann tritt Leicester hinzu und teilt Paulet mit, Elisabeth habe beschlossen, Maria fortan Mortimer anzuvertrauen. Akt 2 Szene 8 Mortimer und Leicester stehen sich alleine gegenüber. Beide sind ungewiss, auf wessen Seite der Andere steht. Als Mortimer Leicester den Brief Marias übergibt, küsst Leicester deren Bildnis. Erst habe er Maria geliebt, erklärt er, dann habe er törichterweise die größeren Besitztümer Elisabeths begehrt. Ein Besuch im Gefängnis habe seine Liebe zu Maria erneut entfacht. Marias Brief gibt ihm nun Gewissheit, dass sie ihm verziehen habe. Mortimer bietet sich als Befreier Marias an. Leicester wäre auch mit einer Verlängerung ihrer Gefangenschaft zufrieden, will aber ihr Leben verschonen, solange niemand erfährt, dass er Maria schütze. Auf Mortimers Einwand, so bleibe Maria immer eine Gefangene, reagiert Leicester mit vorgeschobener Hilflosigkeit, verweist auf seinen fehlenden Einfluss und richtet der Gefangenen seine Grüße aus. Akt 2 Szene 9 Erschrocken fährt Leicester zusammen, als unerwartet Elisabeth eintritt. Leicester erklärt seine Eifersucht auf den französischen Thronfolger, den die Königin zu heiraten beabsichtigt. Elisabeth ihrerseits gesteht ihre Eifersucht auf Maria, die ob ihrer Schönheit scheinbar von allen Männern begehrt wird. Da Elisabeth sie nur von Bildern kennt, würde sie Maria gerne einmal selbst sehen. Leicester ermutigt Elisabeth daraufhin, Maria im Park von Fotheringhay treffen. Einen Vergleich brauche Elisabeth nicht zu scheuen. Erfahre Maria von der anstehenden Heirat mit dem französischen Prinzen, werde ihr zudem jede Hoffnung auf eine Begnadigung genommen. Akt 2 Szene 1 Der Graf von Kent und Sir William Davison begegnen sich, als der Graf gerade von einem Ritterspiel zurückkehrt. Er berichtet Davison von den Verhandlungen mit dem französischen Klerus. Dieser habe eingewilligt, Gottesdienste nur hinter verschlossenen Türen abzuhalten und öffentlich die englische Reichsreligion zu ehren. Damit sei auch das Volk zufrieden, das befürchte, unter den Einfluss des Papstes zu geraten, falls Maria Stuart den Thron erlange. Davison ist vom Todesurteil gegen Maria bereits in Kenntnis gesetzt und beschwichtigt daher den Grafen, diese Furcht sei unbegründet. Das Erscheinen Elisabeths unterbricht die Unterhaltung der beiden. Akt 2 Szene 2 Die Königin von England unterhält sich mit den Hofherren über das Fest, das sich trotz seines Pomps und der Herrlichkeit nicht mit den Festen der Königin von Frankreich messen könne. Die Hofherren bitten Elisabeth, ihrem Herrn in Calais, dem französischen Thronfolger, ihre Zusage zur Hochzeit überbringen zu dürfen. Elisabeth lehnt ab. In diesen düsteren Stunden sei es nicht an der Zeit, Hochzeitspläne zu schmieden. Vorrangig sei zunächst, die Geschicke des Landes zu leiten und seine Unabhängigkeit und Freiheit zu retten. Ein Ehering könne einer Königin wie dem Bürgerweib zur Kette werden. Dennoch übergibt sie Leicester zum Zeichen einen Ring, der symbolisch für die anstehende Verbindung zwischen England und Frankreich zeugen soll, um ihn dem zukünftigen Gatten zu überbringen. Akt 2 Szene 3 Elisabeth berät mit den Lords ihr weiteres Vorgehen. Burleigh fordert Elisabeth auf, das Todesurteil an Maria zu vollstrecken. Marias Leben sei Elisabeths Tod, Marias Tod aber Elisabeths Leben. Elisabeth weigert sich, dem blutrünstigen Begehren zu entsprechen. Talbot warnt Elisabeth, das Urteil zu vollstrecken, da Maria formal der englischen Rechtsprechung nicht unterliege. Zwar habe ein englisches Gericht Recht über Maria gesprochen, Elisabeths freier Wille ermögliche der Königin aber jederzeit, eigenes Recht und Milde walten zu lassen. Leicester erklärt, Mitleid setze das falsche Zeichen. Solange das Todesurteil über Maria schwebe, stelle sie keine Gefahr für Elisabeths Regentschaft dar. Akt 2 Szene 4 Mortimer und Paulet kommen hinzu. Paulet, der sich als „Feind der Laster Marias" bezeichnet, übergibt Elisabeth den ihm von Maria übergebenen Brief an Elisabeth. Der Brief rührt Elisabeth zu Tränen. Talbot nutzt den Moment, um Elisabeth zur Begnadigung Marias aufzurufen. Burleigh hingegen verlangt, sie möge standhaft bleiben und das Gerichtsurteil vollstrecken. Leicester bringt die beiden zum Schweigen. Sie sollten dem Urteil Elisabeths vertrauen. Elisabeth bittet alle Hofherren bis auf Mortimer, sich zu entfernen. Akt 2 Szene 5 Elisabeth wendet sich an Mortimer und erklärt ihm, dass sie das Gericht mit dem nun gefällten Urteilsspruch beauftragt habe, um nicht die eigene Hand mit Marias Blut beflecken zu müssen. Nun aber, da das Urteil vorläge, sei sie gezwungen, es auch zu vollstrecken. Damit falle die Verantwortung für den Tod Marias wieder auf sie zurück. Mortimer, der hofft, Maria retten zu können, wenn er das Vertrauen Elisabeths gewinnt, bietet der Königin daraufhin die Hilfe seiner Hand an, um ihren Namen zu retten. Elisabeth nimmt sein Angebot erleichtert an und träumt von dem Morgen, an dem Mortimer ihr mitteilen werde, die Feindin sei endlich tot. Mortimer sagt die Ausführung des gewünschten Mordes in nächster Zukunft zu. Akt 1 Szene 6 Die überbrachte Nachricht kommt von Marias Onkel, dem Kardinal von Lothringen. Mortimer berichtet Maria von seiner Reise nach Frankreich und Italien, die aus ihm einen begeisterten Katholiken machten. Im Haus des Bischofs von Ross habe er Marias Bildnis erblickt, von ihrer Gefangenschaft erfahren und sei nach Studium der Ahnengeschichte zu dem Schluss gekommen, nur Maria stehe der englische Thron zu. Als er von Marias Gefangenschaft im Haus seines Onkels erfuhr, habe er gewusst, ihre Befreiung obliege ihm. Mortimer offenbart Maria den Urteilsspruch der Richter. Sie sei schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Elisabeth werde das Urteil sicher vollstrecken lassen. Maria befürchtet einen hinterlistigen Mordanschlag und sieht ihre Rettung in Graf Leicester. Sie überreicht Mortimer einen Brief mit ihrem Bildnis, den er diesem überbringen solle. Akt 1 Szene 7 Paulet und Lord Burleigh betreten das Zimmer und überbringen Maria das Gerichtsurteil. Maria weist die Zuständigkeit des Gerichts zurück. Schon ein altes Sprichwort besage, Briten könnten Schotten gegenüber nicht gerecht urteilen. Sie macht England für die schottischen Bürgerkriege verantwortlich. Der Hass zwischen beiden Ländern und die inneren Unruhen seien nur durch eine gemeinsame Regierung für Schottland und England zu beenden. Burleigh, der das Urteil wegen Hochverrats überbringt, habe das Gesetz, das sie verurteilt, zu diesem Zweck überhaupt erst erlassen. Sie sei als Hilfesuchende gekommen und dem englischen Staat in keiner Weise verpflichtet. Die Königin von England wollte sich mit dem Gerichtsurteil nur die Verlegenheit ersparen, ihre Kontrahentin durch einen Mord aus der Welt zu schaffen. Akt 1 Szene 8 Paulet und Burleigh besprechen die Reaktion Marias auf das Urteil und den Ablauf des Gerichtsverfahrens. Insgeheim stimmen sie zu, dass der Königin von England lieber wäre, Maria sei schon auf dem Weg nach England oder in der Haft verstorben. Das Gerichtsverfahren sei tatsächlich mangelhaft gewesen. Wolle die Königin von England nicht zeit ihres Lebens befürchten, dass Maria ihr den Thron streitig mache, bleibe ihr nur, die Blutsverwandte hinrichten zu lassen. Burleigh wendet sich an Paulet. Natürlich bestünde auch die Möglichkeit, ein stummer Diener sorge dafür, dass die Königin erst immer kränker würde und schließlich verstürbe. Paulet kann diese unmissverständliche Aufforderung, die Königin zu vergiften, mit seinem Gewissen nicht vereinbaren. Er lehnt es ab, Maria zu ermorden. Akt 1 Szene 1 Paulet durchsucht in Anwesenheit von Marias langjähriger Dienerin Hanna Kennedy einen Schrank, in dem sich Entwürfe mit Briefen an die Königin von England und Marias Schmuck befinden. Hanna protestiert. Oft sei es schwerer, kleinen Dingen zu entsagen als sich in großes Unglück zu fügen. Paulet ist der Meinung, Maria sei immer noch zu viel verblieben und sie entbehre nicht genug. Zwar sei es ihr aufgrund der Gefangenschaft nicht gelungen, in England einen Bürgerkrieg zu entfachen, das Land zu katholisieren und der spanischen Herrschaft zu unterjochen, immerhin sei es ihr aber möglich gewesen, das Herz des Duke of Norfolk zu erobern, der wegen Hochverrats an Elisabeth I. verurteilt wurde. Akt 1 Szene 2 Maria betritt verschleiert, ein Kruzifix in der Hand, ihre Kammer. Hanna eilt auf sie zu, entsetzt darüber, dass Paulet der Herrin alles geraubt habe. Maria tröstet sie. Niedrige Behandlung vermöge nicht, zu erniedrigen. Sie richtet sich an Paulet und teilt ihm mit, sie habe alles, was er stehlen wolle, ohnehin an ihn übergeben wollen, um es ihrer Schwester, der Königin von England, zukommen zu lassen, denn in einem der Briefe bäte sie um ein persönliches Gespräch mit Elisabeth. Sie erkundigt sich nach dem Verbleib ihrer Kammerfrauen und verlangt, einen Priester zu sehen, dem sie ihr Testament offenbaren will. Sie bittet darum, endlich einen fairen Prozess zu erhalten und Gewissheit darüber zu erlangen, was ihr bevorstehe. Maria hofft, dass die Königin von England Gnade walten lasse, sollte das Gericht ein hasserfülltes Urteil gegen sie fällen. Akt 1 Szene 3 Paulets Neffe Mortimer kommt hinzu, ignoriert Maria und informiert seinen Onkel, dass er gesucht werde. Maria wendet sich erneut mit der Bitte an Paulet, den Brief der Königin zu überbringen. Im Gegensatz zum jungen Mortimer und seinem rauen Gebaren könne sie Paulet aufgrund seines Alters Respekt entgegenbringen. Paulet weist Maria zurück und stellt sich schützend vor seinen Neffen, an dem Marias Kunst verloren gehe. Mortimer hielte ihrer Verführungskraft stand und sei treuen Herzens aus Frankreich zurückkehrt, ohne sich dort verderben zu lassen. Akt 1 Szene 4 Maria Stuart unterhält sich mit ihrer Kammerfrau und erinnert sie an den Jahrestag der Ermordung ihres Gatten, von dessen blutigen Schatten sie sich ob ihrer eigenen Mitschuld an dessen Tod immer noch verfolgt fühlt. Hanna bestärkt Maria darin, dass Gott ihr jede Schuld schon lange vergeben habe und erklärt alle ihre Verfehlungen durch die Kraft der Liebesglut, die die noch jugendliche Königin von Schottland mit sich gerissen habe. Schließlich habe sich Maria nach diesem Tag gebessert und nie wieder etwas zuschulden kommen lassen. Selbst wenn Maria tatsächlich ein Unrecht begangen haben sollte, sei es nicht die Aufgabe der englischen Gerichtsbarkeit, darüber zu urteilen. Akt 1 Szene 5 Mortimer betritt die Kammer und wünscht, mit Maria allein zu sprechen. Er überreicht Maria eine Karte und fordert Hanna auf, vor der Türe zu wachen, damit Paulet die beiden nicht überrasche. Maria weist ihre Dienerin an, zu gehorchen. Akt 5 Szene 9 Maria ringt Burleigh ab, dass Hanna, ihre Dienerin, sie zum Schafott begleiten darf. Dann fällt ihr Blick auf Leicester. Plötzlich geschwächt taumelt sie. Leicester fängt sie auf. Mit schwindender Kraft erinnert sie Leicester an sein Versprechen, sie aus dem Kerker hinausbegleiten zu wollen. Sie gesteht ihm, ihn zärtlich und von Herzen geliebt zu haben. Nun, da er sie verschmäht und verraten habe, wünsche sie ihm, dass er sein Glück an der Seite Elisabeths finden möge. Dann wird sie mit dem Henker aus dem Raum geführt. Akt 5 Szene 10 Leicester bleibt alleine zurück. Zuerst will er Maria nacheilen, um ihrer Hinrichtung beizuwohnen. Dann bringt er es nicht über sich und versucht erfolglos, durch eine zweite Tür zu fliehen, die er versperrt vorfindet. Er lauscht den Worten des Dechanten, dem Maria Einhalt gebietet. Dann hört er das Schluchzen der Frauen und das Rücken des Schemels, der verschoben wird, um das Haupt zu betten, auf den das Beil niederfallen soll. Als ein Stimmengewirr erschallt, das von Marias Tod zeugt, sinkt Leicester kraftlos in sich zusammen. Akt 5 Szene 11 Aus einer Seitentüre tritt die Königin von England, die ungeduldig auf Nachrichten wartet. Noch befindet sie sich im Ungewissen, ob das Todesurteil vollstreckt wurde, da Burleigh und Leicester noch nicht nach London zurückgekehrt sind. Zugleich ist ihr bewusst, dass sie das gefällte Urteil nicht mehr wird rückgängig machen können. Akt 5 Szene 12 Ein Page kehrt zurück. Burleigh und Leicester hätten eilig in den Morgenstunden London verlassen. Elisabeth schickt nach Davison und dem Grafen von Shrewsbury, der bereits auf dem Weg zu ihr war und im selben Moment erscheint. Akt 5 Szene 13 Shrewsbury überbringt Elisabeth die Nachricht, dass Kurl, der Schreiber Marias, im Gefängnis im Tower gestanden habe, zuvor ein falsches Zeugnis abgelegt zu haben. Als Kurl Gerüchte vom Tod Maria Stuarts hörte, habe er die eigene Schuld von den Fenstern des Towers hinaus auf die Straßen von London geschrien und bekannt, andere Worte in den Brief geschrieben zu haben, als die, die Maria ihm ursprünglich zu schreiben aufgetragen habe. Von Schuldgefühlen geplagt, beauftragt Elisabeth daraufhin Shrewsbury, ein neues Gerichtsverfahren zu eröffnen, das die Schuld am Attentat erneut verhandeln soll, um damit die Ehre der englischen Gerichtsbarkeit wiederherzustellen. Akt 5 Szene 14 Davison kommt hinzu. Elisabeth verlangt von ihm, ihr das unterzeichnete Todesurteil zurückzugeben. Davison erklärt, dass Burleigh ihm das Schriftstück genommen habe. Elisabeth behauptet nun, ihm befohlen zu haben, das Schriftstück streng zu verwahren. Davison verteidigt sich. Dies seien nicht die Worte Elisabeths gewesen. Er habe den Auftrag der Königin in anderem Sinn verstanden. Elisabeth beschuldigt ihn daraufhin der Lüge. Es stünde Davison nicht an, ihre Worte zu deuten. Shrewsbury pflichtet der Königin bei. Davison müsse sich ob seiner Schuld nun vor Gericht verantworten. Akt 5 Szene 15 Nun tritt auch Burleigh hinzu, geht vor der Königin in die Knie und gesteht, das Schriftstück ohne Anweisung an sich genommen und das Urteil unmittelbar eigenmächtig vollstreckt zu haben. Elisabeth verbietet Burleigh daraufhin, ihr weiter unter die Augen zu treten. Das Urteil sei zwar gerecht gewesen, sie habe sich nichts zuschulden kommen lassen, es sei ihr aber so unmöglich gewesen, noch Milde walten zu lassen. Aufgrund seiner Nachlässigkeit bei der Urteilsverwahrung treffe Davison die eigentliche Schuld. Zur weiteren Beratung will sie sich an Shrewsbury wenden. Shrewsbury entschuldigt sich mit Hinweis auf sein Alter und verlässt den Raum. Nun verlangt Elisabeth nach Leicester. Dieser, so wird Elisabeth mitgeteilt, habe sich soeben auf den Weg nach Frankreich gemacht. Akt 4 Szene 1 Der französische Gesandte, Graf Aubespine, erkundigt sich beim Grafen von Kent und Leicester danach, wie es um die Königin von England bestellt sei und wie es zu dem Attentat kommen konnte. Kent und Leicester berichten, dass es ein Papist aus dem Gefolge der Königin gewesen sei, der die Königin angegriffen habe. Akt 4 Szene 2 Burleigh bereitet das Todesurteil gegen den Attentäter vor. Graf Aubespine stellt er in Aussicht, auch gegen diesen vorzugehen, da in der Tasche des Attentäters ein Pass gefunden wurde, der von Aubespine ausgestellt worden sei. Aubespine streitet jedes Wissen von der Tat oder die Beihilfe dazu ab. Zu einer Heirat zwischen Elisabeth und dem französischen Kronprinzen werde es nun nicht kommen. Graf Aubespine kündigt an, das Land zu verlassen und sinnt auf Rache durch den französischen König, da England willkürlich Rechts- und Vertragsbruch begangen habe. Akt 4 Szene 3 Burleigh und Leicester sind allein und machen sich wechselseitig Vorwürfe. Leicester wirft Burleigh vor, das Heiratsbündnis zwischen England und Frankreich nur unter dem Vorwand des Attentats wieder auflösen zu wollen, Burleigh erkennt in Leicester einen Intriganten, der es vermocht habe, das Zusammentreffen der Königin mit Maria in die Wege zu leiten, ohne ihn zuvor davon in Kenntnis zu setzen. Akt 4 Szene 4 Leicester weiß sich enttarnt und befürchtet, nun in Kürze von Elisabeth des Verrats bezichtigt zu werden, die vermuten wird, er sei für das auf sie verübte Attentat verantwortlich. In diesem Moment kommt Mortimer hinzu, um ihn zu warnen, denn ein Brief Maria Stuarts an Leicester wurde bei einer Durchsuchung Fotheringhays gefunden und liegt Burleigh vor. Leicester ruft die Offiziere herbei. Er weist sie an, Mortimer festzunehmen, den er als Verräter identifiziert, um von jedem Verdacht gegen sich selbst abzulenken. Mortimer tötet sich mit dem Dolch. Akt 4 Szene 5 Burleigh ist im Gespräch mit Elisabeth, der er den abgefangenen Brief von Maria an Leicester übergeben hat. Elisabeth hat nun Gewissheit, von Leicester getäuscht und betrogen worden zu sein. Nun ist sie aus Rache bereit, Maria sofort hinrichten zu lassen. Bestärkt durch Burleigh weist sie den herbeieilenden Leicester ab, der versuchen will, sich ihr gegenüber zu rechtfertigen. Immer noch aber hegt sie Zweifel, ob sie nicht einer List Marias aufgesessen ist und Leicester vielleicht doch unschuldig sein könnte. Akt 4 Szene 6 Der abgewiesene Leicester lässt sich nicht aufhalten und stürmt in die Gemächer der Königin. Mit dem Brief Marias konfrontiert, leugnet Leicester nicht, mit Maria ein Verhältnis eingegangen zu sein. Er habe Maria seine Gefühle aber nur vorgetäuscht, um ihr Vertrauen zu gewinnen und sie so besser aushorchen zu können. Nun erklärt er, auf diese Art und Weise in letzter Sekunde die Pläne Mortimers zur Befreiung Marias vereitelt zu haben. Ein Offizier, der als Zeuge hinzugerufen wird, bezeugt, dass Mortimer sich nach der Festnahme selbst durch den Dolch das Leben nahm. Auch Leicester fordert jetzt den Tod Marias. Burleigh fordert ihn auf, die Hinrichtung Marias selbst zu übernehmen. Diesem Wunsch schließt sich auch Elisabeth an. Gemeinsam mit Burleigh habe Leicester dem königlichen Befehl auszüführen. Akt 4 Szene 7 Der Graf von Kent berichtet Elisabeth von einem Volksauflauf vor dem Palast. Die Menge befürchte, der Papismus halte Einzug in England. Nur durch die sofortige Unterzeichnung des Todesurteils gegen Maria Stuart könne das Volk überzeugt werden, dass Elisabeth die Geschicke Englands weiter unter Kontrolle habe. Akt 4 Szene 8 Angesichts des schriftlich ausgefertigten Todesurteils erschaudert Elisabeth. Um jeden Zweifel der Königin auszuräumen, erklärt Burleigh, mit der Stimme des Volkes, die Marias Hinrichtung fordere, spräche die Stimme Gottes. Elisabeth ist sich noch nicht sicher. Sie befürchtet, zu einem späteren Zeitpunkt, könne die Stimme, die sie derzeit antreibe, das Urteil zu vollstrecken, sie später wegen ihrer Entscheidung tadeln. Akt 4 Szene 9 Shreswbury eilt hinzu, um die Königin davor zurückzuhalten, das Todesurteil vollstrecken zu lassen. Derart aufgewühlt, wie Elisabeth derzeit sei, sei jetzt nicht der richtige Moment, dem Begehren des Volkes kurzerhand zu entsprechen. Er rät ihr, die Folgen zu bedenken, falls sich nach der Hinrichtung Marias Elisabeths Entscheidung als Fehler herausstelle, weil der Rachegeist der Toten das Reich durchziehe. Elisabeth schreckt vor der auf ihr lastenden Verantwortung zurück und wünscht sich auf ihren Landsitz zurück. Das versetzt Burleigh in Rage. Er fordert eine sofortige Entscheidung für die Hinrichtung Marias. Elisabeth will weitere Bedenkzeit und bittet die Anwesenden, sich zu entfernen. Akt 4 Szene 10 Elisabeth ist allein und hadert mir ihrer königlichen Rolle, die sie unfrei mache und zwinge, der Volksgunst zu entsprechen, obwohl sie gerne gerecht handeln würde. Sie fühlt sich durch alle sie umgebenden Mächte verfolgt und als Frau besonders angreifbar. Der Papst habe einen Bann auf sie gelegt, Frankreich sie verraten, Spanien einen Vernichtungskrieg eröffnet. Am Ende ihrer Überlegungen ringt sich Elisabeth zu der Entscheidung durch, dass Maria, die sie zuletzt bei ihrem Treffen durch einen Blick voller Hohn demütigt habe, nun sterben müsse. Mit der Unterzeichnung des Todesurteils will Elisabeth zugleich jeden Zweifel an ihrer fürstlichen Herkunft auslöschen. Sie greift zur Feder und unterzeichnet Marias Todesurteil. Akt 4 Szene 11 Davison berichtet Elisabeth, dass es Shrewsbury gelungen sei, das Volk zu beruhigen. Elisabeth übergibt ihm das unterzeichnete Todesurteil, damit er es in Fotheringhay Maria Stuart übergebe. Als Davison fragt, ob das Urteil umgehend vollstreckt werden solle, zögert Elisabeth erneut und wagt es nicht, Davison klare Anweisungen zu geben. Davison bittet, ihn aus Unerfahrenheit von der Aufgabe, das Todesurteil zu überstellen, zu entbinden. Das lehnt Elisabeth ab und verweist ihn auf die Pflichten seines Amtes. Akt 4 Szene 12 Davison zeigt Burleigh das Urteil und teilt ihm mit, er sei im Unklaren gelassen worden, ob das Urteil nun auch vollstreckt werden solle. Für Burleigh stellt sich diese Frage nicht. Er nimmt dem noch hadernden Davison das unterschriebene Urteil aus der Hand und eilt davon.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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berichtet den Anwesenden erschrocken vom Schafott, das im Erdgeschoss in einem ganz in Schwarz gehaltenen Raum errichtet wurde. Eine große Menschengruppe warte dort bereits darauf, dass Maria Stuart der Hinrichtung zugeführt werde. Akt 5 Szene 6 Festlich und in Weiß gekleidet betritt Maria den Raum. Sie untersagt den Anwesenden, um sie zu weinen, da ihr Leid und die Gefangenschaft nun ein Ende nehmen. Bei Melvil erkundigt sie sich nach dem Befinden der in der Heimat verbliebenen Dienerschaft. Sie bittet ihn, ihren Verwandten, dem König und dem französischen Königshaus Grüße zu überbringen. Sie weist ihn an, nach ihrem Tod England zu verlassen. Sie verabschiedet sich von ihren Kammerfrauen und schenkt ihnen ihren Schmuck. Hanna übergibt sie ein eigens für sie gesticktes Tuch. Dann schreitet sie zu ihrer Hinrichtung. Akt 5 Szene 7 Alleine mit Melvil offenbart Maria diesem ihren Wunsch, das letzte Sakrament aus den Händen eines Priesters zu empfangen, was ihr bislang nicht vergönnt gewesen sei. Melvil entblößt sein geschorenes Haupt und offenbart neben dem Becher mit Wein eine Hostie in einer goldenen Schale. Er habe die priesterlichen Weihen empfangen, um Maria in ihren letzten Stunden das Sakrament spenden zu können. Vor ihrem ehemaligen Diener, der nun zu ihrem Priester geworden ist, sinkt Maria in die Knie und legt die Beichte ab. Melvil wirft ihr vor, bei der Beichte die Beteiligung am Attentat auf Elisabeth auszulassen, aber Maria erklärt erneut ihre Unschuld am Angriff auf das Leben der Kontrahentin. Daraufhin segnet sie Melvil und reicht ihr Hostie und Kelch zum Abendmahl. Akt 5 Szene 8 Burleigh und Paulet nähern sich, um Maria die Erfüllung ihrer letzten Wünsche anzubieten. Maria bittet darum, ihren Dienern freies Geleit nach Frankreich zu gewähren und selbst in Frankreich bestattet zu werden. Sie lässt der Königin von England ihren schwesterlichen Gruß überbringen, verzeiht ihr den nahenden Tod und wünscht ihr eine glückliche Regentschaft. Akt 3 Szene 1 Maria läuft so schnell durch den Park, dass ihr ihre Dienerin Hanna kaum folgen kann. Die frische Luft und die Freiheit des Himmels sind Maria sichere Zeichen dafür, dass man ihre Gefangenschaft nun schrittweise lockern wird und sich der günstige Einfluss von Leicester bereits bemerkbar macht. Akt 3 Szene 2 Paulet tritt hinzu und erklärt, er sei der Grund dafür, dass Marias Gefangenschaft vorübergehend gelockert wurde. Er habe Elisabeth den Brief Marias überbracht. Schon in Kürze werde die Königin von England persönlich vor Maria stehen und ihr den Wunsch nach einem Treffen erfüllen. Maria sinkt in sich zusammen. Sie fühlt sich unvorbereitet, der Rivalin zu begegnen und ihr Gnadengesuch vorzubringen. Akt 3 Szene 3 Während Elisabeth schon naht, erklärt Maria dem mit ihr wartenden Talbot, dass alle Worte, die sie an Elisabeth richten wollte, plötzlich durch den Hass gegen ihre Peinigerin ausgelöscht seien. Talbot erinnert sie daran, dass Elisabeth sich von ihrem Brief zu Tränen habe rühren lassen. So gefühllos, wie Maria meine, könne Elisabeth also nicht sein. Maria solle Elisabeth daher mit Unterwürfigkeit und Gelassenheit begegnen. In Begleitung von Leicester tritt Elisabeth auf Maria zu. Akt 3 Szene 4 Elisabeth heuchelt Überraschung angesichts des Treffens. Die überraschte Maria erschrickt vor den hartherzigen Gesichtszügen der Kontrahentin. Als Maria vor ihr niederfällt, und Elisabeth bittet, ihr aufzuhelfen, weigert sich Elisabeth und sagt, Maria befinde sich an dem ihr gebührenden Platz. Als Maria zu wissen verlangt, was Elisabeth dazu bewogen habe, sie gefangen zu nehmen, als sie ihren Schutz suchte, macht Elisabeth Marias Pläne verantwortlich, ihr den englischen Thron rauben zu wollen. Maria bittet um Gnade, aber Elisabeth verhöhnt sie. Marias Verführungskraft sei besiegt und die Welt habe sie bereits vergessen. Maria erwidert erzürnt, Elisabeth sei lediglich ein Bastard, der den englischen Thron an sich gerissen habe. Akt 3 Szene 5 Während ihre Dienerin entsetzt darüber ist, dass Maria die Gelegenheit versäumt hat, die Königin von England gnädig zu stimmen und sie stattdessen beleidigte, empfindet Maria Genugtuung, die Kontrahentin vor den Augen Leicesters gedemütigt zu haben. Akt 3 Szene 6 Mortimer kommt hinzu. Marias Auftreten gegenüber Elisabeth habe ihn in seiner Liebe zu ihr weiter bestärkt. Nicht Leicester, dem Feigling, werde es gelingen, Maria zu retten. Er selbst und seine Gefährten werden Maria noch in der kommenden Nacht aus der Festung befreien. Um Maria zu seiner Geliebten zu machen, werde Mortimer selbst den Onkel und Elisabeth töten. Als er Maria an sich pressen will, werden die beiden von Hanna gewarnt, dass sich eine Menschengruppe nähere. Akt 3 Szene 7 Paulet eilt auf Mortimer zu, um ihm zu befehlen, die Brücken der Festung hochzuziehen. Die Königin von England sei soeben auf den Straßen Londons ermordet worden. Akt 3 Szene 8 Okelly, ein Freund, warnt Mortimer, er solle fliehen. Das Attentat auf die Königin sei fehlgeschlagen. Elisabeth habe überlebt, als Barnabit aus Toulon versucht habe, sie zu erstechen. Trotz der Warnung entscheidet sich Mortimer zu bleiben, um Maria zu beschützen. Akt 2 Szene 6 Allein im Zimmer verblieben, spricht Mortimer voller Verachtung von Elisabeth. Genau, wie Elisabeth die Welt zu täuschen beabsichtige, werde nun er die Königin täuschen. Noch während Elisabeth auf seine Hilfe hoffe, werde er die Zeit zur Rettung Marias nutzen. Wie Maria versprochen wird er nun deren Brief an Graf Leicester übergeben - auch, wenn er diesen verachtet und sich selbst für den einzigen möglichen Retter Marias hält. Akt 2 Szene 7 Paulet tritt ein und warnt Mortimer, sich zum Werkzeug der blutigen Pläne der Königin machen zu lassen. Er sagt ihm auf den Kopf zu, er sei sicher, Elisabeth habe seinem jungen Neffen das gleiche Anliegen angetragen, das er als der Ältere bereits abgelehnt habe. Er verfluche Mortimer, sollte dieser Elisabeths Ansinnen entsprechen. Dann tritt Leicester hinzu und teilt Paulet mit, Elisabeth habe beschlossen, Maria fortan Mortimer anzuvertrauen. Akt 2 Szene 8 Mortimer und Leicester stehen sich alleine gegenüber. Beide sind ungewiss, auf wessen Seite der Andere steht. Als Mortimer Leicester den Brief Marias übergibt, küsst Leicester deren Bildnis. Erst habe er Maria geliebt, erklärt er, dann habe er törichterweise die größeren Besitztümer Elisabeths begehrt. Ein Besuch im Gefängnis habe seine Liebe zu Maria erneut entfacht. Marias Brief gibt ihm nun Gewissheit, dass sie ihm verziehen habe. Mortimer bietet sich als Befreier Marias an. Leicester wäre auch mit einer Verlängerung ihrer Gefangenschaft zufrieden, will aber ihr Leben verschonen, solange niemand erfährt, dass er Maria schütze. Auf Mortimers Einwand, so bleibe Maria immer eine Gefangene, reagiert Leicester mit vorgeschobener Hilflosigkeit, verweist auf seinen fehlenden Einfluss und richtet der Gefangenen seine Grüße aus. Akt 2 Szene 9 Erschrocken fährt Leicester zusammen, als unerwartet Elisabeth eintritt. Leicester erklärt seine Eifersucht auf den französischen Thronfolger, den die Königin zu heiraten beabsichtigt. Elisabeth ihrerseits gesteht ihre Eifersucht auf Maria, die ob ihrer Schönheit scheinbar von allen Männern begehrt wird. Da Elisabeth sie nur von Bildern kennt, würde sie Maria gerne einmal selbst sehen. Leicester ermutigt Elisabeth daraufhin, Maria im Park von Fotheringhay treffen. Einen Vergleich brauche Elisabeth nicht zu scheuen. Erfahre Maria von der anstehenden Heirat mit dem französischen Prinzen, werde ihr zudem jede Hoffnung auf eine Begnadigung genommen. Akt 2 Szene 1 Der Graf von Kent und Sir William Davison begegnen sich, als der Graf gerade von einem Ritterspiel zurückkehrt. Er berichtet Davison von den Verhandlungen mit dem französischen Klerus. Dieser habe eingewilligt, Gottesdienste nur hinter verschlossenen Türen abzuhalten und öffentlich die englische Reichsreligion zu ehren. Damit sei auch das Volk zufrieden, das befürchte, unter den Einfluss des Papstes zu geraten, falls Maria Stuart den Thron erlange. Davison ist vom Todesurteil gegen Maria bereits in Kenntnis gesetzt und beschwichtigt daher den Grafen, diese Furcht sei unbegründet. Das Erscheinen Elisabeths unterbricht die Unterhaltung der beiden. Akt 2 Szene 2 Die Königin von England unterhält sich mit den Hofherren über das Fest, das sich trotz seines Pomps und der Herrlichkeit nicht mit den Festen der Königin von Frankreich messen könne. Die Hofherren bitten Elisabeth, ihrem Herrn in Calais, dem französischen Thronfolger, ihre Zusage zur Hochzeit überbringen zu dürfen. Elisabeth lehnt ab. In diesen düsteren Stunden sei es nicht an der Zeit, Hochzeitspläne zu schmieden. Vorrangig sei zunächst, die Geschicke des Landes zu leiten und seine Unabhängigkeit und Freiheit zu retten. Ein Ehering könne einer Königin wie dem Bürgerweib zur Kette werden. Dennoch übergibt sie Leicester zum Zeichen einen Ring, der symbolisch für die anstehende Verbindung zwischen England und Frankreich zeugen soll, um ihn dem zukünftigen Gatten zu überbringen. Akt 2 Szene 3 Elisabeth berät mit den Lords ihr weiteres Vorgehen. Burleigh fordert Elisabeth auf, das Todesurteil an Maria zu vollstrecken. Marias Leben sei Elisabeths Tod, Marias Tod aber Elisabeths Leben. Elisabeth weigert sich, dem blutrünstigen Begehren zu entsprechen. Talbot warnt Elisabeth, das Urteil zu vollstrecken, da Maria formal der englischen Rechtsprechung nicht unterliege. Zwar habe ein englisches Gericht Recht über Maria gesprochen, Elisabeths freier Wille ermögliche der Königin aber jederzeit, eigenes Recht und Milde walten zu lassen. Leicester erklärt, Mitleid setze das falsche Zeichen. Solange das Todesurteil über Maria schwebe, stelle sie keine Gefahr für Elisabeths Regentschaft dar. Akt 2 Szene 4 Mortimer und Paulet kommen hinzu. Paulet, der sich als „Feind der Laster Marias" bezeichnet, übergibt Elisabeth den ihm von Maria übergebenen Brief an Elisabeth. Der Brief rührt Elisabeth zu Tränen. Talbot nutzt den Moment, um Elisabeth zur Begnadigung Marias aufzurufen. Burleigh hingegen verlangt, sie möge standhaft bleiben und das Gerichtsurteil vollstrecken. Leicester bringt die beiden zum Schweigen. Sie sollten dem Urteil Elisabeths vertrauen. Elisabeth bittet alle Hofherren bis auf Mortimer, sich zu entfernen. Akt 2 Szene 5 Elisabeth wendet sich an Mortimer und erklärt ihm, dass sie das Gericht mit dem nun gefällten Urteilsspruch beauftragt habe, um nicht die eigene Hand mit Marias Blut beflecken zu müssen. Nun aber, da das Urteil vorläge, sei sie gezwungen, es auch zu vollstrecken. Damit falle die Verantwortung für den Tod Marias wieder auf sie zurück. Mortimer, der hofft, Maria retten zu können, wenn er das Vertrauen Elisabeths gewinnt, bietet der Königin daraufhin die Hilfe seiner Hand an, um ihren Namen zu retten. Elisabeth nimmt sein Angebot erleichtert an und träumt von dem Morgen, an dem Mortimer ihr mitteilen werde, die Feindin sei endlich tot. Mortimer sagt die Ausführung des gewünschten Mordes in nächster Zukunft zu. Akt 1 Szene 6 Die überbrachte Nachricht kommt von Marias Onkel, dem Kardinal von Lothringen. Mortimer berichtet Maria von seiner Reise nach Frankreich und Italien, die aus ihm einen begeisterten Katholiken machten. Im Haus des Bischofs von Ross habe er Marias Bildnis erblickt, von ihrer Gefangenschaft erfahren und sei nach Studium der Ahnengeschichte zu dem Schluss gekommen, nur Maria stehe der englische Thron zu. Als er von Marias Gefangenschaft im Haus seines Onkels erfuhr, habe er gewusst, ihre Befreiung obliege ihm. Mortimer offenbart Maria den Urteilsspruch der Richter. Sie sei schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Elisabeth werde das Urteil sicher vollstrecken lassen. Maria befürchtet einen hinterlistigen Mordanschlag und sieht ihre Rettung in Graf Leicester. Sie überreicht Mortimer einen Brief mit ihrem Bildnis, den er diesem überbringen solle. Akt 1 Szene 7 Paulet und Lord Burleigh betreten das Zimmer und überbringen Maria das Gerichtsurteil. Maria weist die Zuständigkeit des Gerichts zurück. Schon ein altes Sprichwort besage, Briten könnten Schotten gegenüber nicht gerecht urteilen. Sie macht England für die schottischen Bürgerkriege verantwortlich. Der Hass zwischen beiden Ländern und die inneren Unruhen seien nur durch eine gemeinsame Regierung für Schottland und England zu beenden. Burleigh, der das Urteil wegen Hochverrats überbringt, habe das Gesetz, das sie verurteilt, zu diesem Zweck überhaupt erst erlassen. Sie sei als Hilfesuchende gekommen und dem englischen Staat in keiner Weise verpflichtet. Die Königin von England wollte sich mit dem Gerichtsurteil nur die Verlegenheit ersparen, ihre Kontrahentin durch einen Mord aus der Welt zu schaffen. Akt 1 Szene 8 Paulet und Burleigh besprechen die Reaktion Marias auf das Urteil und den Ablauf des Gerichtsverfahrens. Insgeheim stimmen sie zu, dass der Königin von England lieber wäre, Maria sei schon auf dem Weg nach England oder in der Haft verstorben. Das Gerichtsverfahren sei tatsächlich mangelhaft gewesen. Wolle die Königin von England nicht zeit ihres Lebens befürchten, dass Maria ihr den Thron streitig mache, bleibe ihr nur, die Blutsverwandte hinrichten zu lassen. Burleigh wendet sich an Paulet. Natürlich bestünde auch die Möglichkeit, ein stummer Diener sorge dafür, dass die Königin erst immer kränker würde und schließlich verstürbe. Paulet kann diese unmissverständliche Aufforderung, die Königin zu vergiften, mit seinem Gewissen nicht vereinbaren. Er lehnt es ab, Maria zu ermorden. Akt 1 Szene 1 Paulet durchsucht in Anwesenheit von Marias langjähriger Dienerin Hanna Kennedy einen Schrank, in dem sich Entwürfe mit Briefen an die Königin von England und Marias Schmuck befinden. Hanna protestiert. Oft sei es schwerer, kleinen Dingen zu entsagen als sich in großes Unglück zu fügen. Paulet ist der Meinung, Maria sei immer noch zu viel verblieben und sie entbehre nicht genug. Zwar sei es ihr aufgrund der Gefangenschaft nicht gelungen, in England einen Bürgerkrieg zu entfachen, das Land zu katholisieren und der spanischen Herrschaft zu unterjochen, immerhin sei es ihr aber möglich gewesen, das Herz des Duke of Norfolk zu erobern, der wegen Hochverrats an Elisabeth I. verurteilt wurde. Akt 1 Szene 2 Maria betritt verschleiert, ein Kruzifix in der Hand, ihre Kammer. Hanna eilt auf sie zu, entsetzt darüber, dass Paulet der Herrin alles geraubt habe. Maria tröstet sie. Niedrige Behandlung vermöge nicht, zu erniedrigen. Sie richtet sich an Paulet und teilt ihm mit, sie habe alles, was er stehlen wolle, ohnehin an ihn übergeben wollen, um es ihrer Schwester, der Königin von England, zukommen zu lassen, denn in einem der Briefe bäte sie um ein persönliches Gespräch mit Elisabeth. Sie erkundigt sich nach dem Verbleib ihrer Kammerfrauen und verlangt, einen Priester zu sehen, dem sie ihr Testament offenbaren will. Sie bittet darum, endlich einen fairen Prozess zu erhalten und Gewissheit darüber zu erlangen, was ihr bevorstehe. Maria hofft, dass die Königin von England Gnade walten lasse, sollte das Gericht ein hasserfülltes Urteil gegen sie fällen. Akt 1 Szene 3 Paulets Neffe Mortimer kommt hinzu, ignoriert Maria und informiert seinen Onkel, dass er gesucht werde. Maria wendet sich erneut mit der Bitte an Paulet, den Brief der Königin zu überbringen. Im Gegensatz zum jungen Mortimer und seinem rauen Gebaren könne sie Paulet aufgrund seines Alters Respekt entgegenbringen. Paulet weist Maria zurück und stellt sich schützend vor seinen Neffen, an dem Marias Kunst verloren gehe. Mortimer hielte ihrer Verführungskraft stand und sei treuen Herzens aus Frankreich zurückkehrt, ohne sich dort verderben zu lassen. Akt 1 Szene 4 Maria Stuart unterhält sich mit ihrer Kammerfrau und erinnert sie an den Jahrestag der Ermordung ihres Gatten, von dessen blutigen Schatten sie sich ob ihrer eigenen Mitschuld an dessen Tod immer noch verfolgt fühlt. Hanna bestärkt Maria darin, dass Gott ihr jede Schuld schon lange vergeben habe und erklärt alle ihre Verfehlungen durch die Kraft der Liebesglut, die die noch jugendliche Königin von Schottland mit sich gerissen habe. Schließlich habe sich Maria nach diesem Tag gebessert und nie wieder etwas zuschulden kommen lassen. Selbst wenn Maria tatsächlich ein Unrecht begangen haben sollte, sei es nicht die Aufgabe der englischen Gerichtsbarkeit, darüber zu urteilen. Akt 1 Szene 5 Mortimer betritt die Kammer und wünscht, mit Maria allein zu sprechen. Er überreicht Maria eine Karte und fordert Hanna auf, vor der Türe zu wachen, damit Paulet die beiden nicht überrasche. Maria weist ihre Dienerin an, zu gehorchen. Akt 5 Szene 9 Maria ringt Burleigh ab, dass Hanna, ihre Dienerin, sie zum Schafott begleiten darf. Dann fällt ihr Blick auf Leicester. Plötzlich geschwächt taumelt sie. Leicester fängt sie auf. Mit schwindender Kraft erinnert sie Leicester an sein Versprechen, sie aus dem Kerker hinausbegleiten zu wollen. Sie gesteht ihm, ihn zärtlich und von Herzen geliebt zu haben. Nun, da er sie verschmäht und verraten habe, wünsche sie ihm, dass er sein Glück an der Seite Elisabeths finden möge. Dann wird sie mit dem Henker aus dem Raum geführt. Akt 5 Szene 10 Leicester bleibt alleine zurück. Zuerst will er Maria nacheilen, um ihrer Hinrichtung beizuwohnen. Dann bringt er es nicht über sich und versucht erfolglos, durch eine zweite Tür zu fliehen, die er versperrt vorfindet. Er lauscht den Worten des Dechanten, dem Maria Einhalt gebietet. Dann hört er das Schluchzen der Frauen und das Rücken des Schemels, der verschoben wird, um das Haupt zu betten, auf den das Beil niederfallen soll. Als ein Stimmengewirr erschallt, das von Marias Tod zeugt, sinkt Leicester kraftlos in sich zusammen. Akt 5 Szene 11 Aus einer Seitentüre tritt die Königin von England, die ungeduldig auf Nachrichten wartet. Noch befindet sie sich im Ungewissen, ob das Todesurteil vollstreckt wurde, da Burleigh und Leicester noch nicht nach London zurückgekehrt sind. Zugleich ist ihr bewusst, dass sie das gefällte Urteil nicht mehr wird rückgängig machen können. Akt 5 Szene 12 Ein Page kehrt zurück. Burleigh und Leicester hätten eilig in den Morgenstunden London verlassen. Elisabeth schickt nach Davison und dem Grafen von Shrewsbury, der bereits auf dem Weg zu ihr war und im selben Moment erscheint. Akt 5 Szene 13 Shrewsbury überbringt Elisabeth die Nachricht, dass Kurl, der Schreiber Marias, im Gefängnis im Tower gestanden habe, zuvor ein falsches Zeugnis abgelegt zu haben. Als Kurl Gerüchte vom Tod Maria Stuarts hörte, habe er die eigene Schuld von den Fenstern des Towers hinaus auf die Straßen von London geschrien und bekannt, andere Worte in den Brief geschrieben zu haben, als die, die Maria ihm ursprünglich zu schreiben aufgetragen habe. Von Schuldgefühlen geplagt, beauftragt Elisabeth daraufhin Shrewsbury, ein neues Gerichtsverfahren zu eröffnen, das die Schuld am Attentat erneut verhandeln soll, um damit die Ehre der englischen Gerichtsbarkeit wiederherzustellen. Akt 5 Szene 14 Davison kommt hinzu. Elisabeth verlangt von ihm, ihr das unterzeichnete Todesurteil zurückzugeben. Davison erklärt, dass Burleigh ihm das Schriftstück genommen habe. Elisabeth behauptet nun, ihm befohlen zu haben, das Schriftstück streng zu verwahren. Davison verteidigt sich. Dies seien nicht die Worte Elisabeths gewesen. Er habe den Auftrag der Königin in anderem Sinn verstanden. Elisabeth beschuldigt ihn daraufhin der Lüge. Es stünde Davison nicht an, ihre Worte zu deuten. Shrewsbury pflichtet der Königin bei. Davison müsse sich ob seiner Schuld nun vor Gericht verantworten. Akt 5 Szene 15 Nun tritt auch Burleigh hinzu, geht vor der Königin in die Knie und gesteht, das Schriftstück ohne Anweisung an sich genommen und das Urteil unmittelbar eigenmächtig vollstreckt zu haben. Elisabeth verbietet Burleigh daraufhin, ihr weiter unter die Augen zu treten. Das Urteil sei zwar gerecht gewesen, sie habe sich nichts zuschulden kommen lassen, es sei ihr aber so unmöglich gewesen, noch Milde walten zu lassen. Aufgrund seiner Nachlässigkeit bei der Urteilsverwahrung treffe Davison die eigentliche Schuld. Zur weiteren Beratung will sie sich an Shrewsbury wenden. Shrewsbury entschuldigt sich mit Hinweis auf sein Alter und verlässt den Raum. Nun verlangt Elisabeth nach Leicester. Dieser, so wird Elisabeth mitgeteilt, habe sich soeben auf den Weg nach Frankreich gemacht. Akt 4 Szene 1 Der französische Gesandte, Graf Aubespine, erkundigt sich beim Grafen von Kent und Leicester danach, wie es um die Königin von England bestellt sei und wie es zu dem Attentat kommen konnte. Kent und Leicester berichten, dass es ein Papist aus dem Gefolge der Königin gewesen sei, der die Königin angegriffen habe. Akt 4 Szene 2 Burleigh bereitet das Todesurteil gegen den Attentäter vor. Graf Aubespine stellt er in Aussicht, auch gegen diesen vorzugehen, da in der Tasche des Attentäters ein Pass gefunden wurde, der von Aubespine ausgestellt worden sei. Aubespine streitet jedes Wissen von der Tat oder die Beihilfe dazu ab. Zu einer Heirat zwischen Elisabeth und dem französischen Kronprinzen werde es nun nicht kommen. Graf Aubespine kündigt an, das Land zu verlassen und sinnt auf Rache durch den französischen König, da England willkürlich Rechts- und Vertragsbruch begangen habe. Akt 4 Szene 3 Burleigh und Leicester sind allein und machen sich wechselseitig Vorwürfe. Leicester wirft Burleigh vor, das Heiratsbündnis zwischen England und Frankreich nur unter dem Vorwand des Attentats wieder auflösen zu wollen, Burleigh erkennt in Leicester einen Intriganten, der es vermocht habe, das Zusammentreffen der Königin mit Maria in die Wege zu leiten, ohne ihn zuvor davon in Kenntnis zu setzen. Akt 4 Szene 4 Leicester weiß sich enttarnt und befürchtet, nun in Kürze von Elisabeth des Verrats bezichtigt zu werden, die vermuten wird, er sei für das auf sie verübte Attentat verantwortlich. In diesem Moment kommt Mortimer hinzu, um ihn zu warnen, denn ein Brief Maria Stuarts an Leicester wurde bei einer Durchsuchung Fotheringhays gefunden und liegt Burleigh vor. Leicester ruft die Offiziere herbei. Er weist sie an, Mortimer festzunehmen, den er als Verräter identifiziert, um von jedem Verdacht gegen sich selbst abzulenken. Mortimer tötet sich mit dem Dolch. Akt 4 Szene 5 Burleigh ist im Gespräch mit Elisabeth, der er den abgefangenen Brief von Maria an Leicester übergeben hat. Elisabeth hat nun Gewissheit, von Leicester getäuscht und betrogen worden zu sein. Nun ist sie aus Rache bereit, Maria sofort hinrichten zu lassen. Bestärkt durch Burleigh weist sie den herbeieilenden Leicester ab, der versuchen will, sich ihr gegenüber zu rechtfertigen. Immer noch aber hegt sie Zweifel, ob sie nicht einer List Marias aufgesessen ist und Leicester vielleicht doch unschuldig sein könnte. Akt 4 Szene 6 Der abgewiesene Leicester lässt sich nicht aufhalten und stürmt in die Gemächer der Königin. Mit dem Brief Marias konfrontiert, leugnet Leicester nicht, mit Maria ein Verhältnis eingegangen zu sein. Er habe Maria seine Gefühle aber nur vorgetäuscht, um ihr Vertrauen zu gewinnen und sie so besser aushorchen zu können. Nun erklärt er, auf diese Art und Weise in letzter Sekunde die Pläne Mortimers zur Befreiung Marias vereitelt zu haben. Ein Offizier, der als Zeuge hinzugerufen wird, bezeugt, dass Mortimer sich nach der Festnahme selbst durch den Dolch das Leben nahm. Auch Leicester fordert jetzt den Tod Marias. Burleigh fordert ihn auf, die Hinrichtung Marias selbst zu übernehmen. Diesem Wunsch schließt sich auch Elisabeth an. Gemeinsam mit Burleigh habe Leicester dem königlichen Befehl auszüführen. Akt 4 Szene 7 Der Graf von Kent berichtet Elisabeth von einem Volksauflauf vor dem Palast. Die Menge befürchte, der Papismus halte Einzug in England. Nur durch die sofortige Unterzeichnung des Todesurteils gegen Maria Stuart könne das Volk überzeugt werden, dass Elisabeth die Geschicke Englands weiter unter Kontrolle habe. Akt 4 Szene 8 Angesichts des schriftlich ausgefertigten Todesurteils erschaudert Elisabeth. Um jeden Zweifel der Königin auszuräumen, erklärt Burleigh, mit der Stimme des Volkes, die Marias Hinrichtung fordere, spräche die Stimme Gottes. Elisabeth ist sich noch nicht sicher. Sie befürchtet, zu einem späteren Zeitpunkt, könne die Stimme, die sie derzeit antreibe, das Urteil zu vollstrecken, sie später wegen ihrer Entscheidung tadeln. Akt 4 Szene 9 Shreswbury eilt hinzu, um die Königin davor zurückzuhalten, das Todesurteil vollstrecken zu lassen. Derart aufgewühlt, wie Elisabeth derzeit sei, sei jetzt nicht der richtige Moment, dem Begehren des Volkes kurzerhand zu entsprechen. Er rät ihr, die Folgen zu bedenken, falls sich nach der Hinrichtung Marias Elisabeths Entscheidung als Fehler herausstelle, weil der Rachegeist der Toten das Reich durchziehe. Elisabeth schreckt vor der auf ihr lastenden Verantwortung zurück und wünscht sich auf ihren Landsitz zurück. Das versetzt Burleigh in Rage. Er fordert eine sofortige Entscheidung für die Hinrichtung Marias. Elisabeth will weitere Bedenkzeit und bittet die Anwesenden, sich zu entfernen. Akt 4 Szene 10 Elisabeth ist allein und hadert mir ihrer königlichen Rolle, die sie unfrei mache und zwinge, der Volksgunst zu entsprechen, obwohl sie gerne gerecht handeln würde. Sie fühlt sich durch alle sie umgebenden Mächte verfolgt und als Frau besonders angreifbar. Der Papst habe einen Bann auf sie gelegt, Frankreich sie verraten, Spanien einen Vernichtungskrieg eröffnet. Am Ende ihrer Überlegungen ringt sich Elisabeth zu der Entscheidung durch, dass Maria, die sie zuletzt bei ihrem Treffen durch einen Blick voller Hohn demütigt habe, nun sterben müsse. Mit der Unterzeichnung des Todesurteils will Elisabeth zugleich jeden Zweifel an ihrer fürstlichen Herkunft auslöschen. Sie greift zur Feder und unterzeichnet Marias Todesurteil. Akt 4 Szene 11 Davison berichtet Elisabeth, dass es Shrewsbury gelungen sei, das Volk zu beruhigen. Elisabeth übergibt ihm das unterzeichnete Todesurteil, damit er es in Fotheringhay Maria Stuart übergebe. Als Davison fragt, ob das Urteil umgehend vollstreckt werden solle, zögert Elisabeth erneut und wagt es nicht, Davison klare Anweisungen zu geben. Davison bittet, ihn aus Unerfahrenheit von der Aufgabe, das Todesurteil zu überstellen, zu entbinden. Das lehnt Elisabeth ab und verweist ihn auf die Pflichten seines Amtes. Akt 4 Szene 12 Davison zeigt Burleigh das Urteil und teilt ihm mit, er sei im Unklaren gelassen worden, ob das Urteil nun auch vollstreckt werden solle. Für Burleigh stellt sich diese Frage nicht. Er nimmt dem noch hadernden Davison das unterschriebene Urteil aus der Hand und eilt davon.