Die Beziehung zwischen Doris und Herrn Brenner
Die Beziehung zwischen Doris und dem blinden Herrn Brenner ist völlig anders als ihre sonstigen Männerbekanntschaften. Doris wird für Brenner zu einem wichtigen Anker in der verwirrenden Großstadt Berlin - sie führt ihn durch die Straßen und beschreibt ihm, was sie sieht.
Das Besondere: Brenner vertraut ihr blind und zeigt echte Zuneigung, ohne körperliche Gegenleistungen zu erwarten. Für Doris ist das neu - normalerweise erhofft sie sich von Männern materielle Vorteile wie "seidene Nachthemden". Bei Brenner genießt sie einfach das Gefühl von Vertrauen und Akzeptanz.
Trotzdem ist Doris innerlich zerrissen. Sie denkt: "ich darf nicht so werden" wie er, weil sie Angst hat, dass eine ernste Beziehung ihre Karrierepläne zerstören könnte. Ihre Kommunikation basiert hauptsächlich auf Sprache - Brenners "Sprache ist ein Licht" für sie, wie sie metaphorisch beschreibt.
Wichtig zu wissen: Doris lügt Brenner bewusst an (z.B. über die Sterne), um sein Leben zu verschönern - ihre Beziehung ist also nicht völlig aufrichtig.




























