1. Buch: Werthers neue Welt (Mai 1771)
Werther schreibt regelmäßig Briefe an seinen Freund Wilhelm und berichtet vom seinem neuen Leben. Nach seinem Umzug fühlt er sich zunächst unwohl, doch schon bald entdeckt er eine tiefe Verbundenheit zur Natur und zu einfachen Menschen.
Besonders fasziniert ist Werther von einem paradiesischen Brunnen und lehnt sogar ab, seine Bücher nachsenden zu lassen - nur seinen geliebten Homer will er behalten. Er kritisiert scharf den Adel und versteht sich überraschend gut mit den einfachen Leuten.
Ende Mai entwickelt Werther eine starke Sehnsucht nach Beziehung und träumt von echter Liebe. Als er einen verliebten Jungen trifft, beneidet er dessen reine Gefühle und möchte selbst diese intensive Verliebtheit empfinden.
Wichtig: Diese ersten Briefe zeigen Werthers romantische Weltanschauung und seinen Wunsch nach authentischen Gefühlen - Eigenschaften, die später zu seinem Verhängnis werden.










