Die brutale Realität hinter dem Oskar-Film
"Slumdog Millionaire" basiert auf echten Problemen: Über 6,5 Millionen Menschen leben in den Elendsvierteln von Mumbai, darunter 130.000 Straßenkinder. Der britische Regisseur Danny Boyle hat diese Realität schonungslos in seinem Oscar-prämierten Film eingefangen.
Die Hauptfigur Jamal Malik repräsentiert das Schicksal vieler indischer Jugendlicher. Als 18-Jähriger aus den Slums kämpft er sich durch eine TV-Quizshow – aber seine wahre Geschichte beginnt in der Kindheit. Er verliert seine Mutter bei religiösen Unruhen, lebt auf Müllkippen und wird von der Bettelmafia ausgebeutet.
Genau wie im Film müssen echte Straßenkinder täglich ums Überleben kämpfen. Sie sammeln Recyclingmaterial, waschen Autos oder verkaufen Kleinwaren. Das Krasse dabei: Kinder zwischen sechs und neun Jahren müssen bereits wie Erwachsene denken und handeln, um sich ihr tägliches Essen zu beschaffen.
Gut zu wissen: Auch drei der Kinderdarsteller im Film leben tatsächlich in den Slums von Mumbai – das macht den Film noch authentischer!





