Die Entstehung einer Nation - Frühe Siedlungen und Revolutionskrieg
Jamestown 1607 war der erste permanente englische Siedlungsort in Amerika. Die Siedler suchten ursprünglich nach Gold, entdeckten aber stattdessen den Tabakanbau als wirtschaftliche Rettung. 1619 entstand mit dem "House of Burgesses" die erste Form der Selbstverwaltung - ein wichtiger Schritt zur Demokratie.
Die Puritaner und Pilgrims kamen ab 1620 aus religiösen Gründen nach Amerika. Sie flohen vor religiöser Verfolgung in England und gründeten Plymouth. Ihr berühmter Ausspruch "We shall be like a city on a hill" zeigt bereits den frühen amerikanischen Exzeptionalismus - den Glauben, Amerika habe eine besondere Mission für Freiheit und Demokratie.
Der Mayflower Compact von 1620 war eines der ersten demokratischen Dokumente Amerikas. Die Siedler vereinbarten eine zivile Regierung mit "gerechten und gleichen Gesetzen" - und trennten dabei bereits Kirche und Staat.
Der Unabhängigkeitskrieg entstand aus kolonialem Widerstand gegen britische Kontrolle und unfaire Gesetze. Nach der Boston Tea Party 1773 eskalierten die Spannungen. Mit französischer, spanischer und niederländischer Unterstützung gewannen die 13 Kolonien schließlich ihre Unabhängigkeit.
Merke dir: Diese frühen Ereignisse legten das Fundament für zentrale amerikanische Werte wie Selbstverwaltung, religiöse Freiheit und Widerstand gegen Unterdrückung.











