Die Entstehung einer Nation
Die frühen Grundsteine der amerikanischen Demokratie wurden bereits 1620 mit dem Mayflower Compact gelegt. Die Pilgerväter, die der englischen Kirche entkommen wollten, schufen das erste Abkommen zur Selbstverwaltung in Amerika - ein echter Meilenstein für die spätere Demokratie.
Die Unabhängigkeitserklärung von 1776 proklamierte das berühmte "All men are created equal" mit unveräußerlichen Rechten auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück. Allerdings - und das ist wichtig zu verstehen - galten diese Rechte nur für weiße Grundbesitzer, nicht für Frauen, Sklaven oder andere Minderheiten.
Die amerikanische Verfassung von 1788 etablierte dann das Regierungssystem, wie wir es heute kennen. Die Gewaltenteilung funktioniert über drei Bereiche: Legislative (Kongress macht Gesetze), Exekutive (Präsident führt aus) und Judikative (Gerichte interpretieren). Das System der "Checks and Balances" soll verhindern, dass eine Gewalt zu mächtig wird.
Merke dir: Die Verfassung basiert auf sechs Grundprinzipien: Volkssouveränität, Republikanismus, begrenzte Regierung, Gewaltenteilung, Föderalismus und Individualrechte.











