Einwanderungsgeschichte der USA
Migration nach Amerika war nie konstant, sondern kam in deutlichen Wellen. Die ersten Siedler 17.−19.Jahrhundert kamen hauptsächlich aus Großbritannien und Mitteleuropa, arbeiteten in der Landwirtschaft und kämpften um eigenes Land.
Die Massenmigration 1820er−1880er brachte 15 Millionen Europäer ins Land. Industrialisierung und der Bau des Erie-Kanals lockten sie in Städte und den Mittleren Westen. Gleichzeitig führte Fremdenfeindlichkeit zum Chinese Exclusion Act.
Das frühe 20. Jahrhundert sah 25 Millionen Einwanderer aus Ost- und Südeuropa. Sie arbeiteten in Fabriken und machten Amerika zur Wirtschaftsmacht. Der National Origins Act (1921/24) führte jedoch Quoten ein, die Nord- und Westeuropäer bevorzugten.
Der Hart-Celler Act (1965) beendete rassistische Quoten und öffnete Amerika für Einwanderer aus Asien, Afrika und dem Nahen Osten. Heute dreht sich die Debatte um illegale Immigration, besonders aus Mexiko, und die Integration muslimischer Einwanderer.
Interessant: Jede Einwanderergruppe stieß zunächst auf Skepsis, trug aber langfristig zum Erfolg Amerikas bei - ein Muster, das sich durch die gesamte US-Geschichte zieht.