Mediation: Roboter in der Pflege
Pflegeroboter wie Pepper und Paro sind bereits heute in deutschen Pflegeeinrichtungen im Einsatz. Pepper ist kindsgroß, hat große Kulleraugen und einen Touchscreen - er kann sprechen, gestikulieren und zeigt durch leuchtende Augen, dass er zuhört. Paro hingegen ist eine Roboter-Robbe, die auf Streicheleinheiten reagiert.
Der Deutsche Ethikrat beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema, weil die Zahl der Pflegebedürftigen dramatisch steigen wird. Anja Richert vom "Cologne Cobots Lab" erklärt, dass Pepper zwar Standardantworten geben kann, aber keine riesige Datenbank wie Alexa besitzt und daher nicht so schlagfertig ist.
Der große Vorteil der Roboter liegt in ihrer Engelsgeduld - sie sind emotional neutral und werden nicht böse, wenn sie etwas 50 Mal wiederholen müssen. Das kann Menschen mit Sprachproblemen helfen, weil sie weniger Stress empfinden als bei menschlichen Gesprächspartnern.
Achtung: Pflegeroboter sammeln auch intime Daten - das könnte problematisch werden, wenn Krankenkassen diese Informationen nutzen!