Englische Zeitformen sind wie ein Code - einmal verstanden, wird...
Englische Zeiten: Einfach erklärt





Gegenwart: Simple Present & Present Progressive
Das Simple Present brauchst du für alles, was regelmäßig passiert oder immer so ist. Die Bildung ist easy: Subjekt + Infinitiv . "She eats pizza every Tuesday" zeigt eine Gewohnheit.
Bei Verneinungen schiebst du "don't" oder "doesn't" vor das Verb: "She doesn't eat pizza." Für Fragen stellst du "Do" oder "Does" an den Anfang: "Does she eat pizza?"
Das Present Progressive zeigt, was gerade jetzt passiert. Du bildest es mit am/is/are + Verb-ing: "Chad isn't playing this season." Die Form "to be" + -ing ist dein Freund!
Merktrick: Simple Present = Gewohnheiten (always, usually, never) vs. Present Progressive = gerade jetzt (now, at the moment)

Vergangenheit: Simple Past & Past Progressive
Das Simple Past ist deine Go-to-Form für abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit. Bei regelmäßigen Verben hängst du einfach -ed an: "We booked a flight." Unregelmäßige Verben musst du auswendig lernen: "We went to California."
Verneinungen funktionieren mit "didn't" + Infinitiv: "He didn't eat his vegetables." Fragen bildest du mit "Did" + Subjekt + Infinitiv: "Did she invite Marcus?"
Das Past Progressive zeigt, was zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit im Gang war. Du bildest es mit was/were + Verb-ing: "It wasn't raining." Perfekt für Situationen mit "while"!
Signalwörter sind deine Rettung: yesterday, last week, ago = Simple Past; while, as = Past Progressive

Perfekte Zeiten: Past Perfect & Present Perfect
Das Past Perfect brauchst du, wenn du die "Vergangenheit der Vergangenheit" ausdrücken willst. Mit had + 3. Form zeigst du, was vor einem anderen vergangenen Ereignis passierte: "After they had waited an hour, they started to eat."
Das Present Perfect verbindet Vergangenheit und Gegenwart - perfekt für Erlebnisse ohne genaue Zeitangabe oder mit Auswirkung auf jetzt. Du bildest es mit have/has + 3. Form: "I have eaten too many cookies."
Die Signalwörter "already", "just", "never", "ever" und "yet" sind deine Helfer beim Present Perfect. Bei "since" und "for" geht es um Zeiträume, die bis heute andauern.
Faustregel: Past Perfect = Ereignis vor einem anderen in der Vergangenheit; Present Perfect = Vergangenheit mit Bezug zu heute

Gewohnheiten ausdrücken: used to Konstruktionen
"Used to" + Infinitiv ist perfekt, um über frühere Gewohnheiten oder Zustände zu sprechen, die heute nicht mehr so sind: "We didn't use to live near school." Fragen bildest du mit "Did you use to...?"
"Be used to" + Verb-ing drückt aus, dass du an etwas gewöhnt bist: "I'm used to meeting many people." Das ist ein aktueller Zustand - du bist jetzt daran gewöhnt.
"Get used to" + Verb-ing zeigt den Prozess des Sich-Gewöhnens: "It was hard for Marina to get used to living with her host family." Hier geht es um die Veränderung, nicht um den fertigen Zustand.
Verwechslungsgefahr: used to = frühere Gewohnheit; be used to = gewöhnt sein; get used to = sich gewöhnen
Wir dachten schon, du fragst nie...
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