Die Grundregeln der Kommasetzung
Bei Aufzählungen setzt du Kommas zwischen gleichartige Satzteile wie Nomen, Adjektive oder Verben. Steht allerdings "und" oder "oder" zwischen den Teilen, brauchst du kein Komma. Beispielsweise: Ich kaufe Äpfel, Bananen, Kirschen und Trauben.
Zwischen Haupt- und Nebensatz steht immer ein Komma. Nebensätze enthalten zusätzliche Infos und können nicht alleine stehen. Du erkennst sie oft an Wörtern wie "weil", "obwohl" oder "dass". Zum Beispiel: Ich gehe nach Hause, weil es spät ist.
Bei Infinitivgruppen – also Satzteilen mit Verben in der Grundform – brauchst du ein Komma, wenn sie durch Wörter wie "um", "ohne" oder "statt" eingeleitet werden. Beispiel: Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.
Übrigens: Viele Schüler verwechseln die Regeln für Aufzählungen und Nebensätze. Merke dir: Bei Aufzählungen brauchst du vor "und" kein Komma, bei Nebensätzen dagegen schon ein Komma vor Wörtern wie "weil" oder "dass".



