Der Guardian-Artikel: "Multicultural Britain: learning to live together"
Der Artikel aus dem Guardian von 2018 diskutiert ein heißes Thema: Multikulturalismus in Großbritannien. Das Editorial reagiert auf eine Umfrage, bei der 40% der Briten meinten, kulturelle Vielfalt würde die britische Kultur untergraben.
Der Autor argumentiert klar dagegen: Kulturelle Vielfalt ist normal, nicht bedrohlich. Curry, der Notting Hill Carnival und muslimische Sporthelden sind heute selbstverständliche Teile der britischen Kultur - früher wurden sie aber auch mal als fremd abgelehnt.
Als Gründe für die Ablehnung von Multikulturalismus nennt der Artikel wirtschaftliche Probleme (weniger Geld für Schulen, Parks, Krankenhäuser) und die Sündenbock-Suche bei Minderheiten. Auch der Brexit wird als Ventil für aufgestaute Wut erwähnt.
Merke: Kulturen entwickeln sich dynamisch und existieren nie isoliert - sie verändern sich ständig durch Kontakt mit anderen Kulturen.







