Definition und Klassifikation der arteriellen Hypertonie
Von einer arteriellen Hypertonie spricht man, wenn die Blutdruckwerte über längere Zeit konstant über 140/90 mmHg liegen. Wichtig: Einzelne erhöhte Messungen bedeuten noch keine Hypertonie!
Das Gefährliche ist die dauerhafte Druckerhöhung, nicht kurze Spitzen bei Sport oder Stress. Die WHO teilt den Blutdruck in verschiedene Stufen ein: von optimal über mild hyperton bis zur schweren Hypertonie .
Bei Kindern ist die Diagnose komplizierter, weil optimale Werte nicht definiert sind und der Blutdruck stark altersabhängig ist. Als Orientierung: Neugeborene haben etwa 65/45 mmHg, Jugendliche erreichen mit 13-18 Jahren schon 120/80 mmHg.
Merkhilfe: Deutschland verwendet 140/90 mmHg als Grenzwert, die USA bereits 130/80 mmHg!










