Grundprinzipien der Versicherungssysteme
Das Solidaritätsprinzip der GKV funktioniert nach dem Motto "Einer für alle, alle für einen". Jung zahlt für Alt, Gesund für Krank, Reich für Arm - jeder zahlt den gleichen Prozentsatz, aber bei höherem Einkommen natürlich mehr Euro.
Das Subsidiaritätsprinzip bedeutet: Der Staat hilft erst, wenn du, deine Familie oder kleinere Gruppen nicht mehr können. Beispiel Altenheim: Erst zahlst du selbst, dann deine Kinder, dann erst der Staat.
Bei der GKV gilt das Sachleistungsprinzip - du gehst zum Arzt und zahlst nichts direkt. Bei der PKV läuft es über das Kostenerstattungsprinzip - du zahlst erst selbst und reichst die Rechnung dann ein.
Das Äquivalenzprinzip der PKV kalkuliert deinen Beitrag individuell nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand - völlig anders als das Solidaritätsprinzip der GKV.
Merkhilfe: GKV = Gemeinschaft zahlt zusammen, PKV = Jeder zahlt für sich!